Was könnte den zukünftigen Preis von NEARbeeinflussen?
TLDR
NEAR steht kurzfristig vor Herausforderungen, bietet aber durch Cross-Chain-Wachstum und KI-Integration positive Impulse.
- Cross-Chain-Momentum – NEAR Intents erreichten ein Volumen von 10 Mrd. USD dank der Integration von Solana und Starknet, was die Nachfrage steigert.
- Ausbau des KI-Ökosystems – Partnerschaft mit NVIDIA und der Start von NEAR AI Cloud ebnen den Weg für institutionelle Nutzung.
- Technische Schwäche – Kurs liegt unter wichtigen gleitenden Durchschnitten, der RSI zeigt überverkaufte Signale, was kurzfristig Konsolidierungsrisiken bedeutet.
Ausführliche Analyse
1. Cross-Chain-Wachstum (Positiver Einfluss)
Überblick: Bis zum 16. Januar 2026 wurden über NEAR Intents mehr als 10 Mrd. USD an Cross-Chain-Volumen abgewickelt (15,7 Millionen Swaps). Die neue Solana-Starknet-Integration ermöglicht direkte Vermögensübertragungen ohne Zwischenbrücken. Diese Technik verringert Slippage und Sicherheitsrisiken und zieht Projekte wie Cake Wallet und THORSwap an. Das Volumen stieg monatlich um 85 %, was auf eine beschleunigte Nutzung hinweist.
Bedeutung: Ein höheres Transaktionsvolumen erhöht direkt die Nachfrage nach NEAR-Token durch Gebühren und steigert den Nutzen des Netzwerks. Frühere Beispiele, wie die SWIFT-Integration von Chainlink, zeigen, dass Cross-Chain-Durchbrüche bei wachsender Nutzung Kursanstiege von 50–100 % auslösen können.
2. KI-Integration & Partnerschaften (Positiver Einfluss)
Überblick: NEAR ist Teil von NVIDIAs Inception Program für KI-Startups und hat die NEAR AI Cloud gestartet, die private KI-Agenten ermöglicht. Die Integration des Allora Networks bringt vorausschauende Intelligenz ins Ökosystem und richtet sich an den Einsatz von KI in Unternehmen.
Bedeutung: Blockchain-Projekte mit KI-Fokus wuchsen 2025 im Durchschnitt um 120 % (CryptoBriefing). NEARs Schwerpunkt auf verifizierbaren KI-Agenten könnte institutionelle Investitionen anziehen, ähnlich wie der ETF-getriebene Anstieg von Bittensor im Jahr 2025.
3. Technische und Stimmungsrisiken (Negativer Einfluss)
Überblick: NEAR notiert unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten (7-Tage-SMA: 1,74 USD, 200-Tage: 2,31 USD) und der RSI liegt bei 38,41 – nahe dem überverkauften Bereich. Der Fear & Greed Index steht bei „Neutral“ (45), während die Bitcoin-Dominanz auf 59,03 % gestiegen ist, was Druck auf Altcoins ausübt.
Bedeutung: Die anhaltend schwache technische Lage könnte Verluste bis auf 1,43 USD (Fibonacci-Tief) ausweiten. Allerdings gehen überverkaufte RSI-Werte historisch oft mit Erholungen von 15–20 % bei NEAR einher, was Kaufgelegenheiten schaffen kann.
Fazit
Die Cross-Chain- und KI-Faktoren könnten NEAR langfristig zu einer Neubewertung verhelfen, doch kurzfristig belasten technische Schwächen und die Dominanz von Bitcoin. Es empfiehlt sich, das tägliche Volumen der NEAR Intents zur Bestätigung der Akzeptanz zu beobachten und auf RSI-Anstiege über 45 als Einstiegssignal zu achten.
Werden die KI-Produktstarts die Entwickleraktivität über die 38,9 Millionen monatlichen Nutzer im ersten Quartal hinaus beschleunigen?
Was sagen die Leute über NEAR?
