Was steht als Nächstes auf der Roadmap von NEAR?
TLDR
Die Entwicklung von NEAR Protocol (NEAR) schreitet mit folgenden Meilensteinen voran:
- Ausbau des NEAR Intents Ökosystems (2026) – Erweiterung des grenzüberschreitenden Handelsvolumens und Integration weiterer Blockchains, um die Nutzerzahl und die Gebühreneinnahmen zu steigern.
- Weiterentwicklung des Confidential Computing Stacks (2026) – Aufbau einer datenschutzorientierten Infrastruktur für sichere Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) und DeFi (dezentrale Finanzen).
Detaillierte Betrachtung
1. Ausbau des NEAR Intents Ökosystems (2026)
Überblick: Im Jahr 2026 liegt der Schwerpunkt darauf, das bereits erfolgreiche NEAR Intents Protokoll weiter zu skalieren. Diese Schicht zur Vereinfachung von Transaktionen über verschiedene Blockchains hinweg hat bereits ein Volumen von über $6 Milliarden über mehr als 120 verschiedene Vermögenswerte abgewickelt. Das NEAR Infrastructure Committee sieht dies als eine der wichtigsten Aufgaben des Jahres, mit dem Ziel, weitere Blockchains einzubinden und so das Transaktionsvolumen sowie die Gebühreneinnahmen zu erhöhen.
Bedeutung: Für NEAR ist das sehr positiv, da die Skalierung von Intents die Nutzung des Netzwerks direkt erhöht und mehr Gebühren generiert. Das schafft eine nachhaltige Nachfrage nach dem NEAR Token. Allerdings besteht das Risiko, dass die Umsetzung angesichts starker Konkurrenz im Bereich der Cross-Chain-Technologien herausfordernd sein kann.
2. Weiterentwicklung des Confidential Computing Stacks (2026)
Überblick: Ein weiteres Ziel für 2026 ist die Verbesserung der vertraulichen Recheninfrastruktur von NEAR. Dazu gehören Technologien wie Chain Signatures und datenschutzorientierte Werkzeuge, die sichere und überprüfbare Berechnungen für KI-Agenten und private DeFi-Transaktionen ermöglichen.
Bedeutung: Dies ist ein weiterer positiver Aspekt für NEAR, da das Protokoll damit an der Schnittstelle zwischen KI und Blockchain positioniert wird – einem Bereich mit großem Wachstumspotenzial. Es könnte Entwickler anziehen, die Anwendungen mit hohen Datenschutzanforderungen erstellen wollen. Die Umsetzung hängt jedoch von komplexer Forschung und Entwicklung ab und könnte technische Herausforderungen mit sich bringen.
Fazit
Der Fahrplan von NEAR für 2026 verschiebt den Fokus von grundlegenden Entwicklungen hin zur Skalierung seiner beiden innovativen Produkte: der Cross-Chain Intents-Schicht und dem Confidential Computing Stack. Entscheidend wird sein, wie schnell das Wachstum des Ökosystems diese technischen Fortschritte in nachhaltige wirtschaftliche Aktivität umsetzen kann.
Was ist das neueste Update in der Codebasis von NEAR?
TLDR
Der Code von NEAR Protocol (NEAR) konzentriert sich aktuell auf wichtige Verbesserungen zur Skalierbarkeit und auf die Infrastruktur für Cross-Chain-Anwendungen.
- Nearcore 2.5.0 mit Resharding V3 (März 2025) – Einführung neuer Shard-Strukturen und eines Cross-Shard-Schedulers, um die Netzwerkleistung deutlich zu steigern und die horizontale Skalierung vorzubereiten.
- Nightshade 2.0 & Stateless Validation (Mai 2025) – Vervierfachung der Transaktionskapazität und niedrigere Anforderungen für Validatoren, was zu einem starken Anstieg der Entwickleraktivität führte.
