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Was könnte den zukünftigen Preis von NEARbeeinflussen?

TLDR

NEAR steht vor einer Mischung aus positiven Impulsen und Risiken, wobei Veränderungen in der Token-Ökonomie auf technische Herausforderungen treffen.

  1. Abstimmung zur Inflationssenkung – Ein Vorschlag zur Halbierung der Inflation von 5 % auf 2,5 % könnte das Angebot bis Ende Q3 2025 verlangsamen.
  2. Integration mit Solana – Die Cross-Chain-Liquidität über NEAR Intents könnte das Handelsvolumen steigern, stößt aber auf technische Hürden.
  3. Wachstum im KI-Ökosystem – Neue Agenten-Tools und Partnerschaften sollen mehr Entwickler anziehen, doch die Preisentwicklung hinkt der Nutzung hinterher.

Ausführliche Analyse

1. Vorschlag zur Inflationssenkung (Positiver Effekt)

Überblick: Eine Community-Initiative will die jährliche Inflation von NEAR auf 2,5 % halbieren. Dafür ist die Zustimmung von Validatoren mit mindestens 66,67 % der Stimmrechte nötig. Wird der Vorschlag angenommen, tritt die Änderung voraussichtlich Ende Q3 2025 in Kraft und reduziert die jährliche Token-Ausgabe um etwa 64 Millionen NEAR. Unterstützt wird der Plan von Gauntlet und Electric Capital, die verbesserte Token-Ökonomie und eine bessere Abstimmung mit den Verbrennungsmechanismen durch steigende Transaktionszahlen hervorheben.

Bedeutung: Weniger Verkaufsdruck durch Staking-Belohnungen (nach der Senkung wird mit 4–4,5 % jährlicher Rendite gerechnet) könnte langfristig zu stabileren Preisen führen. Kurzfristig bleibt jedoch Unsicherheit bis zum Abschluss der Abstimmung bestehen (NEAR Blog).

2. Cross-Chain-Momentum mit Solana (Gemischte Auswirkungen)

Überblick: Die Integration von NEAR mit Solana über Orb Markets (seit 18. Dezember 2025 live) ermöglicht direkte Token-Swaps und zieht aktuell rund 839.000 US-Dollar Liquidität bei einem Kurs von etwa 2 US-Dollar an. Dennoch konnte NEAR den Kursanstieg nach dem Start nicht halten und fiel auf 1,52 US-Dollar zurück, was auch auf die schwache Marktlage zurückzuführen ist.

Bedeutung: Der Cross-Chain-Zugang erweitert die Nutzungsmöglichkeiten von NEAR, doch technische Widerstände bei 1,83 US-Dollar und ein niedriger Fear & Greed Index von 27/100 deuten auf begrenztes kurzfristiges Aufwärtspotenzial hin. Ein dauerhaftes Handelsvolumen von über 150 Millionen US-Dollar pro Tag ist entscheidend für einen Ausbruch (AMBCrypto).

3. KI- und Entwickler-Ökosystem (Positiver Effekt)

Überblick: Für das vierte Quartal 2025 plant NEAR eine Kapazität von 1 Million Transaktionen pro Sekunde, ein Cross-Chain-Volumen von über 7 Milliarden US-Dollar sowie KI-orientierte Tools wie den Shade Agent Sandbox. Partnerschaften mit Starknet und Frax sollen DeFi und agentenbasierte Ökonomien stärken.

Bedeutung: Die Skalierbarkeit in der Praxis und KI-Integration könnten institutionelles Interesse wecken. Allerdings hat NEAR in den letzten 90 Tagen 51 % an Wert verloren, und es bedarf stärkerer On-Chain-Kennzahlen, wie beispielsweise mehr als 300.000 täglich aktive Nutzer, um nachhaltiges Wachstum zu bestätigen (NEAR Protocol Tweet).

