Warum ist der Preis von ETC gestiegen?
TLDR
Ethereum Classic ist in den letzten 24 Stunden um 0,7 % gestiegen, was einem Wochenplus von 4,8 % entspricht, aber hinter der Gesamtentwicklung des Kryptomarktes (-0,54 %) zurückbleibt. Die wichtigsten Gründe dafür sind:
- Technische Erholungssignale – Ein bullisches MACD-Kreuz deutet auf kurzfristige positive Kursbewegungen hin.
- Neue Verdienstprodukte – Toobits ETC-Staking mit 0,35 % Jahreszins sorgte für zusätzliche Nachfrage.
- Wiederbelebung des PoW-Interesses – Anhaltendes Interesse an Proof-of-Work-Blockchains trotz Ethereums Umstieg auf Proof-of-Stake.
Ausführliche Analyse
1. Technische Erholung (Positiver Einfluss)
Überblick:
Der Preis von ETC stabilisierte sich über der wichtigen Marke von 13 US-Dollar, wobei das MACD-Histogramm erstmals seit zwei Wochen wieder positiv wurde (+0,0199). Der RSI-14-Wert liegt bei 40,13 und zeigt eine neutrale Lage, ohne dass der Kurs als überverkauft gilt.
Was das bedeutet:
Das bullische MACD-Kreuz signalisiert, dass Händler vorsichtig auf eine Trendwende nach einem Rückgang von 28,9 % in den letzten 60 Tagen setzen. Allerdings gibt es Widerstand bei der 50-Tage-Durchschnittslinie (SMA) bei 14,29 US-Dollar. Historisch gesehen hat ETC Schwierigkeiten, Gewinne ohne starkes Handelsvolumen zu halten – das 24-Stunden-Handelsvolumen liegt mit 3,3 % unter der wichtigen Schwelle von 5 %.
Worauf man achten sollte:
Ein nachhaltiger Anstieg über 14,29 US-Dollar könnte kurzfristig Kursziele bei 15,52 US-Dollar (Fibonacci-Level) auslösen.
2. Anreize durch Börsen (Gemischte Wirkung)
Überblick:
Toobit hat am 21. November ein flexibles ETC-Staking-Produkt mit 0,35 % Jahreszins eingeführt, während HTX bis zum 14. November 50 % Rabatt auf ETC-Margin-Kredite anbot.
Was das bedeutet:
Diese Aktionen haben wahrscheinlich das kurzfristige Handelsvolumen angekurbelt, das um 7,2 % auf 68,9 Millionen US-Dollar stieg. Allerdings ist der niedrige Jahreszins im Vergleich zum Branchendurchschnitt von 3–5 % wenig attraktiv für institutionelle Anleger.
3. Proof-of-Work-Narrativ (Neutraler Einfluss)
Überblick:
ETC wird als „ursprüngliches Ethereum“ mit Proof-of-Work-Modell weiterhin von Anlegern geschätzt, die gegen den Mainstream investieren, wie eine aktuelle Analyse zeigt.
Was das bedeutet:
Während Ethereums Devconnect-Event am 26. November neue Datenschutztechnologien hervorhob, spricht ETC mit seinem Motto „Code ist Gesetz“ vor allem Dezentralisierungs-Puristen an. Allerdings hinkt die Entwickleraktivität hinterher – ETC verzeichnet nur ein Zehntel der GitHub-Beiträge von Ethereum.
Fazit
Der leichte Kursanstieg von ETC ist vor allem auf technische Handelsfaktoren und Liquiditätsanreize durch Börsen zurückzuführen, nicht auf grundlegende Veränderungen. Das Proof-of-Work-Narrativ bietet zwar eine spezielle Zielgruppe, doch ETC steht im Wettbewerb mit dem Ethereum-Ökosystem und kämpft mit geringer Entwicklerbeteiligung.
Wichtig zu beobachten: Kann ETC diese Woche die Marke von 13,91 US-Dollar (78,6 % Fibonacci-Level) halten? Ein Scheitern könnte einen Rückfall auf das November-Tief bei 12,70 US-Dollar bedeuten.
Was könnte den zukünftigen Preis von ETCbeeinflussen?
TLDR
Der Preis von Ethereum Classic steht zwischen den Chancen durch Protokoll-Updates und den Herausforderungen des Marktes.
- Olympia Upgrade (2026) – DAO-Governance und das Verbrennen von Gebühren könnten das Angebot verknappen.
- Proof-of-Work-Stimmung – Loyalität der Miner versus Risiken durch Energie-Regulierungen.
