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Was könnte den zukünftigen Preis von INJbeeinflussen?

TLDR

Der Preis von Injective steht zwischen deflationären Faktoren und allgemeinen Marktschwierigkeiten unter Druck.

  1. Mainnet-Upgrade steht bevor – Das Altria-Upgrade (in 5 Tagen) könnte die Entwickleraktivität neu beleben
  2. ETF als möglicher Katalysator – Der Antrag von 21Shares bei der SEC (noch in Prüfung) könnte institutionelle Gelder anziehen
  3. Mechanismus des Angebots-Schocks – Die Community hat seit Oktober 6,78 Mio. INJ zurückgekauft und verbrannt (~9 % des umlaufenden Angebots)

Ausführliche Analyse

1. Fortschritt beim Protokoll-Upgrade (positiver Einfluss)

Überblick: Das Altria Mainnet-Upgrade (IIP 583), das am 13. November startet, bringt Kompatibilität mit der Ethereum Virtual Machine (EVM) und ermöglicht WASM-Smart Contracts. Das heißt, Ethereum-Entwickler können ihre dezentralen Anwendungen (dApps) mit nur wenigen Anpassungen auf Injective bereitstellen. Dies folgt auf den Kauf eines INJ-Treasury im Wert von 100 Mio. US-Dollar durch Pineapple Financial und ein Staking-Programm mit 12,75 % Rendite.

Bedeutung: Eine erfolgreiche Umsetzung könnte das Wachstum des Ökosystems deutlich beschleunigen – die Anzahl der Entwickler bei INJ ist bereits die höchste unter den Layer-1-Blockchains (Coinpedia). Frühere Upgrades, wie die Peggy Bridge Verbesserung im März 2024, führten zu Kursanstiegen von 18 bis 34 %.

2. ETF-Regulierungsprozess (gemischte Auswirkungen)

Überblick: Der Antrag von 21Shares für einen gestakten INJ-ETF (eingereicht im Oktober 2025) wartet auf die Prüfung durch die US-Börsenaufsicht SEC. Parallel dazu hat Cboe einen ähnlichen Antrag gestellt. Eine Zulassung könnte institutionelle Gelder ähnlich wie beim Bitcoin-ETF anziehen, jedoch gibt es Hürden – SEC-Chef Gensler bezeichnete Altcoin-ETFs kürzlich als „verfrüht“.

Bedeutung: Eine Genehmigung könnte einen Kursanstieg ähnlich dem Bitcoin-ETF im Jahr 2024 auslösen, der nach der Zulassung um 47 % stieg. Eine Ablehnung könnte hingegen zu Verkaufswellen führen. Die 8% Kursverluste von INJ nach der Aussetzung eines Upgrades bei Bithumb am 11. November zeigen die Empfindlichkeit gegenüber Liquiditätsereignissen.

3. Deflationäre Token-Ökonomie (positiver Einfluss)

Überblick: Das Community Buyback-Programm hat seit Oktober 6,78 Mio. INJ (ca. 50 Mio. US-Dollar) verbrannt, finanziert durch 60 % der Protokollgebühren. Gleichzeitig sind 57 Mio. INJ (57 % des Angebots) gestakt und erzielen eine jährliche Rendite von 12,75 %, was die verfügbare Liquidität weiter verringert.

Bedeutung: Seit August ist das umlaufende Angebot um 9 % gesunken, während der Preis um 47 % gefallen ist – diese Divergenz deutet auf eine Akkumulation hin. Nach den Verbrennungen im Jahr 2024 kam es im Durchschnitt zu 23 % Kursrückgängen über 92 Tage (Injective Blog).

Fazit

Die Zukunft von INJ hängt stark von der Umsetzung des technischen Fahrplans ab, während sich der Kryptomarkt in einer Phase der Unsicherheit befindet (CMC Index 25/100). Das Altria-Upgrade und die ETF-Entscheidung bieten Chancen für deutliche Kursgewinne, doch bleiben makroökonomische Risiken bestehen – die gesamte Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt bei 3,43 Billionen US-Dollar und ist monatlich um 17 % gesunken. Kann INJ durch den Fokus auf reale Vermögenswerte (RWA) Kapital anziehen, das aus spekulativen Anlagen abgezogen wird? Beobachten Sie die Unterstützung bei 6,50 US-Dollar – ein Unterschreiten könnte die mehrjährige Basis infrage stellen.