- Shard-Erweiterung von 8 auf 9 Shards (Q3 2025) – Erhöhung der Transaktionskapazität um 12,5 %, um mehr Last zu bewältigen und die horizontale Skalierung fortzusetzen.
Ausführliche Erklärung
1. Nearcore 2.5.0 mit Resharding V3 (März 2025)
Überblick: Dieses verpflichtende Protokoll-Update hat das Netzwerk für eine größere Skalierung vorbereitet, indem das interne Sharding-System komplett überarbeitet und die Kommunikation zwischen den Shards verbessert wurde. Dadurch kann das Netzwerk deutlich mehr Transaktionen parallel verarbeiten.
Mit der Veröffentlichung wurde Resharding V3 eingeführt – ein neues System zur dynamischen Aufteilung der Netzwerkbelastung – sowie zwei neue Shard-Layouts. Besonders wichtig ist der Cross-Shard-Bandbreiten-Scheduler, der den Datenaustausch zwischen den Shards effizienter steuert, was bisher ein Engpass für skalierbare Blockchains war. Während der Umstellung mussten Validatoren und RPC-Knoten vorübergehend mindestens 64 GB Arbeitsspeicher bereitstellen. Außerdem wurde die Transaktionsvalidierung parallelisiert, um die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Knoten zu erhöhen.
Bedeutung: Dieses Update ist sehr positiv für NEAR, da es die technische Grundlage schafft, um das Netzwerk deutlich schneller zu machen und viele Nutzer und Anwendungen gleichzeitig ohne Überlastung zu bedienen. Es ist ein entscheidender Schritt, um NEARs Versprechen einer skalierbaren und benutzerfreundlichen Blockchain-Infrastruktur einzulösen.
(Release 2.5.0 · near/nearcore)
2. Nightshade 2.0 & Stateless Validation (Mai 2025)
Überblick: Diese architektonischen Verbesserungen machten das Netzwerk schneller und günstiger für Entwickler und erleichterten es mehr Menschen, als Validatoren zur Netzwerksicherheit beizutragen.
Nightshade 2.0 optimierte die Sharding-Technologie von NEAR und vervierfachte die Transaktionskapazität. Gleichzeitig wurde die sogenannte „stateless validation“ eingeführt, die es Validatoren ermöglicht, ohne Speicherung des gesamten Blockchain-Zustands teilzunehmen. Das senkt die Hardware-Anforderungen erheblich und fördert eine dezentralere Beteiligung. Diese Verbesserungen führten zu einer fünffachen Steigerung der täglichen Smart-Contract-Deployments.
Bedeutung: Für NEAR ist das sehr positiv, da es schnellere und günstigere Transaktionen für Endnutzer bedeutet. Niedrigere Kosten und bessere Leistung ziehen Entwickler an, die mehr Anwendungen bauen – das schafft einen positiven Kreislauf aus Wachstum und Nutzen für das Ökosystem.
(NEAR Protocol Sees Developer Activity Surge Amid Breakthrough Upgrades)
3. Shard-Erweiterung von 8 auf 9 Shards (Q3 2025)
Überblick: Dieses schrittweise, aber wichtige Update erhöhte die rohe Kapazität des Netzwerks zur Verarbeitung von Transaktionen, um dem wachsenden Bedarf durch Cross-Chain-Anwendungen gerecht zu werden.
Im Rahmen der horizontalen Skalierungsstrategie von NEAR wurde die Sharding-Struktur im dritten Quartal 2025 von 8 auf 9 Shards erweitert. Diese Steigerung um 12,5 % erhöhte direkt die Gesamtdurchsatzrate des Netzwerks, sodass es höhere Transaktionsvolumina von Diensten wie NEAR Intents bewältigen kann, ohne auf Layer-2-Lösungen angewiesen zu sein.
Bedeutung: Dieses Update ist neutral bis positiv für NEAR, da es einen stetigen, geplanten technischen Fortschritt darstellt. Es sorgt dafür, dass das Netzwerk zuverlässig mit dem Nutzerwachstum mithalten kann und keine Verzögerungen auftreten, wenn mehr Aktivität auf die Blockchain kommt.