Fazit

Der Kurs von NEAR hängt maßgeblich von den Entscheidungen der Validatoren (Inflationsabstimmung), der Stabilität des Cross-Chain-Volumens und dem Tempo der KI-Adoption ab. Während die Inflationssenkung und technische Verbesserungen langfristig Chancen bieten, stellen makroökonomische Herausforderungen und Widerstände im Bereich von 1,80 bis 2,00 US-Dollar kurzfristige Risiken dar.

Wichtiger Indikator: Das wöchentliche Cross-Chain-Volumen von NEAR Intents – ein anhaltendes Wachstum über 1 Milliarde US-Dollar könnte auf eine erneute Nachfrage hinweisen.


Was sagen die Leute über NEAR?

TLDR

Die Community von NEAR Protocol schwankt zwischen unbeirrtem Optimismus und technischer Skepsis. Hier die aktuellen Trends:

  1. „20 US-Dollar bis Q4 2026“ – Langfristige Befürworter setzen auf die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI).
  2. „Unterbewertetes Layer-1“ – Entwickler heben NEARs Sharding-Verbesserungen hervor.
  3. Preis bei 1,52 US-Dollar kämpft – Händler beobachten einen möglichen Ausbruch bei 2,80 US-Dollar oder einen Rückfall auf 1,30 US-Dollar.

Ausführliche Analyse

1. @drylinemix: „$NEAR auf 20 US-Dollar in 2026“ 🔥

„Ich erwarte fest, dass $NEAR im vierten Quartal 2026 über 20 US-Dollar liegen wird... bullish wegen des KI-Fahrplans von @NEARProtocol.“
– Tuskss.near (770 Follower · 3,9K Impressionen · 19. Dez. 2025, 14:31 UTC)
Originalbeitrag ansehen
Bedeutung: Die positive Stimmung basiert auf NEARs Rolle als „KI-Ausführungsschicht“. Entwickler rechnen damit, dass intelligente Netzwerke die Nachfrage stark ankurbeln werden.

2. @AntD1975: „Kaufe weiterhin den Dip“ 💎

„NEAR Protocol... unterbewertet. Der Preis wird früher oder später nachziehen.“
– Ants Pants (2,2K Follower · 37,8K Impressionen · 18. Dez. 2025, 6:36 UTC)
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Bedeutung: Privatanleger betonen NEARs schnelle Blockzeiten von 600 ms und die Skalierbarkeit durch 9 Shards, doch der Preis hinkt den Fundamentaldaten hinterher (minus 70 % im Jahresvergleich).

3. @TronWeekly: „Solana-Integration hebt NEAR nicht an“ 🚨

„NEAR fällt nach dem Start der Solana-Bridge auf 1,44 US-Dollar... Händler achten auf die Unterstützung bei 1,30 US-Dollar.“
– TWJ News (31,7K Follower · 20. Dez. 2025, 11:30 UTC)
Originalbeitrag ansehen
Bedeutung: Kurzfristig dominieren negative technische Signale, der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei 36, und der MACD weist auf weiteres Abwärtspotenzial hin.


Fazit

Die Meinungen zu NEAR sind geteilt – Optimismus wegen KI trifft auf schwache Kursentwicklung. Entwickler loben die Leistungsfähigkeit von Nightshade 2.0 (1 Million Transaktionen pro Sekunde in Tests) und die Cross-Chain-Pläne (6,5 Milliarden US-Dollar Handelsvolumen seit Jahresbeginn). Händler warten jedoch auf einen klaren Ausbruch über den Widerstand bei 2,80 US-Dollar. In dieser Woche ist die Konsolidierungszone zwischen 1,45 und 1,60 US-Dollar besonders wichtig: Ein Schlusskurs darunter könnte automatische Verkaufsprogramme auslösen, während das Wachstum des Ökosystems (87 Assets, 326.000 Swaps über NEAR Intents) konträre Kaufinteressen fördern könnte.


Was sind die neuesten Nachrichten über NEAR?