TLDR
NEAR Protocol profitiert von der Integration Künstlicher Intelligenz (KI) und ehrgeizigen Plänen für Cross-Chain-Verbindungen, während Händler technische Marken im Blick behalten. Die Stimmung lässt sich so zusammenfassen:
- Partnerschaften im Bereich KI sorgen für Optimismus
- 10 Milliarden US-Dollar Handelsvolumen bei Intents befeuern die Hoffnung auf Chain-Abstraktion
- Technische Auseinandersetzung an der Unterstützung bei 1,73 US-Dollar
Ausführliche Analyse
1. @AlloraNetwork: Predictive AI wird Teil des NEAR-Ökosystems – Positiv
„Die intelligente Schicht von Allora, die in NEAR integriert wurde, verbessert die Infrastruktur für Vorhersagen direkt auf der Blockchain.“
– @NiphermeDave (72.000 Follower · 175.000 Impressionen · 16.09.2025, 14:32 UTC)
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Was das bedeutet: NEAR könnte sich so als zentrale Plattform für KI-basierte dezentrale Anwendungen (dApps) etablieren. Entwickler, die maschinelles Lernen nutzen wollen, müssen die Blockchain nicht mehr verlassen.
2. @Coinspeaker: 10 Milliarden US-Dollar Cross-Chain-Handelsvolumen erreicht – Positiv
„NEAR Intents hat 15,7 Millionen Swaps über 28 verschiedene Blockchains abgewickelt. Die Integration von Solana und Starknet startet im Januar 2026.“
– Coinspeaker (Branchenbericht · 16.01.2026, 18:36 UTC)
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Was das bedeutet: Die zunehmende Chain-Abstraktion zeigt, dass NEAR eine wichtige Infrastruktur für multichain DeFi werden könnte. Allerdings ist der Wettbewerb mit Projekten wie LayerZero und Wormhole stark.
3. @CryptoPatel: Mehrjähriges Keilmuster deutet auf 3.000 % Kursanstieg hin – Gemischt
„Der absteigende Keil von 2021 bis 2026 könnte bei gehaltenem Support von 1,40 US-Dollar auf 21 US-Dollar ausbrechen, aber der RSI von 38 zeigt schwache Dynamik.“
– @CryptoPatel (54.000 Follower · 30.000 Impressionen · 17.01.2026, 15:30 UTC)
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Was das bedeutet: Das Muster deutet auf langfristiges Potenzial hin, doch der Kursrückgang von 33 % in 90 Tagen (-27,85 %) mahnt zur Vorsicht, bis die Marke von 1,73 US-Dollar als Unterstützung bestätigt wird.
Fazit
Die Einschätzung zu NEAR ist gemischt: Einerseits gibt es Wachstum durch KI-Integration und Chain-Abstraktion, andererseits drücken technische Schwächen auf die Stimmung. Entwickler begrüßen Partnerschaften wie die Einführung von Brave’s NEAR AI Cloud, während Händler die Zone zwischen 1,73 und 1,40 US-Dollar genau beobachten, um mögliche Kaufgelegenheiten zu erkennen. Wichtig ist auch das wöchentliche Handelsvolumen bei NEAR Intents – ein stabiler Wert über 600 Millionen US-Dollar könnte die Cross-Chain-Story trotz schwieriger makroökonomischer Bedingungen stützen.
Was sind die neuesten Nachrichten über NEAR?
TLDR
Die Cross-Chain-Infrastruktur von NEAR erreicht wichtige Meilensteine, während die Nutzung stark zunimmt und damit den Weg für eine Erweiterung des Ökosystems ebnet. Hier sind die neuesten Entwicklungen:
- STRK jetzt auf Solana über NEAR verfügbar (16. Januar 2026) – Die Technologie von NEAR ermöglicht die Integration des Starknet-Tokens STRK auf Solana für nahtlose Cross-Chain-Swaps.
- NEAR Intents überschreitet 10 Milliarden US-Dollar Volumen (16. Januar 2026) – Die Cross-Chain-Swap-Infrastruktur erreicht einen wichtigen Akzeptanz-Meilenstein.