(NEAR Protocol Closes Q3 Strong with $3.3B Market Cap and Rising Cross-Chain Volume)
Fazit
Die jüngsten Entwicklungen im Code von NEAR konzentrieren sich klar auf die Umsetzung einer skalierbaren, sharded Architektur mit Verbesserungen bei Durchsatz, Validator-Zugänglichkeit und Cross-Chain-Kapazität. Wie werden die nächsten Optimierungen im Sharding NEARs Leistung im wettbewerbsintensiven Layer-1-Markt weiter hervorheben?
Was könnte den zukünftigen Preis von NEARbeeinflussen?
TLDR
Die Kursentwicklung von NEAR hängt maßgeblich davon ab, ob der erfolgreiche Wandel hin zu einer KI-Infrastruktur gelingt, trotz anhaltender technischer Widerstände.
- Halbierung der Inflation – Im Oktober 2025 wurde die jährliche Inflation des Protokolls von 5 % auf 2,5 % gesenkt. Dadurch wird das neue Angebot reduziert, was langfristig den Wert stützen kann.
- KI- und Intents-Adoption – NEAR positioniert sich als Ausführungsschicht für KI-Agenten. Die Intents-Plattform verarbeitet inzwischen ein Volumen von über 6 Milliarden US-Dollar und ist ein wichtiger Wachstumstreiber.
- Technische Widerstände – Der Kurs stößt aktuell auf Widerstand im Bereich von 1,31 bis 1,45 US-Dollar (Fibonacci 23,6 %-Niveau). Ein Ausbruch darüber wäre nötig, um eine nachhaltige Erholung zu bestätigen.
Ausführliche Analyse
1. Strukturelle Veränderung im Angebot (positiver Einfluss)
Überblick: NEAR hat im Oktober 2025 ein bedeutendes Protokoll-Update abgeschlossen, bei dem die jährliche Token-Inflation von 5 % auf etwa 2,5 % halbiert wurde (NEAR Protocol). Das bedeutet, dass weniger neue Token in Umlauf kommen, was das Angebot verknappt – ähnlich wie bei den Bitcoin-Halbierungen. Ziel ist es, die Token-Ökonomie zu verbessern, indem der Verkaufsdruck durch Staking-Belohnungen verringert wird.
Bedeutung: Diese Änderung wirkt sich mittel- bis langfristig positiv auf den NEAR-Kurs aus. Durch das geringere Angebot an neuen Token steigt die Knappheit. Wenn die Nachfrage im Netzwerk stabil bleibt oder wächst, kann die reduzierte Inflation helfen, den Kurs zu stützen, da das Verhältnis von Angebot und Nachfrage sich verbessert.
2. KI-Narrativ und Wachstum des Ökosystems (gemischte Auswirkungen)
Überblick: Der Mitgründer von NEAR betont, dass KI-Agenten künftig die Hauptnutzer von Blockchains sein werden und NEAR als Backend-Schicht für deren Abwicklung dient (CoinDesk). Die Intents-Plattform von NEAR, die Cross-Chain-Swaps ermöglicht, hat bereits eine beachtliche Nutzung mit über 6 Milliarden US-Dollar Volumen und mehr als 120 unterstützten Assets erreicht (NEAR Protocol).
Bedeutung: Dieses Wachstumspotenzial ist hoch, birgt aber auch Risiken bei der Umsetzung. Eine starke Akzeptanz von Intents und die Bestätigung der KI-Agenten-These könnten mehr Entwickler und Kapital anziehen, was den Wert von NEAR deutlich steigern würde. Allerdings gibt es starke Konkurrenz im Bereich KI-Blockchain-Integration (z. B. Ethereum mit ERC-8004), und das Szenario ist noch teilweise spekulativ, abhängig vom weiteren Verlauf der KI-Adoption.