TLDR

NEAR Protocol steuert trotz rückläufiger Marktstimmung mit gezielten Partnerschaften und Fortschritten im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) auf Wachstumskurs. Hier die wichtigsten Neuigkeiten:

  1. Solana-Integration (20. Dezember 2025) – NEAR ist jetzt über Orb Markets auf Solana handelbar, was die Liquidität zwischen den Blockchains erhöht.
  2. Partnerschaft mit Starknet (19. Dezember 2025) – Ermöglicht den direkten Tausch von NEAR und über 25 weiteren Blockchains ohne Umwege.
  3. Start der AI Cloud (3. Dezember 2025) – NEAR stellt datenschutzorientierte KI-Tools vor, basierend auf Intel- und NVIDIA-Technologie.

Ausführliche Informationen

1. Solana-Integration (20. Dezember 2025)

Überblick: NEAR-Token können jetzt über Orb Markets auf der Solana-Blockchain gehandelt werden. Nutzer können NEAR, SOL und weitere Vermögenswerte direkt in Solana-Wallets wie Phantom tauschen. Diese Verbindung nutzt die enorme Liquidität des Derivatemarkts von Solana (1,23 Billionen US-Dollar) und erleichtert den Zugang über verschiedene Blockchains hinweg.

Bedeutung: Positiv für die Nutzung von NEAR, da neue Handelsmöglichkeiten entstehen und Entwickler sowie Nutzer aus dem Solana-Ökosystem angezogen werden könnten. Dennoch steht der NEAR-Kurs aktuell unter Druck bei 1,52 US-Dollar (-9 % in der Woche) und muss über 1,83 US-Dollar steigen, um den Abwärtstrend zu stoppen (CoinMarketCap).


2. Partnerschaft mit Starknet (19. Dezember 2025)

Überblick: NEAR Intents wurde mit Starknet, einem ZK-Rollup auf Ethereum, verbunden. Dadurch können Nutzer Vermögenswerte wie BTC und ETH direkt in Starknet tauschen, ohne komplizierte Brücken nutzen zu müssen. Über 100 Token werden unterstützt.

Bedeutung: Neutral bis positiv. Diese Erweiterung verbessert die Vernetzung von NEAR mit anderen Blockchains, doch der Kurs reagierte bisher verhalten (-8,95 % wöchentlich), was auf Skepsis hinsichtlich einer schnellen Marktdurchdringung hindeutet (CoinJournal).


3. Start der AI Cloud (3. Dezember 2025)

Überblick: NEAR hat die AI Cloud und Private Chat vorgestellt, die auf vertraulicher Datenverarbeitung mit Intel- und NVIDIA-Technologie basieren. Diese Lösungen werden bereits von Brave und Phala Network genutzt und sollen den Schutz von Nutzerdaten bei KI-Anwendungen verbessern.

Bedeutung: Langfristig positiv, da NEAR sich damit im stark wachsenden KI-Bereich positioniert. Der Tokenpreis liegt jedoch noch 70 % unter dem Höchststand von 2024, was die vorsichtige Stimmung am Markt widerspiegelt (Coinspeaker).


Fazit

Die Erweiterungen im Bereich Cross-Chain und KI zeigen, dass NEAR strategisch wächst. Die Kursentwicklung hängt jedoch davon ab, ob wichtige technische Marken zurückerobert werden können. Kann die zunehmende Vernetzung die derzeit negative Marktstimmung im ersten Quartal 2026 ausgleichen?


Was steht als Nächstes auf der Roadmap von NEAR?

TLDR

Der Fahrplan von NEAR Protocol konzentriert sich auf die Erweiterung über verschiedene Blockchains hinweg, die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) und die Skalierung der Plattform.

  1. NEAR Intents Cross-Chain Expansion (2026) – Integration mit über 10 Blockchains für nahtlose Vermögensübertragungen.
  2. Shade Agent Mainnet Launch (Q1 2026) – Einführung verifizierbarer KI-Agenten für DeFi und Governance.
  3. Dynamic Sharding Phase 4 (2026) – Automatische Anpassung der Shards für eine Skalierung von über 1 Million Transaktionen pro Sekunde (TPS).
  4. Institutional Staking ETPs (H1 2026) – Zusammenarbeit mit Bitwise zur Erweiterung des Zugangs für institutionelle Investoren.