Ausführliche Betrachtung
1. STRK jetzt auf Solana über NEAR verfügbar (16. Januar 2026)
Überblick: Die Cross-Chain-Infrastruktur von NEAR Protocol ermöglicht es, den nativen Token STRK von Starknet direkt auf Solana zu nutzen, ohne auf herkömmliche Bridges angewiesen zu sein. Mithilfe von NEAR Intents und Chain Signatures können Nutzer STRK gegen über 125 Solana-Assets direkt in ihren Wallets tauschen, wobei die Liquidität automatisch von sogenannten Solvern gesteuert wird. Diese Integration erfolgte nur einen Tag nachdem Solana öffentlich Kritik an Starknet geäußert hatte – ein Zeichen dafür, dass Interoperabilität wichtiger wird als Konkurrenz.
Bedeutung: Das ist ein positives Signal für NEAR, da es die praktische Anwendbarkeit seiner plattformunabhängigen Infrastruktur zeigt und NEAR als neutrale Basis für Cross-Chain-Verbindungen positioniert. Die Ermöglichung wichtiger Blockchain-Integrationen könnte weitere Projekte anziehen, die eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Netzwerken suchen. (NullTX)
2. NEAR Intents überschreitet 10 Milliarden US-Dollar Volumen (16. Januar 2026)
Überblick: NEAR Intents, die auf Absichten basierende Swap-Schicht des Protokolls, hat ein Gesamtvolumen von über 10 Milliarden US-Dollar erreicht und dabei 15,7 Millionen Swaps auf 28 verschiedenen Blockchains verarbeitet. Allein in den letzten 30 Tagen wurden 2,15 Milliarden US-Dollar von 541.075 einzigartigen Adressen getauscht. Wichtige Partnerschaften mit Cake Wallet, Ledger und THORSwap trieben die Nutzung voran, während die Integration von Starknet und Solana zum Volumenwachstum beitrug.
Bedeutung: Das ist ein positives Zeichen für NEAR, da das hohe Swap-Volumen die Skalierbarkeit und die Nachfrage nach einer plattformübergreifenden Handelsmöglichkeit bestätigt. Die Ausweitung der Integration mit Wallets und Blockchains könnte NEAR als wichtigen Liquiditäts-Hub stärken und so Netzwerkgebühren sowie Entwickleraktivitäten erhöhen. (Coinspeaker)
Fazit
Die Fortschritte von NEAR im Bereich Cross-Chain zeigen eine wachsende Bedeutung der Blockchain-Interoperabilität. Es bleibt spannend zu beobachten, wie diese Integrationen die Position von NEAR in der Multi-Chain-Welt weiter stärken werden.
Was steht als Nächstes auf der Roadmap von NEAR?
TLDR
Der Fahrplan von NEAR Protocol konzentriert sich auf Skalierung, Cross-Chain-Interoperabilität und die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI).
- Dynamische Sharding-Erweiterung (2026) – Phase 3 wird eingeführt, um die Anzahl der Shards automatisch an die Nachfrage anzupassen.
- Globale Expansion von NEAR Intents (Q1 2026) – Integration von über 30 Blockchains für nahtlose Cross-Chain-Swaps.
- Start des AI Agent Ökosystems (Mitte 2026) – Werkzeuge für Entwickler, um verifizierbare KI-Agenten auf NEAR zu erstellen.
- Verbesserungen der House of Stake Governance (2026) – Neue Anreize für Validatoren und veNEAR-Belohnungsprogramme.
Ausführliche Analyse
1. Dynamische Sharding-Erweiterung (2026)
Überblick:
Das Sharding-System von NEAR, genannt Nightshade, soll die Anzahl der Shards flexibel an die Netzwerknachfrage anpassen – ein wichtiger Meilenstein in Phase 3, ursprünglich für 2024 geplant. Jüngste Verbesserungen, wie die stateless validation, haben die Anforderungen an die Hardware der Validatoren gesenkt. Im dritten Quartal 2025 wurde die Anzahl der Shards von 8 auf 9 erhöht. Der nächste Schritt ist eine algorithmische Skalierung, um die Verarbeitungskapazität für KI-basierte dezentrale Anwendungen (dApps) zu optimieren.
