Warum ist der Preis von POL gefallen?
TLDR
Polygon (POL) ist in den letzten 24 Stunden um 4,00 % gefallen und hat damit seinen Verlust der letzten 7 Tage auf 10,11 % ausgeweitet. Dies geschah vor dem Hintergrund von Gewinnmitnahmen und einem allgemein schwächeren Marktumfeld. Die wichtigsten Gründe sind:
- Gewinnmitnahmen nach Kursanstieg – Händler realisierten Gewinne nach einem monatlichen Anstieg von 24,61 % bei POL.
- Personalabbau – Polygon Labs hat 30 % der Mitarbeiter entlassen, was Bedenken hinsichtlich der Umsetzung neuer Pläne aufkommen lässt.
- Marktrückgang – Der gesamte Kryptomarkt fiel um 2,84 %, wobei Altcoins besonders schwach abschnitten.
Ausführliche Analyse
1. Gewinnmitnahmen (negativer Einfluss)
Überblick: POL stieg im letzten Monat um 24,61 % und erreichte fast 0,18 US-Dollar, ist aber seitdem wieder gefallen, da viele Händler ihre Gewinne sicherten. Technische Indikatoren wie der RSI (43,01) zeigen eine nachlassende Dynamik.
Bedeutung: Kurzfristige Anleger nutzten den Kursanstieg, was den Verkaufsdruck erhöhte. Da POL eine moderate Liquidität mit einem Umschlagverhältnis von 0,0914 hat, können konzentrierte Verkäufe größere Kursschwankungen verursachen.
2. Personalabbau (negativer Einfluss)
Überblick: Am 16. Januar 2026 hat Polygon Labs 30 % seiner Belegschaft entlassen. Dies ist Teil einer Umstrukturierung im Rahmen einer 250-Millionen-Dollar-Akquisition, um den Fokus stärker auf Zahlungen mit Stablecoins zu legen (Coinspeaker).
Bedeutung: Entlassungen deuten auf strategische Veränderungen hin, führen aber oft kurzfristig zu Unsicherheit. Eine geringere operative Kapazität könnte die Umsetzung wichtiger Projekte wie die Integration von AggLayer verzögern und das Vertrauen der Investoren beeinträchtigen.
3. Marktdruck (negativer Einfluss)
Überblick: Die gesamte Marktkapitalisierung im Kryptobereich sank in 24 Stunden um 2,84 %, wobei Altcoins besonders schwach waren (Altcoin Season Index bei 27). POL reagierte mit einer überdurchschnittlichen Empfindlichkeit auf diese Marktentwicklung.
Bedeutung: Die Anleger setzten verstärkt auf Sicherheit, was sich in einem Anstieg der Bitcoin-Dominanz auf 59,1 % zeigte. Kapital wurde aus mittelgroßen Coins wie POL abgezogen. Das Handelsvolumen stieg um 56,13 %, was auf eine verstärkte Verteilung hinweist.
Fazit
Der Kursrückgang von POL ist eine Kombination aus Gewinnmitnahmen nach einem starken Anstieg, Risiken durch die Umstrukturierung und der Schwäche im Altcoin-Markt. Die fundamentalen Entwicklungen, wie die Weiterentwicklung von AggLayer, bleiben bestehen, doch die Stimmung am Markt führt aktuell zu Verkaufsdruck.
Wichtig zu beobachten: Kann POL die Unterstützung bei 0,135 US-Dollar (Ausbruchsniveau im Dezember) halten, um die positive Kursstruktur zu bewahren?
Was könnte den zukünftigen Preis von POLbeeinflussen?
TLDR
Der Strategiewechsel von Polygon hin zu Zahlungsdiensten könnte die Akzeptanz fördern, birgt aber kurzfristig Risiken.
- Strategischer Richtungswechsel: Übernahmen im Wert von 250 Mio. USD zielen auf regulierte Stablecoin-Zahlungen ab – das stärkt die langfristige Nutzbarkeit, belastet aber kurzfristig die Stimmung.
- AggLayer-Nutzung: Staking ermöglicht Belohnungen und Airdrops über verschiedene Blockchains hinweg – steigende Nutzung könnte durch Token-Verbrennungen das Angebot verknappen.
- Technische Lage: Polygon hält die Unterstützung bei 0,135 USD trotz Rücksetzer – ein Ausbruch über 0,16 USD ist nötig, um den Aufwärtstrend fortzusetzen.
Ausführliche Analyse
1. Strategiewechsel & Übernahmen (Gemischte Auswirkungen)
Überblick: Polygon Labs hat im Januar 2026 30 % der Mitarbeiter entlassen und gleichzeitig Coinme (Zugang zu Kryptowährungen im Einzelhandel) sowie Sequence (Wallet-Infrastruktur) für 250 Mio. USD übernommen. Ziel ist der Aufbau eines „regulierten Zahlungs-Stacks“ für Stablecoins. Damit verschiebt sich der Fokus von der allgemeinen Layer-2-Skalierung hin zu einer vertikalen Integration im Finanzbereich, insbesondere für Überweisungen und Abwicklungen. Kurzfristig führte die Nachricht zu Verkaufsdruck, langfristig soll die Strategie durch Compliance und Verteilung echte Nutzung fördern.