Ausführliche Erklärung

1. NEAR Intents Cross-Chain Expansion (2026)

Überblick: NEAR Intents, das im Jahr 2025 ein Volumen von über 6 Milliarden US-Dollar abgewickelt hat (NEAR Protocol), plant für 2026 die Integration mit mehr als 10 Blockchains, darunter Litecoin und Monad. Dieses System ermöglicht es Nutzern, Vermögenswerte direkt zwischen verschiedenen Blockchains zu tauschen, ohne auf Brücken (Bridges) angewiesen zu sein. Das verringert Hindernisse bei der Nutzung von DeFi-Anwendungen über mehrere Blockchains hinweg.

Bedeutung: Dies ist positiv für die Verbreitung von NEAR, da das steigende Volumen an Cross-Chain-Transaktionen die Nachfrage nach $NEAR als Transaktionsgebühren-Token erhöhen könnte. Risiken bestehen durch Konkurrenzprotokolle wie UniswapX, die ähnliche Funktionen anbieten.

2. Shade Agent Mainnet Launch (Q1 2026)

Überblick: Die Shade Agent Sandbox (Update Juli 2025) ermöglicht Entwicklern die Erstellung von KI-Agenten, die beispielsweise automatisierten Handel durchführen können. Mit dem Start des Mainnets können diese Agenten vertrauenswürdig und sicher mit DeFi-Protokollen interagieren.

Bedeutung: Neutral bis positiv. KI-Agenten könnten den Nutzen der Plattform erhöhen, allerdings hängt der Erfolg davon ab, ob sie in puncto Sicherheit und Effizienz mit zentralisierten Alternativen mithalten können.

3. Dynamic Sharding Phase 4 (2026)

Überblick: Nach der Einführung der bedarfsorientierten Sharding-Technologie in Phase 3 (2024) zielt Phase 4 darauf ab, die Bestätigungszeit auf unter eine Sekunde zu reduzieren und eine Skalierung von über 1 Million Transaktionen pro Sekunde zu erreichen. Dies wird durch eine verbesserte Koordination der Validatoren ermöglicht und ist besonders wichtig für Anwendungen in Echtzeit, wie etwa Spiele.

Bedeutung: Sehr positiv für die langfristige Skalierbarkeit von NEAR. Verzögerungen bei der Umsetzung könnten jedoch den Preis unter Druck setzen, besonders wenn Wettbewerber wie Solana schneller vorankommen.

4. Institutional Staking ETPs (H1 2026)

Überblick: Nach dem Start eines Staking-ETPs mit Bitwise (mit einem verwalteten Vermögen von 12 Milliarden US-Dollar) im Jahr 2025 plant NEAR ähnliche Produkte in Zusammenarbeit mit BlackRock und Fidelity. Ziel ist es, regulierungskonforme Ertragsmöglichkeiten zu schaffen.

Bedeutung: Positiv für die Liquidität und Preisstabilität von NEAR. Der Erfolg hängt davon ab, dass eine Zentralisierung beim Staking vermieden wird und eine jährliche Rendite von 8-10 % erzielt werden kann.

Fazit

Der Fahrplan von NEAR für 2026 verbindet das Wachstum des Ökosystems (Cross-Chain und KI) mit wichtigen Protokoll-Verbesserungen (Sharding). Es gibt viele positive Impulse, doch es bleibt wichtig, die Dezentralisierung der Validatoren und die Akzeptanz der KI-Agenten genau zu beobachten. Wie sich NEARs Strategie der „Chain Abstraction“ gegenüber der Dominanz von Ethereum Layer 2-Lösungen behaupten wird, bleibt spannend.


Was ist das neueste Update in der Codebasis von NEAR?