Was sagen die Leute über INJ?

TLDR

Die Injective-Community schwankt zwischen großer Erwartung auf einen Ausbruch und Ermüdung durch Konsolidierung. Aktuelle Trends sind:

  1. ETF-Anmeldungen sorgen für institutionellen Optimismus
  2. Technische Analysten sehen Kursziele zwischen 15 und 30 US-Dollar
  3. Erwartungen an Token-Burns fördern deflationäre Spekulationen

Ausführliche Analyse

1. @MrMinNin: INJ ETF gewinnt an Fahrt

„21Shares hat einen Antrag für einen US-INJ-ETF gestellt – eine Zulassung könnte Injective in die Liga von Bitcoin und Ethereum bringen.“
– @MrMinNin (3,3K Follower · 2,4K Impressionen · 22.10.2025, 19:03 UTC)
Originalbeitrag ansehen
Bedeutung: Positiv für INJ, da eine ETF-Zulassung institutionelles Kapital anziehen würde, ähnlich wie bei den Bitcoin-Spot-ETFs 2024.


2. @WorldOfCharts1: Chartanalysten peilen Ausbruch bei 35 US-Dollar an

„Wenn der Widerstand bei 15 US-Dollar überwunden wird, könnte eine parabolische Bewegung bis 35 US-Dollar folgen.“
– @WorldOfCharts1 (47,7K Follower · 8,4K Impressionen · 09.09.2025, 08:19 UTC)
Originalbeitrag ansehen
Bedeutung: Neutral-bullisch – der technische Aufwärtstrend hängt davon ab, dass die Unterstützung bei 13,20 US-Dollar hält (diese wurde im August 2025 dreimal getestet).


3. @kylobtc: Versorgungsengpass durch Token-Burn im Oktober erwartet

„Ein weiterer $INJ-Burn steht bevor – nutzungsbedingte Deflation könnte das Angebot verknappen.“
– @kylobtc (38,3K Follower · 2,7K Impressionen · 21.09.2025, 04:00 UTC)
Originalbeitrag ansehen
Bedeutung: Bullisch – frühere Burns haben 6,78 Millionen INJ (7 % des umlaufenden Angebots) entfernt; neue Burns könnten die Knappheit weiter verstärken.


Fazit

Die Stimmung zu INJ ist leicht bullisch, wobei die Chancen durch die ETF-Perspektive gegen makroökonomische Risiken abgewogen werden (die globale Marktkapitalisierung von Kryptowährungen ist monatlich um 17,49 % gesunken). Technische Indikatoren deuten auf Aufwärtspotenzial hin, falls die Marke von 15 US-Dollar durchbrochen wird. Gleichzeitig sollte man den Altcoin Season Index im Blick behalten (aktuell 27 von 100 Punkten) – ein nachhaltiger Anstieg über 50 würde auf eine breitere Risikobereitschaft hinweisen, die INJ als risikoreichen Coin begünstigen könnte. Die Entscheidung der SEC zum gestakten ETF von Canary Capital (erwartet im ersten Quartal 2026) sowie die Burn-Daten im Oktober könnten entscheidende Wendepunkte sein.


Was sind die neuesten Nachrichten über INJ?

TLDR

Injective steht vor wichtigen Updates und wachsendem Interesse von institutionellen Investoren, während sich der Kurs nahe einer wichtigen Unterstützungszone stabilisiert. Hier die wichtigsten Neuigkeiten:

  1. Altria Mainnet Upgrade in 5 Tagen (8. November 2025) – Ein großes Netzwerk-Update verspricht verbesserte DeFi-Funktionen.
  2. Bithumb setzt INJ-Transfers aus (7. November 2025) – Die Börse stoppt Ein- und Auszahlungen wegen des Protokoll-Updates.
  3. No-Code-Plattform iBuild gestartet (5. November 2025) – Erleichtert die Erstellung von Web3-Anwendungen und öffnet die Entwicklung für mehr Nutzer.