3. Technische Widerstände und Marktsentiment (negativer Einfluss kurzfristig)
Überblick: Trotz eines Wochengewinns von 12,97 % stößt NEAR auf unmittelbaren technischen Widerstand. Das 23,6 %-Fibonacci-Retracement liegt bei 1,31 US-Dollar, mit einem weiteren Widerstandsbereich zwischen 1,40 und 1,45 US-Dollar. Der 200-Tage-Durchschnitt bei 1,98 US-Dollar stellt eine größere Hürde dar. Gleichzeitig zeigen aktuelle Whale-Alerts, dass große Trader sowohl Long- als auch Short-Positionen im Futures-Markt eingehen, was auf eine uneinheitliche Marktlage hinweist (Crypto Whale Trades & News).
Bedeutung: Diese Faktoren sorgen kurzfristig für Gegenwind. Die Widerstandszone könnte Gewinnmitnahmen auslösen, besonders wenn die allgemeine Marktstimmung weiterhin von Angst geprägt ist (CMC Fear & Greed Index: 24). Die gemischten Positionen der großen Investoren deuten auf fehlenden Konsens hin, was zu erhöhter Volatilität und begrenztem Aufwärtspotenzial führen kann, bis ein klarer technischer Ausbruch gelingt.
Fazit
Die zukünftige Kursentwicklung von NEAR steht zwischen der positiven strukturellen Angebotsverknappung und der Herausforderung, wichtige technische Widerstände in einem vorsichtigen Marktumfeld zu überwinden. Für Anleger bedeutet das vor allem Geduld: Die grundlegenden Verbesserungen sind vorhanden, aber der Kurs braucht Zeit, um diese widerzuspiegeln.
Wird das wachsende Volumen bei Intents und die zunehmende KI-Adoption genug Schwung bringen, um NEAR nachhaltig über die 1,45-US-Dollar-Hürde zu heben?
Was sind die neuesten Nachrichten über NEAR?
TLDR
Die Geschichte von NEAR Protocol (NEAR) gewinnt an Fahrt durch ein wichtiges Upgrade im Bereich Datenschutz und eine mutige Vision für Künstliche Intelligenz (KI), obwohl der Kurs in einem selektiven Markt zurückbleibt. Hier die neuesten Entwicklungen:
- Start von Confidential Intents (5. März 2026) – NEAR stieg um 13,5 %, nachdem private DeFi-Transaktionen über verschiedene Blockchains möglich wurden – ein bedeutendes technisches Upgrade.
- KI-Agenten-Vision des Mitbegründers (3. März 2026) – Illia Polosukhin sieht KI als den Hauptnutzer von Blockchain-Technologie, wodurch diese für Endanwender „unsichtbar“ wird.
- Schwächere Kursentwicklung bei selektivem Aufschwung (5. März 2026) – NEAR fiel um 5,55 %, da Kapital in andere mittelgroße Kryptowährungen floss, was die kurzfristige Marktunsicherheit zeigt.
Ausführliche Analyse
1. Start von Confidential Intents (5. März 2026)
Überblick: Der Kurs von NEAR Protocol stieg um 13,5 % auf 1,35 US-Dollar und übertraf damit deutlich Bitcoin, nachdem die Funktion „Confidential Intents“ eingeführt wurde. Dieses Upgrade ermöglicht es, DeFi-Transaktionen privat über verschiedene Blockchains hinweg durchzuführen, ohne dass sensible Wallet-Daten oder Transaktionsbeträge öffentlich einsehbar sind. Das Projekt betont, dass damit „datenschutzorientierte Anwendungsfälle“ für Institutionen und Entwickler möglich werden.