TLDR

Die Weiterentwicklung des NEAR Protocols konzentriert sich auf Skalierbarkeit, Cross-Chain-Integration und KI-Infrastruktur.

  1. Halving-Upgrade (30. Oktober 2025) – Die jährliche Inflation wurde von 5 % auf 2,5 % gesenkt, um die Token-Ökonomie zu verbessern.
  2. Ledger-Integration (30. November 2025) – Ermöglicht native Cross-Chain-Swaps über NEAR Intents auf mehr als 7,5 Millionen Geräten.
  3. Nightshade 2.0 (Q3 2025) – Die Transaktionskapazität wurde durch Sharding-Optimierungen vervierfacht.

Ausführliche Analyse

1. Halving-Upgrade (30. Oktober 2025)

Überblick: Dieses Upgrade halbiert die jährliche Token-Ausgabe von NEAR und führt damit ein deflationäres Modell ein. Validatoren stimmten mit über 80 % Zustimmung zu.
Das Update schafft Anreize für langfristige Staker und verringert den Verkaufsdruck durch neue Token-Ausgabe. Node-Betreiber mussten bis zum 29. November 2025 ein Upgrade durchführen, um Unterbrechungen zu vermeiden.

Bedeutung: Das ist positiv für NEAR, da ein geringeres Token-Angebot die Knappheit erhöht und eine niedrigere Inflation die Beteiligung im Ökosystem fördert. (Quelle)


2. Ledger-Wallet-Integration (30. November 2025)

Überblick: NEAR Intents wurde als native Swap-Funktion in Ledger integriert, sodass Nutzer Cross-Chain-Trades direkt über ihre Hardware-Wallets ausführen können – ganz ohne Brücken.
Dafür waren Anpassungen auf Protokollebene nötig, um sichere Transaktionen auf Basis von Intents über mehr als 20 Blockchains hinweg zu ermöglichen.

Bedeutung: Das ist positiv für NEAR, weil es Cross-Chain-DeFi für eine breitere Nutzerbasis vereinfacht und so die Akzeptanz steigern kann. Nach der Integration wurden über 6 Milliarden US-Dollar an Swap-Volumen über Intents abgewickelt. (Quelle)


3. Nightshade 2.0 (Q3 2025)

Überblick: Das Upgrade erhöhte die Anzahl der Shards von 8 auf 9, was die Transaktionskapazität um 12,5 % steigerte, ohne die Dezentralisierung zu beeinträchtigen. Die stateless Validierung reduzierte die Hardware-Anforderungen für Node-Betreiber.
Entwickler veröffentlichten Nearcore v2.8.0 mit verbesserten Leistungskennzahlen für Validatoren und geringerer Latenz.

Bedeutung: Das ist neutral für NEAR, da zwar die Skalierbarkeit steigt, das Netzwerk aber eine anhaltende Nachfrage zeigen muss, um die zusätzliche Kapazität auszunutzen. Gleichzeitig stärkt es NEARs Position für hybride KI- und DeFi-Anwendungen. (Quelle)

Fazit

Die Weiterentwicklung des NEAR-Protokolls legt den Fokus auf skalierbare Infrastruktur (Nightshade), Cross-Chain-Nutzung (Intents) und nachhaltige Token-Ökonomie (Halving). Diese Upgrades positionieren NEAR als Plattform für KI-gesteuerte, multichain Anwendungen. Ob die rege Entwickleraktivität – über 950 GitHub-Commits in sechs Monaten – zu einem nachhaltigen Wachstum des Ökosystems führt, bleibt abzuwarten.


Warum ist der Preis von NEAR gefallen?

TLDR

NEAR Protocol (NEAR) ist in den letzten 24 Stunden um 2,16 % gefallen und hat sich damit schlechter entwickelt als der breitere Kryptomarkt (-2,58 % in der Woche). Die wichtigsten Gründe dafür sind:

  1. Technischer Einbruch – Die wichtige Unterstützung bei 1,83 US-Dollar wurde unterschritten, was automatischen Verkaufsdruck auslöste.
  2. Pessimistische Marktlage – Der Fear/Greed-Index steht bei 27 („Angst“), während die Bitcoin-Dominanz auf 58,96 % steigt.
  3. Gescheiterte Solana-Integration – Trotz der Anbindung von NEAR an Solana über Orb Markets sind alle Kursgewinne wieder verloren gegangen.