Ausführliche Analyse

1. Altria Mainnet Upgrade in 5 Tagen (8. November 2025)

Überblick:
Das Altria Mainnet Upgrade (IIP 583) von Injective wird am 13. November 2025 eingeführt. Es bringt neue Funktionen wie MEV-resistente Transaktionsreihenfolge, Zusammenführung von Liquidität über verschiedene Blockchains hinweg und eine bessere Gas-Effizienz. Ziel ist es, Injective als zentrale Plattform für dezentrale Derivate zu stärken. Entwickler loben besonders die schnellen Blockzeiten von unter 0,5 Sekunden und geringere Kursabweichungen bei großen Trades.

Bedeutung:
Das Upgrade ist positiv für INJ, da es die Nutzbarkeit des Netzwerks für institutionelle Trader verbessert und dadurch neue Kapitalzuflüsse anziehen könnte. Kurzfristig kann es jedoch zu Schwankungen kommen, falls technische Probleme auftreten oder die Akzeptanz nach dem Update langsamer verläuft. (Coinpedia)

2. Bithumb setzt INJ-Transfers aus (7. November 2025)

Überblick:
Die südkoreanische Börse Bithumb wird ab dem 11. November 2025 Ein- und Auszahlungen von INJ vorübergehend aussetzen, um das Altria-Upgrade zu unterstützen. Der Handel bleibt zwar möglich, doch die eingeschränkte Transferfähigkeit könnte vorübergehend die Liquidität und Arbitragemöglichkeiten einschränken.

Bedeutung:
Kurzfristig eher neutral bis negativ, da die eingeschränkte Verfügbarkeit den Handel für Privatanleger erschweren kann. Nach dem Upgrade könnte die reibungslose Wiederaufnahme der Transfers jedoch das Vertrauen in die Partnerschaft von Injective mit Börsen stärken. (CoinMarketCap)

3. No-Code-Plattform iBuild gestartet (5. November 2025)

Überblick:
Mit iBuild bietet Injective eine Plattform, auf der Nutzer DeFi-Anwendungen ohne Programmierkenntnisse über einfache Texteingaben erstellen können. Die Technologie MultiVM sorgt für Kompatibilität über verschiedene Blockchains hinweg. Erste Nutzer haben bereits Vorhersagemärkte und Kreditprotokolle in wenigen Minuten gestartet, berichtet Bitcoin.com News.

Bedeutung:
Langfristig sehr positiv, da die niedrigere Einstiegshürde die Entwicklung im Injective-Ökosystem beschleunigen kann. Wichtige Kennzahlen sind hier das Total Value Locked (TVL) und die Anzahl aktiver dApps nach dem Start. (Bitcoin.com)

Fazit

Injective verbindet technische Innovationen (Altria-Upgrade, iBuild) mit wachsendem institutionellem Interesse (ETF-Anmeldungen, Pineapples $100 Mio. Treasury-Zuweisung). Obwohl die vorübergehenden Aussetzungen bei Börsen kurzfristig für Unruhe sorgen, stärkt der Fokus auf skalierbare DeFi-Infrastruktur die Position von INJ für eine mögliche Nachfragesteigerung, sobald sich die Märkte beruhigen. Kann das Altria-Upgrade mit seinen Verbesserungen bei der Transaktionsgeschwindigkeit den Ausbruch über den Widerstand bei 9 US-Dollar auslösen?


Was steht als Nächstes auf der Roadmap von INJ?

TLDR

Der Fahrplan von Injective konzentriert sich auf den Ausbau der DeFi-Infrastruktur und die verstärkte Nutzung durch institutionelle Anleger. Wichtige Meilensteine:

  1. Start des EVM-Mainnets (Q4 2025) – Volle Kompatibilität mit Ethereum, um Entwickler anzuziehen.
  2. Genehmigung des INJ ETF (ausstehend) – Entscheidung der SEC zu Anträgen für einen gestakten INJ ETF.
  3. iBuild KI-Plattform (2025) – Erstellung von dApps ohne Programmierkenntnisse per natürlicher Sprache.
  4. Monatliche Community Burns (laufend) – Verstärkte deflationäre Token-Mechanismen.
  5. Erweiterung des Pre-IPO-Marktes (Q4 2025) – Aufnahme weiterer privater Unternehmen in den On-Chain-Derivatemarkt.