Bedeutung: Das ist ein positives Signal für NEAR, da es eine wichtige Nachfrage im Bereich DeFi – den Schutz der finanziellen Privatsphäre – direkt anspricht. Dadurch könnten neue Nutzergruppen wie Institutionen und vermögende Einzelpersonen gewonnen werden. Die starke Kursreaktion zeigt, dass der Markt dieses technische Update als echten Fortschritt wertet und nicht nur als Hype. Um den Schwung zu halten, sind jedoch konkrete Nutzungszahlen nach der Ankündigung entscheidend.
(CryptoNewsLand)
2. KI-Agenten-Vision des Mitbegründers (3. März 2026)
Überblick: In einem Interview erklärte Illia Polosukhin, Mitgründer von NEAR, dass KI-Agenten zukünftig die Hauptnutzer von Blockchain-Netzwerken sein werden. Er kritisierte die derzeitige Fokussierung der Branche auf Memecoins und sieht die wahre Rolle der Blockchain darin, als neutrale und sichere Infrastruktur für KI-zu-KI-Ökonomien zu dienen. Diese Infrastruktur soll autonom Zahlungen, Vermögensverwaltung und Governance übernehmen.
Bedeutung: Diese Vision ist eine wichtige strategische Ausrichtung für NEAR, die das Projekt als unverzichtbare Plattform für die aufkommende KI-Wirtschaft positioniert. Der Fokus verschiebt sich von reiner Transaktionsgeschwindigkeit hin zu vertrauenswürdigen und koordinierenden Diensten. Sollte sich diese Vorstellung durchsetzen, könnte das langfristig das Interesse von Entwicklern und Unternehmen steigern. Allerdings handelt es sich dabei um eine zukunftsorientierte Perspektive und nicht um eine aktuelle Einnahmequelle.
(CoinDesk)
3. Schwächere Kursentwicklung bei selektivem Aufschwung (5. März 2026)
Überblick: Während der Markt für große Kryptowährungen gemischt war, gehörte NEAR zu den schwächsten Layer-1-Netzwerken des Tages und fiel um 5,55 % auf 1,27 US-Dollar. Kapital wurde stattdessen in eine kleine Auswahl von mittelgroßen Token aus den Bereichen Börsen und DeFi gelenkt, was auf eine sehr selektive und von bestimmten Ereignissen getriebene Handelsstimmung hinweist.
Bedeutung: Das ist ein kurzfristig negatives Signal, das zeigt, dass NEAR trotz positiver Entwicklungen in einem risikoscheuen Marktumfeld für Altcoins kein Kapital anziehen konnte. Es verdeutlicht, dass spezifische Narrative und Liquiditätsflüsse kurzfristig wichtiger sein können als fundamentale Fortschritte. Um diese Entwicklung umzukehren, muss NEAR entweder eine nachhaltige Nutzung auf der Blockchain vorweisen oder eine dominierende Geschichte liefern, die kontinuierlichen Kaufdruck erzeugt.
(Crypto.news)
Fazit
NEAR verfolgt eine Doppelstrategie: Zum einen wird die Kerntechnologie mit Datenschutzfunktionen verbessert, zum anderen wird eine zukunftsweisende Vision für KI-Agenten als Nutzer der Blockchain propagiert. Gleichzeitig steht das Projekt vor kurzfristigen Herausforderungen durch einen vorsichtigen und selektiven Altcoin-Markt. Ob die tatsächliche Nutzung von Confidential Intents ausreicht, um die ambitionierte KI-Vision zu untermauern und wichtige Widerstände zu überwinden, bleibt abzuwarten.
Was sagen die Leute über NEAR?
TLDR
Die Diskussionen rund um NEAR sind eine Mischung aus optimistischer KI-Begeisterung und technischer Vorsicht. Händler beobachten besonders einen wichtigen Widerstandstest. Hier die wichtigsten Trends:
- Das offizielle NEAR-Konto bewirbt stark die Verbindung von KI und Datenschutz mit dem Start von „Confidential Intents“.
- Analysten sind geteilter Meinung: Einige erwarten einen Ausbruch über 1,40 US-Dollar, andere warnen vor einem anhaltenden Abwärtstrend.