Was das bedeutet:
Das ist positiv für NEAR, da eine skalierbare Infrastruktur besonders für Anwendungen mit hoher Transaktionsfrequenz im Bereich DeFi und KI attraktiv ist. Allerdings gibt es technische Risiken, etwa Verzögerungen bei der Synchronisation der Shards, die vorübergehend die Leistung beeinträchtigen könnten.
2. Globale Expansion von NEAR Intents (Q1 2026)
Überblick:
NEAR Intents ist ein Protokoll für Cross-Chain-Swaps, das 2025 ein Handelsvolumen von über 10 Milliarden US-Dollar erreichte und aktuell 28 Blockchains unterstützt. Für das erste Quartal 2026 ist die Integration von Litecoin, Monad und institutionell ausgerichteten Chains geplant. Partnerschaften mit Ledger und Cake Wallet sollen den Zugang für Privatanwender auf mehreren Chains vereinfachen.
Was das bedeutet:
Das ist neutral bis positiv zu bewerten. Eine erweiterte Liquidität kann die Nutzbarkeit von NEAR steigern, jedoch bringt die Abhängigkeit von sogenannten Solver-Netzwerken auch Gegenparteirisiken mit sich. Der Erfolg hängt davon ab, dass die Transaktionsgebühren niedrig bleiben (unter 0,01 US-Dollar pro Swap), auch wenn das Volumen wächst.
3. Start des AI Agent Ökosystems (Mitte 2026)
Überblick:
Die im Dezember 2025 gestartete NEAR AI Cloud und die Shade Agent Sandbox ermöglichen es Entwicklern, KI-Agenten mit hardwaregestütztem Datenschutz (Intel TDX/NVIDIA) zu erstellen und zu betreiben. In Zusammenarbeit mit dem Allora Network sollen prädiktive KI-Modelle in den DeFi-Bereich integriert werden.
Was das bedeutet:
Das ist ein positiver Schritt. Die Integration von KI könnte NEAR als Plattform für autonome Agenten positionieren. Der Erfolg hängt jedoch davon ab, dass praktische Anwendungsfälle über spekulativen Handel hinaus nachgewiesen werden.
4. Verbesserungen der House of Stake Governance (2026)
Überblick:
Nach dem Halving-Upgrade im Oktober 2025, das die Inflation auf 2,5 % senkte, wird die NEAR-DAO über Vorschläge abstimmen, etwa zu Bedingungen für das Slashing von Validatoren und zu veNEAR-Staking-Belohnungen. Ein AMA am 14. Januar zeigte Pläne, die Balance zwischen Dezentralisierung und institutioneller Beteiligung zu verbessern.
Was das bedeutet:
Das ist neutral zu bewerten. Verbesserte Governance kann das Netzwerk stabilisieren, aber zu hohe Belohnungen für Validatoren könnten die Tokenmenge erhöhen, wenn sie nicht sorgfältig gesteuert werden.
Fazit
Der Fahrplan von NEAR für 2026 legt den Schwerpunkt auf Skalierbarkeit durch Sharding, Cross-Chain-Liquidität via Intents und den Ausbau der KI-Infrastruktur. Trotz technischer Herausforderungen könnte eine erfolgreiche Umsetzung NEAR als zentrale Plattform für multichain KI-Anwendungen etablieren. Es bleibt spannend, ob NEAR mit seinem Fokus auf Interoperabilität Konkurrenten wie Solana bei der Gewinnung institutioneller Investoren überholen kann.
Was ist das neueste Update in der Codebasis von NEAR?
TLDR
Der Code von NEAR Protocol verbessert Skalierbarkeit, Sicherheit und Entwicklerwerkzeuge.