Bedeutung: Kurzfristig eher negativ wegen Entlassungen und Unsicherheit bei Investoren, langfristig positiv, falls Polygon Zahlungsvolumen gewinnt. Dann würde POL durch Transaktionsgebühren und Token-Verbrennungen an Wert gewinnen. Quelle: Coinspeaker
2. AggLayer & Staking-Nachfrage (Positiv)
Überblick: AggLayer v1 ist seit 2025 aktiv und ermöglicht durch POL-Staking eine gemeinsame Sicherheit über verschiedene Blockchains. Validatoren erhalten Belohnungen auf mehreren Chains. Über 400 Mio. POL (ca. 38 % des Umlaufs) sind derzeit gestaked, was Tokens bindet und Verkaufsdruck mindert. Staker qualifizieren sich zudem für Airdrops (z. B. Billions, Katana). Die Netzwerknutzung führt zu täglichen Verbrennungen von über 1 Mio. POL (ca. 0,03 % des Angebots pro Jahr), was die Deflation beschleunigt.
Bedeutung: Mehr Staking und Verbrennungen können das Angebot verknappen, während die AggLayer-Nutzung (z. B. durch neue Chains wie Katana) die Nachfrage nach POL-Gebühren steigert. Eine anhaltende Verbrennung von über 1 Mio. POL täglich könnte den Preis stützen. Quelle: Hokage auf X
3. Technische & Stimmungsanalyse (Neutral)
Überblick: POL hält die wichtige Unterstützung bei 0,135 USD (Stand 17. Januar), der RSI liegt bei 51,48 und ist damit neutral. Widerstand besteht am 7-Tage-Durchschnitt bei 0,148 USD. Tägliche Verbrennungen und ein 30-Tage-Gewinn von über 30 % zeigen Stärke, doch Ängste wegen Entlassungen und die Schwäche im Altcoin-Markt (Altcoin Season Index -7,14 % wöchentlich) bremsen den Schwung.
Bedeutung: Solange die 0,135 USD gehalten werden, droht kein Einbruch. Für eine positive Trendwende ist ein Schlusskurs über 0,16 USD nötig, um Kursziele bei 0,18–0,20 USD anzusteuern. Ein Bruch der Unterstützung könnte einen Rückfall auf 0,12 USD auslösen. Quelle: CoinMarketCap
Fazit
Der aggressive Fokus von Polygon auf Zahlungsdienste und das Wachstum von AggLayer könnten 2026 die nutzungsbasierte Erholung von POL antreiben. Dennoch bestehen kurzfristig Risiken durch die Umsetzung und die Marktstimmung.
Beobachten Sie die Verbrennungsraten und die AggLayer-Nutzung: Können die täglichen Transaktionen dauerhaft mehr als 1 Mio. POL verbrennen?
Was sagen die Leute über POL?
TLDR
Der Hype um Polygon's POL bewegt sich zwischen positiven Effekten durch Token-Verbrennungen und negativen Auswirkungen durch Entlassungen. Das sind die aktuellen Trends:
- Token-Verbrennungen nehmen zu, was die Verknappung und das Preispotenzial steigert.
- Staking wächst dank AggLayer und Airdrop-Anreizen.
- Entlassungen sorgen für Verkaufsängste bei geringer Liquidität.
- Langfristige Entwickler ignorieren FUD und konzentrieren sich auf den Nutzen.
Ausführliche Analyse
1. @73lV_: Token-Verbrennungen fördern Verknappung und Kursanstieg
„Polygon's $POL Wiederbelebungsstrategie... etwa 1 Million POL pro Tag werden verbrannt... das macht den Token mit der Zeit seltener und kann den Preis steigen lassen.“
– @73lV (70.821 Follower · 08.01.2026, 08:21 UTC)
[Originalbeitrag ansehen](https://x.com/73lV/status/2009178754497552804)
Bedeutung: Das ist positiv für POL, weil durch das Verbrennen weniger Token im Umlauf sind. Wenn die Nachfrage gleich bleibt oder steigt, kann das den Wert des Tokens erhöhen – besonders bei wachsender Nutzung des Netzwerks.