- Potenzial für Altcoin-Season – Abhängig von der Rotation im Kryptomarkt weg von BTC-Dominanz.
Ausführliche Analyse
1. Protokoll-Upgrade-Momentum (Gemischte Auswirkungen)
Überblick: Das Olympia Upgrade, geplant für Ende 2026, bringt EIP-1559-Gebührenverbrennungen (80 % gehen an die Treasury) und eine On-Chain-DAO-Governance. Dies baut auf der EIP-1559-Implementierung von ETC im Jahr 2025 auf, die das jährliche Angebotswachstum auf 1,9 % gesenkt hat.
Was das bedeutet: Das Verbrennen von Gebühren könnte einen deflationären Effekt erzeugen (aktuelle Inflation: 2,1 % gegenüber ETHs 0,4 %), allerdings wird die kurzfristige Wirkung durch den verzögerten Zeitplan abgeschwächt. Der Erfolg hängt davon ab, ob die DAO-gesteuerte Entwicklung Entwickler für das PoW-Ökosystem von ETC gewinnen kann.
2. Positionierung im Proof-of-Work-Markt (Kurzfristig eher negativ)
Überblick: ETC bleibt ein Nischenplayer im Bereich PoW-Smart-Contracts mit einer Marktkapitalisierung von 2,07 Mrd. USD im Vergleich zu ETHs 375 Mrd. USD. Die jüngsten Web3-Regulierungen in Hongkong bevorzugen asiatisch ausgerichtete Chains, erhöhen aber die Kontrolle über energieintensive Netzwerke.
Was das bedeutet: Die Hashrate von ETC liegt bei 785 TH/s und ist im Jahresvergleich um 18 % gesunken, was auf eine Konsolidierung der Miner hindeutet. Da BTC- und ETH-Derivate 89 % des offenen Interesses im Kryptomarkt dominieren, braucht ETC neue Erzählungen, um aus dem Image einer „Legacy Chain“ herauszukommen.
3. Rotation im Kryptomarkt (Bedingt positiv)
Überblick: Der Altcoin Season Index steht bei 18 von 100 Punkten, was eine starke Bitcoin-Dominanz anzeigt. Die 90-Tage-Korrelation von ETC mit ETH bleibt mit 0,82 hoch. Kürzliche Zulassungen von Spot-ETFs für BTC und ETH haben Kapital von Mid-Caps abgezogen.
Was das bedeutet: Eine marktweite Verschiebung hin zu risikoreicheren Altcoins könnte ETC Auftrieb geben, allerdings liegt die Jahresrendite von ETC bei -63 %, deutlich schlechter als der durchschnittliche Kryptomarkt mit -11 %. Ein Durchbruch über den 200-Tage-EMA bei 18,24 USD wäre ein wichtiges Signal für eine Trendwende.
Fazit
Der Weg von ETC hängt stark davon ab, wie gut das 2026er Roadmap umgesetzt wird und wie sich das risikoscheue Marktumfeld entwickelt. Die Fähigkeit der DAO-Treasury, die Entwicklung zu finanzieren, sowie die regulatorische Haltung Hongkongs gegenüber PoW-Chains sind entscheidend. Kann Ethereum Classic seinen Grundsatz „Code ist Gesetz“ nutzen, um Entwickler in einer von Proof-of-Stake dominierten Welt anzuziehen? Beobachten Sie die Hashrate-Trends und die Aktivität der DAO-Vorschläge als frühe Indikatoren.
Was sagen die Leute über ETC?
TLDR
Die Community von Ethereum Classic schwankt zwischen unerschütterlicher Treue und vorsichtigem Skeptizismus. Aktuelle Trends sind:
- Hype um das Olympia-Upgrade – Protokollbasierte DAO-Governance sorgt für langfristigen Optimismus
- Debatten über Preisvolatilität – Technische Analysen streiten über Kursziele bei 28 $ versus Risiken eines Einbruchs
- Wiederbelebung des Prinzips „Code is Law“ – Grundsatz wird gefeiert, aber Herausforderungen bei der Akzeptanz bleiben
Ausführliche Analyse
1. @EthClassicDAO: Olympia-Upgrade bringt dezentrale Finanzierung – bullish
„Erstes On-Chain-Treasury + native DAO für PoW Ethereum“
– @EthClassicDAO (2,6K Follower · 2,1K Impressionen · 01.07.2025, 22:51 UTC)
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Bedeutung: Das ist positiv für Ethereum Classic, denn das Olympia-Upgrade 2026 führt EIP-1559-Gebührenverbrennungen ein (80 % gehen an das Treasury) und eine On-Chain-Governance. Dadurch könnte das Angebot reduziert und die Interessen von Entwicklern und Inhabern besser aufeinander abgestimmt werden.