- Halving-Upgrade (31. Oktober 2025) – Verringerung der Inflation zur Stärkung der Token-Ökonomie und Anreize für Validatoren.
- Überarbeitung der Dokumentation (31. Oktober 2025) – Vereinheitlichung der Entwicklerressourcen für einen einfacheren Einstieg.
- Resharding V3 (März 2025) – Verbesserte Netzwerkleistung und Effizienz bei der Kommunikation zwischen Shards.
Ausführliche Erklärung
1. Halving-Upgrade (31. Oktober 2025)
Überblick: Das Halving-Upgrade von NEAR reduzierte die jährliche Token-Ausgabe von 5 % auf 2,5 %, um die langfristige wirtschaftliche Stabilität zu sichern.
Diese Änderung auf Protokollebene verringert den Inflationsdruck, indem die Belohnungen für Validatoren und Delegatoren halbiert werden. Das Upgrade wurde von über 80 % der Validatoren genehmigt, was auf breite Zustimmung hinweist. Zudem wurden Verbesserungen im Governance-System eingeführt, insbesondere durch das House of Stake, das verbindliche Vorschläge für Netzwerkparameter ermöglicht.
Bedeutung: Das ist positiv für NEAR, da eine geringere Inflation die Knappheit erhöht und das Vertrauen der Investoren stärkt. Gleichzeitig fördern die aktualisierten Governance-Mechanismen die Dezentralisierung. (Quelle)
2. Überarbeitung der Dokumentation (31. Oktober 2025)
Überblick: NEAR hat die Entwicklerdokumentation zusammengeführt und vereinfacht, um das Erstellen von Smart Contracts und die Integration von Werkzeugen leichter zu machen.
Die Überarbeitung standardisierte Tutorials für KI-Agenten, Cross-Chain-Interaktionen und Wallet-Anbindungen. Außerdem wurden Codevorlagen für häufige Anwendungsfälle wie geschützte Swaps und Multi-Chain-Liquiditätspools eingeführt.
Bedeutung: Das ist neutral für NEAR, da zwar verbesserte Dokumentation die Einstiegshürden für Entwickler senkt, der Erfolg aber von der tatsächlichen Nutzung abhängt. Dennoch stärkt es NEARs Position als entwicklerfreundliche Blockchain. (Quelle)
3. Resharding V3 (März 2025)
Überblick: Mit der Version nearcore 2.5.0 wurden dynamische Shard-Strukturen und parallele Transaktionsvalidierung eingeführt.
Technische Neuerungen umfassen:
- Cross-Shard-Bandbreitenplanung für 12,5 % höhere Durchsatzrate
- Protokollversionen 74–76 ermöglichen die Erweiterung von 6 auf 8 Shards
- Optimierungen bei der Synchronisation reduzieren die Zeit für das Abgleichen der Knoten
Bedeutung: Das ist positiv für NEAR, da schnellere Transaktionen zwischen Shards und eine skalierbare Infrastruktur komplexe dezentrale Anwendungen (dApps) unterstützen. Allerdings erhöht die Anforderung von 64 GB RAM für Knoten die Hardware-Hürden. (Quelle)
Fazit
Die Updates im Code von NEAR zeigen einen doppelten Fokus: technische Skalierbarkeit durch Sharding und Wachstum des Ökosystems durch bessere Entwicklerwerkzeuge und Token-Ökonomie. Das Halving-Upgrade und Resharding V3 bereiten NEAR auf den Einsatz im Unternehmensbereich vor, während die verbesserte Dokumentation Entwickler anziehen soll. Wie diese Upgrades NEAR dabei helfen werden, Cross-Chain-Liquidität zu gewinnen, bleibt spannend – besonders im Kontext des wachsenden Trends zur „Chain Abstraction“.
Warum ist der Preis von NEAR gefallen?