- Ein wiederkehrendes Thema ist die rätselhafte Diskrepanz zwischen dem starken Nutzerwachstum von NEAR und dem stagnierenden Kurs.
Detaillierte Analyse
1. @NEARProtocol: KI- und Datenschutz-Narrativ stärkt die Zuversicht
„private AI is NEAR“
– @NEARProtocol (1,8 Mio. Follower · 5. Aug. 2025, 12:20 Uhr UTC)
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Bedeutung: Das ist positiv für NEAR, weil hier die Kernentwicklung des Protokolls – wie die Funktion „Confidential Intents“ – direkt mit den stark nachgefragten Themen Künstliche Intelligenz und Datenschutz verknüpft wird. Das könnte neue Entwickler und Nutzer anziehen.
2. @PumpSwapAlpha: Technische Konsolidierung an wichtigen Marken
„NEAR Protocol Analyse $NEAR – Bei einem Kurs von 1,15 US-Dollar zeigt das Chart kurzfristige Unterstützungen um 1,05 US-Dollar und Widerstände bei 1,30–1,35 US-Dollar.“
– @PumpSwapAlpha (40,2 Tsd. Follower · 5. Feb. 2026, 00:45 Uhr UTC)
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Bedeutung: Das ist neutral bis leicht negativ für NEAR. Das geringe Handelsvolumen und die vorsichtige Haltung der Anleger deuten darauf hin, dass der Kurs erst einen klaren Schluss über 1,35 US-Dollar braucht, um eine Trendwende zu signalisieren.
3. @CryptoJournaal: Fundamentaldaten und Kursentwicklung stehen im Widerspruch
„NEAR Protocol ($NEAR) befindet sich weiterhin in einem langanhaltenden Abwärtstrend... schwaches Kaufvolumen zeigt begrenzte Akkumulation.“
– @CryptoJournaal (33,7 Tsd. Follower · 20. Jan. 2026, 15:42 Uhr UTC)
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Bedeutung: Das ist negativ für NEAR, weil trotz des starken fundamentalen Wachstums keine nachhaltige Kaufbereitschaft zu erkennen ist. Der Kurs bleibt nahe den Tiefständen des Zyklus.
Fazit
Die Meinungen zu NEAR sind gemischt. Einerseits gibt es starke Fortschritte bei KI und der Nutzung über verschiedene Blockchains hinweg, andererseits zeigt die technische Kursstruktur weiterhin Schwäche. Ein Tagesabschluss über der Widerstandszone von 1,40 bis 1,44 US-Dollar wäre ein wichtiges Signal, dass die positive Entwicklung endlich zu einem nachhaltigen Ausbruch führen könnte.
Warum ist der Preis von NEAR gefallen?
TLDR
NEAR Protocol (NEAR) ist in den letzten 24 Stunden um 3,59 % auf 1,24 US-Dollar gefallen. Dieser Rückgang folgt einem breiteren Marktabverkauf, der hauptsächlich durch eine erhöhte Risikoaversion aufgrund der eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie Abflüssen bei Spot-Bitcoin-ETFs ausgelöst wurde. Die Kursbewegung spiegelt eine hohe Korrelation zu Bitcoin wider und ist kein spezifisches Problem des NEAR-Protokolls.
- Hauptgrund: Allgemeine Risikoaversion am Markt, Bitcoin fiel um 4,78 % wegen geopolitischer Spannungen und ETF-Abflüssen.
- Nebengründe: Technischer Bruch unter wichtige gleitende Durchschnitte und ein Rückgang des Handelsvolumens um 26,5 %, was auf schwaches Kaufinteresse hinweist.
- Kurzfristiger Ausblick: Hält NEAR die Unterstützung bei 1,22 US-Dollar, könnte sich der Kurs stabilisieren. Fällt er darunter, droht ein Test der 1,15 US-Dollar. Für eine Trendwende muss der 30-Tage-Durchschnitt bei etwa 1,28 US-Dollar zurückerobert werden.