2. @Nicat053nn: ETC kämpft mit Unterstützung bei 12,82 $ – bearish
„Nachlassende Ökosystem-Dynamik… zunehmender Wettbewerb mindert Marktrelevanz“
– @Nicat053nn (8,7K Follower · 41,7K Impressionen · 01.12.2025, 20:53 UTC)
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Bedeutung: Das ist negativ, da ETC mit einem langsameren Wachstum der Entwicklerbasis im Vergleich zu Chains wie Solana oder Sui zu kämpfen hat. Hinzu kommen makroökonomische Verkaufswellen, die Proof-of-Work-Assets besonders stark treffen.
3. @Crypt0_DeFi: Prinzipien von „Code is Law“ verteidigt – gemischt
„ETC weigerte sich, den DAO-Hack rückgängig zu machen… Blockchain soll unveränderlich sein“
– @Crypt0_DeFi (29,8K Follower · 36,5K Impressionen · 09.09.2025, 07:00 UTC)
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Bedeutung: Neutral – Während ETC sich ideologisch klar von Ethereum abgrenzt, schränkt die strikte Unveränderlichkeit die Flexibilität des Protokolls ein, um auf moderne Anforderungen im DeFi-Bereich zu reagieren.
Fazit
Das Meinungsbild zu Ethereum Classic ist gemischt. Es gibt Optimismus durch das Upgrade und die Aussicht auf dezentrale Governance, aber auch Sorgen um das Wachstum des Ökosystems. Das Olympia-DAO-Projekt könnte die Governance verbessern, doch ETC muss zeigen, dass es auch Entwickler außerhalb der ideologischen Kernanhänger anziehen kann. Beobachten Sie die Unterstützung bei 19,62 $ – ein nachhaltiger Bruch darunter könnte laut aktueller Analyse des absteigenden Dreiecks bullishe technische Setups ungültig machen.
Was sind die neuesten Nachrichten über ETC?
TLDR
Ethereum Classic verbindet den Einsatz einer engagierten Community mit neuem Interesse von institutionellen Investoren, steht aber weiterhin vor Herausforderungen am Markt. Hier die wichtigsten Neuigkeiten:
- Devconnect stärkt Entwicklerfokus (26. November 2025) – Über 16.000 Entwickler trafen sich und setzten Technik vor Preis, trotz eines 30%igen Kursverlusts bei ETC im letzten Monat.
- Grayscale beantragt Börsengang (18. November 2025) – Das ETC Trust mit einem Vermögen von 157 Mio. USD ist Teil des Angebots und zeigt institutionelles Interesse.
- Toobit startet ETC Staking (21. November 2025) – Ein flexibles Produkt mit 0,35 % Jahreszins richtet sich an ETC-Inhaber, die ihre Coins bisher ungenutzt lassen.
Ausführliche Analyse
1. Devconnect stärkt Entwicklerfokus (26. November 2025)
Überblick: Mehr als 16.000 Entwickler und Anhänger von Ethereum Classic trafen sich in Buenos Aires. Vitalik Buterin betonte dabei die „Ossifikation“ des Netzwerks, also die Verlangsamung großer Änderungen, sowie den Datenschutz durch sogenannte Zero-Knowledge-Beweise. Trotz eines Kursrückgangs von 30 % bei ETC konzentrierten sich die Teilnehmer auf technische Werkzeuge wie Aztec, die private Transaktionen ermöglichen. Vor dem Hintergrund der Hyperinflation in Argentinien zeigte sich die Bedeutung von ETC als finanzielle Absicherung.
Bedeutung: Langfristig positiv für die Nutzung von ETC, besonders in wirtschaftlich instabilen Regionen. Die geringe Kursreaktion (-17 % in 30 Tagen) deutet jedoch darauf hin, dass der Markt die Bedeutung der Basisentwicklung noch nicht vollständig anerkennt. (Yahoo Finance)
2. Grayscale beantragt Börsengang (18. November 2025)
Überblick: Grayscale plant einen Börsengang an der NYSE, bei dem auch das Ethereum Classic Trust (ETCG) mit einem Vermögen von 157 Mio. USD enthalten ist. Die Aktien werden derzeit mit einem Abschlag von 32 % zum Nettoinventarwert gehandelt (11,24 USD vs. 7,61 USD), was auf Skepsis hinweist.