Ausführliche Analyse

1. Start des EVM-Mainnets (Q4 2025)

Überblick: Das Ethernia-Upgrade bringt die Ethereum Virtual Machine (EVM) zu Injective, wodurch Ethereum-basierte dApps direkt auf Injective laufen können. Diese Integration verbindet die CosmWasm-Technologie (für Cosmos) mit dem EVM-Ökosystem und ermöglicht so Liquidität über Ethereum, Solana und IBC-Blockchains hinweg.

Bedeutung: Positiv für die Verbreitung von INJ, da es Ethereum-Entwicklern den Einstieg auf Injective erleichtert und gleichzeitig den Zugang zur Cosmos-Liquidität bewahrt. Risiken bestehen in möglichen Verzögerungen bei Sicherheitsprüfungen für Cross-Chain-Verbindungen.

2. Genehmigung des INJ ETF (ausstehend)

Überblick: Cboe BZX und 21Shares haben den ersten US-amerikanischen gestakten INJ ETF beantragt. Dieser würde traditionellen Anlegern ermöglichen, von Staking-Erträgen zu profitieren, ohne direkt Kryptowährungen halten zu müssen. Die Entscheidung der SEC hängt von der regulatorischen Klarheit bezüglich Staking-as-a-Service-Modellen ab.

Bedeutung: Eine Genehmigung könnte die Nachfrage von institutionellen Investoren stark erhöhen, ähnlich wie bei Bitcoin ETFs. Eine Ablehnung könnte strengere Regulierungen für Altcoins signalisieren und negativ wirken.

3. iBuild KI-Plattform (2025)

Überblick: Mit iBuild können Nutzer DeFi-Anwendungen per Texteingabe erstellen (z. B. „Baue eine Perpetual DEX ohne Gebühren“). Die Plattform automatisiert die Bereitstellung von Smart Contracts. Auf dem Injective Summit wurde eine funktionierende dApp in wenigen Minuten demonstriert.

Bedeutung: Positiv für das Wachstum des Ökosystems, da die dApp-Entwicklung demokratisiert wird. Kurzfristig bestehen jedoch Risiken durch unbewiesene Skalierbarkeit und fehlende öffentliche Dokumentation.

4. Monatliche Community Burns (laufend)

Überblick: Das überarbeitete Burn-Verfahren sammelt 60 % der Protokollgebühren für monatliche Auktionen, bei denen durchschnittlich INJ im Wert von 98.000 US-Dollar verbrannt werden. Die Burns werden jetzt über Smart Contracts transparent verwaltet.

Bedeutung: Der deflationäre Effekt könnte den Wert von INJ langfristig stärken, allerdings besteht durch die Abhängigkeit vom Handelsvolumen ein zyklisches Risiko.

5. Erweiterung des Pre-IPO-Marktes (Q4 2025)

Überblick: Nach der Einführung von Perpetuals für OpenAI und SpaceX plant Injective, weitere Pre-IPO-Unternehmen wie Stripe in den Derivatemarkt aufzunehmen. Dabei kommen SEDA-Orakel für die Preisermittlung zum Einsatz.

Bedeutung: Positiv für die Gewinnung von traditionellen Finanzmarktteilnehmern, jedoch bleibt die regulatorische Überprüfung synthetischer Aktien ein Hindernis.


Fazit

Injective verbindet DeFi und traditionelle Finanzmärkte durch EVM-Integration, ETF-Zugänglichkeit und KI-gestützte Entwicklungstools. Trotz bestehender regulatorischer und technischer Herausforderungen schafft der Fokus auf Interoperabilität und institutionelle Produkte gute Voraussetzungen für Wachstum. Wie könnten SEC-Entscheidungen zum Krypto-Staking die Chancen für Injectives ETF beeinflussen?


Was ist das neueste Update in der Codebasis von INJ?

TLDR

Die Codebasis von Injective macht Fortschritte durch die Integration der EVM und Verbesserungen der Sicherheit.