Ausführliche Analyse
1. Hohe Korrelation zu einem risikoscheuen Markt
Der Hauptgrund für den Kursrückgang ist ein breit angelegter Verkaufsdruck im Kryptomarkt. Bitcoin verlor 4,78 %, da geopolitische Spannungen die Ölpreise steigen ließen und eine allgemeine Risikoaversion auslösten (CoinDesk). Gleichzeitig verzeichneten US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs Abflüsse von 228 Millionen US-Dollar, was die Stimmung bei institutionellen Anlegern dämpfte (Decrypt). NEAR, als Anlage mit höherer Volatilität (Beta), bewegte sich entsprechend mit.
Was das bedeutet: Der Kursrückgang von NEAR ist ein Zeichen für eine allgemeine Kapitalflucht aus risikoreichen Anlagen und kein Problem, das direkt mit dem Protokoll zusammenhängt.
2. Technischer Bruch und schwaches Handelsvolumen
NEAR fiel unter seinen 30-Tage-Durchschnitt (SMA) bei 1,28 US-Dollar, der nun als Widerstand wirkt. Der 7-Tage-RSI (Relative Strength Index) liegt bei 37,11 und zeigt eine bärische Tendenz, nähert sich aber bereits überverkauften Bereichen. Das Handelsvolumen sank um 26,5 %, was bestätigt, dass es an Käufern fehlt, die den Kursrückgang stoppen könnten.
Was das bedeutet: Die technische Lage hat sich verschlechtert, sodass der Verkaufsdruck ohne nennenswerte Gegenwehr weiter zunehmen konnte.
Wichtig zu beobachten: Ob die Unterstützung bei 1,22 US-Dollar hält, da dieser Wert mit jüngsten Tiefs und von Tradern gesetzten Stop-Loss-Bereichen übereinstimmt.
3. Kurzfristiger Marktausblick
Der anhaltende geopolitische Konflikt bleibt ein belastender Faktor. Für NEAR ist entscheidend, ob die Unterstützung bei 1,22 US-Dollar verteidigt werden kann. Gelingt die Rückeroberung des 30-Tage-SMA bei 1,28 US-Dollar, könnte der Kurs bis 1,34 US-Dollar steigen. Fällt der Kurs jedoch unter 1,22 US-Dollar, ist ein weiterer Rücksetzer bis etwa 1,15 US-Dollar wahrscheinlich, wo sich langfristige gleitende Durchschnitte treffen.
Was das bedeutet: Die Tendenz bleibt vorsichtig bärisch im Rahmen des bestehenden Abwärtstrends. Eine Stabilisierung von Bitcoin ist nötig, um eine Bodenbildung zu ermöglichen.
Wichtig zu beobachten: Ob Bitcoin sich über 69.000 US-Dollar stabilisieren kann, was weiteren Kursverlusten bei Altcoins entgegenwirken würde.
Fazit
Marktausblick: Abwärtsdruck
NEAR befindet sich in einem marktweiten Abwärtstrend, der durch technische Indikatoren bestätigt wird. Entscheidend ist, ob sich die makroökonomische Stimmung vor dem Bruch wichtiger Unterstützungen beruhigt.
Wichtig zu beobachten: Kann Bitcoin über 69.000 US-Dollar eine Erholung zeigen, und steigt das Handelsvolumen bei NEAR, wenn der Kurs versucht, die 1,28 US-Dollar-Marke zurückzuerobern?
NEAR Launches Confidential Intents To Curb MEV
TLDR
NEAR Protocol hat einen Mechanismus namens „confidential intents“ eingeführt, der darauf abzielt, die Details von Nutzeraufträgen bis nach deren Aufnahme zu verbergen. Dadurch werden gängige MEV-Strategien wie Frontrunning und Sandwich-Angriffe erschwert.