Bedeutung: Kurzfristig eher neutral bis negativ, da der Abschlag auf eine schwache Nachfrage institutioneller Anleger für ETC hindeutet. Nach dem Börsengang könnte sich die Liquidität verbessern und der Abschlag verringern, falls das Interesse an Proof-of-Work-Assets (PoW) im traditionellen Finanzsektor wieder steigt. (Yahoo Finance)
3. Toobit startet ETC Staking (21. November 2025)
Überblick: Toobit bietet mit seinem neuen Flexible Earning Produkt 0,35 % Jahreszins auf ETC an, mit sofortiger Verfügbarkeit der Einlagen. Der Pool umfasst 34.900 ETC, maximal 700 ETC pro Nutzer, und richtet sich an kleinere Anleger.
Bedeutung: Leicht positiv für die Einbindung von Privatanlegern, auch wenn die Zinsen im Vergleich zu Wettbewerbern wie Coinbase (1,5 % auf ETH) niedriger sind. Dieses Angebot könnte helfen, den Kursrückgang von 29 % in 90 Tagen abzumildern, indem es den Verkaufsdruck von bislang ruhenden Wallets verringert. (Toobit)
Fazit
Die Zukunft von Ethereum Classic hängt stark von der Ausdauer der Entwickler (Devconnect) und dem schrittweisen Interesse institutioneller Investoren (Grayscale, Toobit) ab. Gleichzeitig steht ETC im Wettbewerb mit dem Ethereum-Ökosystem und einer anhaltend negativen Marktlage. Mit dem Olympia Upgrade, das für Ende 2026 eine On-Chain-DAO-Governance vorsieht, könnte das Prinzip „Code is Law“ neue Investoren anziehen und den jährlichen Kursverlust von 63 % stoppen. Beobachten Sie insbesondere die Entwicklung beim Staking und den Zuflüssen in ETFs, um Hinweise auf die weitere Entwicklung zu erhalten.
Was steht als Nächstes auf der Roadmap von ETC?
TLDR
Die Entwicklung von Ethereum Classic schreitet mit folgenden Meilensteinen voran:
- Olympia Upgrade (Ende 2026) – Aktiviert die EIP-1559-Gebührenverbrennung, eine On-Chain-DAO-Governance und eine Finanzierung über den Treasury.
- Layer-2-Skalierung (Laufend) – Nutzt die EVM-Kompatibilität, um Optimistic- und ZK-Rollups zu integrieren.
- Rückwärtskompatibilitäts-Verbesserungen (kein festes Datum) – Sichert die Funktionalität älterer Smart Contracts nach Upgrades.
Ausführliche Erklärung
1. Olympia Upgrade (Ende 2026)
Überblick:
Das Olympia Upgrade bringt vier ECIPs mit sich, darunter die EIP-1559-ähnliche Gebührenverbrennung, bei der 80 % der Basisgebühren in einen Treasury fließen. Außerdem werden eine DAO-Governance und ein dezentrales Finanzierungsmodell (ECFP) eingeführt. Die Testphase ist für Anfang 2026 geplant, die Aktivierung im Mainnet soll Ende 2026 erfolgen.
Bedeutung:
Das Upgrade ist positiv für ETC, da es eine nachhaltige Finanzierung des Protokolls sicherstellt und die Interessen der $ETC-Inhaber besser ausrichtet. Allerdings könnte die Abhängigkeit von der Zustimmung der Community zu Verzögerungen führen.
2. Layer-2-Skalierung (Laufend)
Überblick:
Dank der Kompatibilität mit der Ethereum Virtual Machine (EVM) kann Ethereum Classic Layer-2-Lösungen wie Optimistic Rollups übernehmen, die ursprünglich für Ethereum entwickelt wurden. Projekte wie Aztec und Railgun erforschen datenschutzorientierte Layer-2-Lösungen auf ETC.
Bedeutung:
Dies ist neutral bis positiv für ETC, da es Entwickler anziehen könnte, die eine Proof-of-Work-Basis für Layer-2-Lösungen suchen. Die tatsächliche Nutzung hängt jedoch davon ab, ob externe Teams ETC gegenüber größeren Netzwerken priorisieren.
3. Rückwärtskompatibilitäts-Verbesserungen (kein festes Datum)
Überblick:
Ein Vorschlag aus dem Jahr 2024 zielt darauf ab, Probleme mit der Rückwärtskompatibilität im Kontosystem von Ethereum Classic zu lösen, um zu verhindern, dass Smart Contracts durch Upgrades beschädigt werden.
Bedeutung:
Langfristig ist dies positiv, da es den Grundsatz „Code is Law“ von ETC bewahrt und gleichzeitig Upgrades ermöglicht. Risiken bestehen in der technischen Komplexität und einer möglicherweise langsameren Umsetzung ohne zentrale Steuerung.