Ausführliche Analyse

1. Technischer Einbruch (Negativer Einfluss)

Überblick: NEAR fiel am 19. und 20. Dezember unter die wichtige Unterstützung bei 1,83 US-Dollar, die zuvor als Wendepunkt galt. Damit wurde ein mehrwöchiges Seitwärtsmuster aufgelöst. Der Kurs liegt nun unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten (7-Tage-Durchschnitt bei 1,55 US-Dollar, 30-Tage-Durchschnitt bei 1,75 US-Dollar).

Was das bedeutet: Technische Händler werten das Unterschreiten solcher psychologisch wichtiger Marken oft als negatives Signal. Das führt häufig zu automatischen Verkaufsaufträgen (Stop-Loss) und kurzfristigen Panikverkäufen. Der Stochastic RSI zeigt mit einem Wert von 20 eine überverkaufte Situation an, was auf eine mögliche Erholung hindeutet. Allerdings müssen die Käufer den Kurs zurück über 1,83 US-Dollar bringen, um die Dynamik zu drehen.

Worauf man achten sollte: Ein Schlusskurs über 1,83 US-Dollar könnte eine kurzfristige Erholung einleiten. Gelingt das nicht, droht ein erneuter Test des Tiefs bei 1,41 US-Dollar aus dem Jahr 2025.


2. Liquiditätsengpass bei Altcoins (Negativer Einfluss)

Überblick: Die Bitcoin-Dominanz stieg auf 58,96 % (plus 0,3 % in 24 Stunden), was zeigt, dass Kapital aus Altcoins abgezogen wird. Das Handelsvolumen von NEAR sank innerhalb eines Tages um 58 % auf 103 Millionen US-Dollar, was die Liquiditätslage verschärft.

Was das bedeutet: Geringe Liquidität verstärkt die Kursschwankungen bei Verkaufswellen. Mit einem Altcoin Season Index von nur 15/100 („Bitcoin Season“) setzen Anleger derzeit eher auf Bitcoin als auf riskantere Altcoins wie NEAR.


3. Gewinnmitnahmen nach der Ankündigung (Gemischter Einfluss)

Überblick: Die Integration von NEAR auf Solana (am 19. Dezember) sorgte zunächst für einen Kursanstieg auf 1,56 US-Dollar. Die Rallye verlor jedoch an Schwung, da Händler bei Kursen nahe 2 US-Dollar Gewinne mitnahmen – in diesem Bereich lagen laut CoinGlass Verkaufsaufträge im Wert von 839.000 US-Dollar.

Was das bedeutet: Positive Nachrichten können in Bärenmärkten oft zu einem „Buy the rumor, sell the news“-Effekt führen. Trotz Fortschritten bei der Cross-Chain-Integration begrenzen technische Schwäche und ungünstige Marktbedingungen den Aufwärtsspielraum.


Fazit

Der Kursrückgang von NEAR ist auf eine Kombination aus technischen Verkaufssignalen, Liquiditätsmangel bei Altcoins und Gewinnmitnahmen nach der Solana-Integration zurückzuführen. Obwohl die überverkaufte Lage auf eine mögliche Stabilisierung hindeutet, bleiben die negative Marktstimmung und die starke Bitcoin-Dominanz Risiken.

Wichtig zu beobachten: Kann NEAR die Marke von 1,50 US-Dollar als wichtigen Wendepunkt verteidigen und den Verlust von 51 % in den letzten 90 Tagen stoppen? Oder wird die Stärke von Bitcoin den Abwärtstrend verlängern? Achten Sie auf die Entwicklung der BTC-Dominanz und eine mögliche Erholung des NEAR-Handelsvolumens.