- Confidential intents ermöglichen es Nutzern, ihre Absichten mitzuteilen, ohne sensible Handelsdetails vor der Ausführung preiszugeben. So wird weniger Information für MEV-Bots zugänglich.
- Dieses Konzept könnte die Ausführungsqualität von Swaps und anderen DeFi-Aktionen auf NEAR verbessern, hängt aber davon ab, wie viele Wallets, dApps und Validatoren es übernehmen.
- Wichtige Fragen sind unter anderem der Performance-Aufwand, wie Vertrauen und Verschlüsselung gehandhabt werden und ob Suchende einfach auf neue MEV-Formen ausweichen.
Ausführliche Erklärung
1. Was sind Confidential Intents?
NEAR Protocol (NEAR) ist eine Layer-1-Blockchain, die besonderen Wert auf Benutzerfreundlichkeit und „Chain Abstraction“ legt. Confidential intents passen gut zu diesem Ansatz.
Ein „Intent“ beschreibt, was ein Nutzer tun möchte (zum Beispiel „tausche bis zu X NEAR gegen mindestens Y Token Z“), anstatt eine vollständig spezifizierte Transaktion, die für alle sichtbar im Netzwerk verbreitet wird.
„Confidential“ bedeutet hier meist eine Kombination aus Verschlüsselung, Bündelung oder privatem Matching, sodass die Handelsparameter und der Ablauf für Beobachter im Mempool erst nach der endgültigen Reihenfolge sichtbar werden.
Was das bedeutet: Für den Nutzer sieht der Vorgang ähnlich aus wie ein normaler Swap, aber die genauen Auftragsdetails sind vor der endgültigen Bestätigung deutlich besser geschützt.
2. Wie das MEV reduzieren kann
Das meiste schädliche MEV auf DeFi-Blockchains entsteht dadurch, dass Suchende Transaktionen im Mempool sehen und dann eigene Trades davor und danach einschieben, um von der Kursdifferenz (Slippage) zu profitieren.
Wenn Intents bis zur endgültigen Reihenfolge und Bestätigung vertraulich bleiben, können Suchende nicht mehr zuverlässig Sandwich-Angriffe durchführen, den Handel frontrunnen oder Aufträge kostenlos kopieren.
Das Ergebnis, wenn es gut umgesetzt wird, ist, dass mehr von der „Preisverbesserung“ und dem Slippage-Budget beim Nutzer bleibt, statt von MEV-Bots und Validatoren abgegriffen zu werden.
3. Kompromisse und worauf man achten sollte
Es gibt Kompromisse. Datenschutzmechanismen oder private Matcher können zu Verzögerungen, neuen Vertrauensfragen oder erhöhter Komplexität für Validatoren führen. Zudem könnten erfahrene Suchende immer noch Rest-MEV durch öffentliche Preisbewegungen und Liquiditätsänderungen finden.
Drei praktische Punkte, die man beobachten sollte:
- Ob große NEAR-Wallets und DeFi-Anwendungen confidential intents standardmäßig unterstützen.
- Ob sich Gebühren, Verzögerungen oder Fehlerquoten im Vergleich zu normalen Transaktionen verändern.
- Ob es Daten oder Analysen zur Slippage und Ausführungsqualität vor und nach der Einführung gibt.
Was das bedeutet: Die Funktion hat Potenzial für fairere Ausführungen, ihr echter Nutzen zeigt sich aber erst, wenn sie zum Standard für einen bedeutenden Teil des NEAR-Transaktionsvolumens wird.
Fazit
NEARs confidential intents gehen in dieselbe Richtung wie andere Brancheninitiativen, die den Orderfluss schützen und die aggressivsten MEV-Formen eindämmen wollen.
Wenn das Ökosystem die Funktion breit annimmt und das Design keine neuen Zentralisierungs- oder Vertrauensprobleme schafft, könnten Nutzer auf NEAR deutlich bessere und vorhersehbarere Handelsausführungen erleben als bei vollständig öffentlichen Mempool-Transaktionen.