  1. EVM Mainnet Integration (August 2025) – Ermöglicht Ethereum-Kompatibilität und erweitert den Zugang für Entwickler.
  2. MultiVM-Architektur Einführung (Juli 2025) – Vereint EVM, SVM und WASM Umgebungen auf einer einzigen Blockchain.
  3. Sicherheitsaudit durch Informal Systems (Juni 2025) – Stärkt die Widerstandsfähigkeit des Protokolls.

Ausführliche Erklärung

1. EVM Mainnet Integration (August 2025)

Überblick: Das Ethernia-Upgrade hat die Ethereum Virtual Machine (EVM) Kompatibilität in Injective eingeführt. Dadurch können Entwickler Solidity-basierte dApps direkt auf der Injective-Blockchain bereitstellen. Dies verbindet das Ethereum-Ökosystem mit der schnellen Infrastruktur von Injective.

Die EVM-Integration nutzt die kurzen Blockzeiten von 0,64 Sekunden und Transaktionsgebühren unter 0,01 US-Dollar, was eine reibungslose Migration von Ethereum-dApps ermöglicht und gleichzeitig Zugang zur Cosmos IBC-Liquidität bietet. Die Kompatibilität mit MetaMask erleichtert zudem die Nutzung für Anwender.

Bedeutung: Dies ist positiv für INJ, da es Ethereum-Entwickler anzieht, die Interoperabilität zwischen Blockchains verbessert und die DeFi-Aktivitäten fördern könnte. (Quelle)

2. MultiVM-Architektur Einführung (Juli 2025)

Überblick: Auf dem Injective Summit wurde die MultiVM-Architektur vorgestellt, die es Entwicklern erlaubt, Anwendungen mit EVM, SVM und weiteren virtuellen Maschinen ohne Codeänderungen zu betreiben. Das öffentliche Testnetz ging im Juli live, der Mainnet-Start steht kurz bevor.

Diese Architektur vereint verschiedene Ausführungsumgebungen und erhöht so die Flexibilität für Entwickler. Beispielsweise kann eine Derivate-Börse nun Ethereum-Smart Contracts mit der Geschwindigkeit von Solana kombinieren.

Bedeutung: Dies ist neutral bis positiv für INJ, da es die Blockchain für vielfältige Web3-Anwendungen zukunftssicher macht, allerdings hängt der Erfolg von der Akzeptanz durch Entwickler ab. (Quelle)

3. Sicherheitsaudit durch Informal Systems (Juni 2025)

Überblick: Informal Systems, bekannt für Audits im Cosmos-Ökosystem, hat die Codebasis von Injective überprüft und dabei eine hohe Codequalität sowie strenge Testverfahren bestätigt. Kritische Sicherheitslücken wurden nicht gefunden.

Der Fokus lag auf Konsensmechanismen und Cross-Chain-Modulen, die für eine Blockchain mit über 1,5 Milliarden jährlichen Transaktionen besonders wichtig sind.

Bedeutung: Dies ist positiv für INJ, da es das Vertrauen in die Netzwerksicherheit stärkt – ein entscheidender Faktor für die Akzeptanz durch institutionelle Investoren. (Quelle)

Fazit

Die Codebasis von Injective entwickelt sich weiter, um Multi-Chain-Interoperabilität, Flexibilität für Entwickler und Sicherheit auf Unternehmensniveau zu gewährleisten. Die EVM-Integration und die MultiVM-Architektur positionieren Injective als wichtigen Knotenpunkt für Cross-Chain-DeFi, während Audits systemische Risiken minimieren. Werden diese Verbesserungen die deflationären Tokenomics von INJ beschleunigen, wenn die Nutzung zunimmt?


Warum ist der Preis von INJ gefallen?

TLDR

Injective (INJ) ist in den letzten 24 Stunden um 5,04 % gefallen und hat damit den breiteren Kryptomarkt (-1,55 %) deutlich unterboten. Die Hauptgründe sind Gewinnmitnahmen vor einem wichtigen Netzwerk-Upgrade, Sorgen wegen der Aussetzung bei der Börse Bithumb und eine schwache technische Entwicklung.