Fazit
Der Fahrplan von Ethereum Classic setzt stark auf dezentrale Governance, wobei das Olympia Upgrade im Jahr 2026 das nächste große Ziel darstellt. Die Proof-of-Work-Philosophie und die EVM-Kompatibilität bieten spezielle Vorteile, doch der Fortschritt hängt von der organischen Akzeptanz durch Entwickler und dem Verbleib der Miner nach dem vollständigen Übergang von Ethereum zu Proof-of-Stake ab. Wird ETC mit seiner abwartenden Haltung gegenüber Innovationen seine Relevanz gegenüber schnelleren Netzwerken behaupten können?
Was ist das neueste Update in der Codebasis von ETC?
TLDR
Der Code von Ethereum Classic konzentriert sich auf die Ausrichtung des Ökosystems und dezentrale Governance.
- Olympia Upgrade Vorschlag (Juli 2025) – Führt eine Protokollfinanzierung über EIP-1559 und eine On-Chain-DAO-Governance ein.
- EVM EOF Integration (1. Halbjahr 2024) – Verbessert die Kompatibilität der EVM für effizientere Smart Contracts.
- Mystique Upgrade (Februar 2022) – Übernahm die London Hard Fork Funktionen von Ethereum.
Ausführliche Erklärung
1. Olympia Upgrade Vorschlag (Juli 2025)
Überblick: Die Entwürfe der ECIPs für das Olympia Upgrade zielen darauf ab, die Finanzierung und Governance von ETC zu dezentralisieren. Wichtige Merkmale sind die Umleitung von 20 % der Transaktionsgebühren in einen Treasury-Fonds und die Ermöglichung von gemeinschaftsbasierten Vorschlägen über eine DAO.
Dieses Upgrade aktiviert den Gebührenverbrennungsmechanismus von EIP-1559, leitet die BASEFEE jedoch nicht wie üblich ins Nichts, sondern in einen dauerhaften Treasury-Vertrag. Das DAO-Governance-Modell erlaubt es $ETC-Inhabern, über Projekte im Ökosystem abzustimmen und so die Abhängigkeit von externer Finanzierung zu verringern.
Bedeutung: Das ist positiv für ETC, da es eine nachhaltige Finanzierungsquelle schafft und die Entwicklung durch die Community stärkt. Die Umsetzung ist jedoch erst für Ende 2026 geplant, was Risiken bei der Realisierung mit sich bringt.
(Quelle)
2. EVM EOF Integration (1. Halbjahr 2024)
Überblick: Ethereum Classic hat das Ethereum EVM Object Format (EOF) Upgrade übernommen, um die Ausführung von Smart Contracts und die Code-Validierung zu verbessern.
EOF führt strengere Regeln für die Code-Struktur und statische Sprünge ein, was die Sicherheit bei der Bereitstellung von Verträgen erhöht. ETC hat die Integration um 3–6 Monate nach dem Ethereum Cancún Hard Fork (Ende 2023) verschoben, um zusätzliche Sicherheitsprüfungen durchzuführen.
Bedeutung: Für ETC ist das neutral, da die Kompatibilität mit Ethereum-Tools erhalten bleibt, ohne dass direkt neue Funktionen für Nutzer eingeführt werden. Es stärkt ETC als stabile EVM-Blockchain.
(Quelle)
3. Mystique Upgrade (Februar 2022)
Überblick: Mystique implementierte die Änderungen des London Hard Forks von Ethereum, darunter die Neugestaltung des Gebührenmarktes durch EIP-1559 und die Reduzierung von Gas-Rückerstattungen durch EIP-3529.
Obwohl ETC weiterhin Proof-of-Work nutzt, verbesserten diese Updates die Vorhersagbarkeit der Transaktionsgebühren und reduzierten Spam im Netzwerk.
Bedeutung: Langfristig neutral, da ETC damit mit den Upgrades von Ethereum vor dem Merge Schritt hielt, aber grundlegende Herausforderungen wie die Zentralisierung des Minings nicht adressierte.
Fazit
Ethereum Classic balanciert weiterhin zwischen der Kompatibilität mit Ethereums EVM und seinem Proof-of-Work-Prinzip. Das geplante Olympia Upgrade könnte die Governance grundlegend verändern, während frühere Integrationen vor allem Stabilität statt Innovation betonten. Wird die gemeinschaftsgetriebene Finanzierung die Entwicklung gegenüber konkurrierenden Layer-1-Blockchains beschleunigen?