TLDR
NEAR Protocol fiel in den letzten 24 Stunden um 8,6 % auf 1,56 US-Dollar und schnitt damit schlechter ab als der breitere Kryptomarkt (-2,98 %). Drei Hauptfaktoren trieben den Rückgang:
- Technischer Einbruch – Der Kurs fiel unter die wichtige Unterstützung bei 1,73 US-Dollar, was automatisierte Verkaufsorders auslöste.
- Marktrotation – Kapital verlagerte sich hin zu neuen Trends wie Zero Knowledge Proof (ZKP)-Projekten.
- Liquiditätsengpass – Das Handelsvolumen von NEAR stieg um 72,75 %, was auf Panikverkäufe hindeutet.
Ausführliche Analyse
1. Technischer Einbruch (Negativer Einfluss)
Überblick: NEAR fiel unter seinen 21-Tage-Durchschnittskurs von 1,71 US-Dollar sowie die wichtige Fibonacci-Unterstützung bei 1,73 US-Dollar, die seit Dezember 2025 gehalten hatte. Der MACD-Histogrammwert wurde negativ (-0,001311), was den Abwärtsdruck bestätigt.
Bedeutung: Technische Händler sehen diesen Einbruch als gescheiterten Versuch, die Erholung vom November aufrechtzuerhalten. Stop-Loss-Orders unterhalb von 1,70 US-Dollar beschleunigten den Verkaufsdruck. Die nächste wichtige Unterstützung liegt bei 1,53 US-Dollar (78,6 % Fibonacci-Level).
Wichtig zu beobachten: Ein Tagesabschluss über 1,73 US-Dollar könnte die negative Entwicklung stoppen, während ein anhaltender Handel unter 1,53 US-Dollar ein erneutes Testen der Tiefstände von 2025 bei etwa 1,40 US-Dollar wahrscheinlich macht.
2. Marktrotation zu ZKP-Projekten (Negativer Einfluss)
Überblick: Mehrere Berichte zeigen, dass Kapital von NEAR zu Zero Knowledge Proof (ZKP)-Ökosystemen fließt, die über 100 Millionen US-Dollar für KI- und Datenschutznetzwerke eingesammelt haben (CoinMarketCap).
Bedeutung: Obwohl NEAR mit über 10 Milliarden US-Dollar Cross-Chain-Swap-Volumen über Intents eine starke fundamentale Basis hat, wurde dies von der Begeisterung für ZKP-Projekte mit sogenannten „Proof Pods“ überschattet, die passives Einkommen versprechen. Diese Verschiebung der Aufmerksamkeit führte vorübergehend zu einem geringeren Interesse von Privatanlegern an NEAR.
3. Liquiditätsdynamik (Gemischte Auswirkungen)
Überblick: Das 24-Stunden-Handelsvolumen von NEAR stieg um 72,75 % auf 279 Millionen US-Dollar – normalerweise ein positives Zeichen. Der gleichzeitige Kursrückgang deutet jedoch darauf hin, dass Verkäufer das Angebot dominierten.
Bedeutung: Das hohe Volumen zeigt eine starke Überzeugung der Verkäufer, könnte aber auch die Grundlage für eine mögliche Erholung bilden, falls Käufer das Angebot aufnehmen. Das Umsatzverhältnis von NEAR liegt mit 14,9 % im Vergleich zu Konkurrenten wie ICP (4,3 %) weiterhin auf einem gesunden Niveau, was auf anhaltendes Marktinteresse hinweist.
Fazit
Der Kursrückgang von NEAR ist das Ergebnis einer Kombination aus technischen Auslösern, einer Verschiebung im Marktsektor und Panikverkäufen – die grundlegenden Stärken (38,9 Millionen monatliche Nutzer, über 10 Milliarden US-Dollar Intents-Volumen) bleiben jedoch bestehen. Wichtig zu beobachten: Kann NEAR in den nächsten 48 Stunden die Widerstandsmarke bei 1,73 US-Dollar zurückerobern und damit das Ende des Abwärtstrends signalisieren, oder werden Kapitalabflüsse hin zu ZKP-Projekten den Abwärtstrend verlängern?