  1. Erwartung des Mainnet-Upgrades – Händler reduzieren ihre Positionen vor dem Altria-Upgrade (in 5 Tagen), ein typisches „Sell the News“-Verhalten.
  2. Aussetzung bei Bithumb – Ab dem 11. November werden Ein- und Auszahlungen von INJ ausgesetzt, was kurzfristige Liquiditätsängste auslöst.
  3. Technische Schwäche – Der Preis fiel unter eine wichtige Unterstützung bei 7,30 US-Dollar, begleitet von negativen RSI- und MACD-Signalen.

Ausführliche Analyse

1. Gewinnmitnahmen vor dem Altria-Upgrade (gemischte Auswirkungen)

Überblick: Das Altria Mainnet-Upgrade von Injective (IIP 583) startet in 5 Tagen und verspricht bessere Skalierbarkeit sowie Kompatibilität mit der Ethereum Virtual Machine (EVM). Solche Upgrades steigern oft langfristig den Wert, doch Händler verkaufen häufig vorher, um Gewinne zu sichern.

Bedeutung: Kurzfristige Anleger steigen aus, um mögliche Kursschwankungen rund um das Upgrade zu vermeiden. Historisch korrigiert INJ oft um 5–10 % vor wichtigen Netzwerkereignissen, wie zum Beispiel vor dem EVM-Testnet-Start im Juli 2025 (-8 % vor dem Ereignis).

Beobachtung: Nach dem Upgrade sind vor allem die Stabilität des Netzwerks und die Aktivität der Entwickler interessant, etwa neue dApps, die über Injectives benutzerfreundliche No-Code-Plattform iBuild entstehen.

2. Liquiditätsengpass durch Bithumb-Aussetzung (negativer Einfluss)

Überblick: Die südkoreanische Börse Bithumb setzt ab dem 11. November Ein- und Auszahlungen von INJ wegen Wartungsarbeiten im Zusammenhang mit einem Upgrade aus. Bithumb macht etwa 9 % des 24-Stunden-Handelsvolumens von INJ aus (21,3 Mio. USD von 237 Mio. USD).

Bedeutung: Händler reagieren vorzeitig auf die eingeschränkte Liquidität und erhöhen den Verkaufsdruck. Ähnliche Aussetzungen, wie bei Upbit im Juli 2025, führten zu Kursrückgängen von 6–8 % vor und während der Ereignisse.

Wichtiges Kursniveau: Ein stabiler Schlusskurs unter 7,00 USD (eine mehrjährige Unterstützung) könnte automatisierte Verkaufsaufträge auslösen, die den Kurs bis auf 6,50 USD drücken.

3. Schwache technische Lage (negativer Einfluss)

Überblick: INJ fiel unter den 24-Stunden-Drehpunkt bei 7,30 USD und stößt nun auf Widerstand am 7-Tage-Durchschnitt bei 7,09 USD. Der RSI-14 liegt bei 43,53 und zeigt keine Anzeichen für eine überverkaufte Situation, während der MACD mit -0,888 weiterhin bärisch bleibt.

Bedeutung: Händler beachten das seit August 2024 bestehende absteigende Keilmuster. Die Zone zwischen 6,00 und 7,00 USD diente historisch als Bereich für Käufe, doch das hohe Handelsvolumen (minus 45 % gegenüber dem 30-Tage-Durchschnitt) deutet auf Panikverkäufe hin.

Wichtiges Signal: Ein Schlusskurs über 7,30 USD innerhalb von 24 Stunden könnte das negative technische Bild aufheben.

Fazit

Der Kursrückgang von INJ spiegelt eine Kombination aus vorsichtigem Verhalten vor dem Upgrade, Liquiditätsrisiken durch die Börsenaussetzung und einer schwachen technischen Lage wider. Obwohl das Altria-Upgrade nach dem Start neuen Schwung bringen könnte, überwiegen kurzfristig die Risiken angesichts der allgemeinen Angststimmung im Kryptomarkt (CMC Fear & Greed Index: 25).

Wichtig zu beobachten: Kann INJ die Unterstützungszone zwischen 6,80 und 7,00 USD vor der Bithumb-Aussetzung am 11. November halten? Ein Bruch könnte den Abwärtstrend bis zum Jahrestief von 6,34 USD im Jahr 2025 beschleunigen.