2. @xsx_lisa: Staking und Ökosystem-Wachstum als Kursstütze
„Heute $POL zu staken bedeutet: Staking-Belohnungen zu verdienen und Anspruch auf 3 Airdrops zu haben... Über 400 Millionen Token sind bereits gestaked... Polygon konkurriert nicht mit anderen Chains, sondern verbindet sie.“
– @xsx_lisa (2.703 Follower · 17.01.2026, 12:32 UTC)
Originalbeitrag ansehen
Bedeutung: Das ist ebenfalls positiv für POL, weil Staking die verfügbare Menge an Token verringert und die Aussicht auf Airdrops Nutzer zum Halten motiviert. Die Multi-Chain-Strategie von Polygon könnte langfristig die Nachfrage steigern.
3. @AskGigabrain: Entlassungen belasten Kurs negativ
„Polygon Labs hat offenbar 30 % der Belegschaft entlassen... $POL ist um 4,5 % auf 0,149 $ gefallen... Geringe Liquidität könnte bei Unterschreiten zu neuen Tiefs führen.“
– @AskGigabrain (13.756 Follower · 15.01.2026, 21:27 UTC)
Originalbeitrag ansehen
Bedeutung: Das ist negativ für POL, da Entlassungen auf interne Probleme hindeuten können. Zudem kann eine dünne Liquidität den Kurs bei Verkaufsdruck stärker fallen lassen.
4. @gzdefiboy: Trotz FUD wird weiter aufgebaut – neutral
„Die negative Stimmung (FUD) rund um $POL... 1 % jährliche Inflationsrate... dient dazu, Validatoren zu belohnen... Polygon konzentriert sich aktuell auf den Aufbau langfristiger Finanzinfrastruktur.“
– @gzdefiboy (2.202 Follower · 22.12.2025, 18:47 UTC)
Originalbeitrag ansehen
Bedeutung: Das ist neutral für POL, weil die kurzfristige negative Stimmung durch den Fokus auf langfristigen Nutzen ausgeglichen wird. Allerdings bleiben Risiken durch Inflation und Umsetzung bestehen.
Fazit
Die Meinungen zu POL sind gemischt: Die Verknappung durch Token-Verbrennungen und das Wachstum beim Staking stehen Entlassungen und negativer Stimmung gegenüber. Für die kurzfristige Kursentwicklung ist die Unterstützung bei 0,14 $ entscheidend.
Was sind die neuesten Nachrichten über POL?
TLDR
Polygon steuert durch strategische Veränderungen und Marktschwankungen – hier sind die wichtigsten Neuigkeiten:
- Personalabbau im Zuge der Stablecoin-Offensive (17. Januar 2026) – Polygon Labs entlässt 30 % der Mitarbeiter und übernimmt Coinme sowie Sequence für 250 Millionen US-Dollar, um eine regulierte Zahlungsplattform aufzubauen.
- POL-Preis fällt wöchentlich um 18 % (18. Januar 2026) – Gewinnmitnahmen und Marktschwankungen löschen jüngste Kursgewinne aus, wodurch POL die schlechteste Performance unter den großen Altcoins der Woche zeigt.
- Missbrauch von Smart Contracts durch Ransomware (16. Januar 2026) – Die DeadLock-Gruppe nutzt Polygon-Smart Contracts, um ihre Infrastruktur zu verbergen, was Bedenken hinsichtlich des Missbrauchs der Blockchain aufwirft.
Ausführliche Analyse
1. Personalabbau im Zuge der Stablecoin-Offensive (17. Januar 2026)
Überblick:
Polygon Labs hat 30 % seiner Belegschaft entlassen und gleichzeitig Coinme (ein lizenziertes Zahlungsunternehmen) sowie Sequence (eine Wallet-Infrastruktur) übernommen, um die Vision des „Open Money Stack“ voranzutreiben. Der Deal im Wert von 250 Millionen US-Dollar verschafft Zugang zu über 50.000 Einzelhandelsstandorten über das Coinme-Netzwerk sowie zu Cross-Chain-Tools von Sequence.
Bedeutung:
Dieser Strategiewechsel von einer allgemeinen Layer-2-Skalierung hin zu regulierten Stablecoin-Zahlungen könnte POL als Utility-Token für reale Transaktionen etablieren. Die Entlassungen deuten auf kurzfristige operative Herausforderungen hin, doch die Übernahmen schaffen sofortige Compliance-Strukturen, die für die institutionelle Nutzung wichtig sind. (Coinspeaker)
2. POL-Preis fällt wöchentlich um 18 % (18. Januar 2026)
Überblick:
Der POL-Token fiel auf 0,138 US-Dollar (-18 % innerhalb einer Woche), obwohl Polygon laut CoinMarketCap zu den führenden Krypto-Projekten 2026 gehört. Der Rückgang folgt auf eine Rallye von 50 % Ende Dezember 2025, wobei Gewinnmitnahmen durch die allgemeine Volatilität am Kryptomarkt verstärkt wurden.
Bedeutung:
Technische Indikatoren zeigen eine nachlassende Dynamik (RSI bei 45, MACD mit bearischem Schnitt), doch der Preis bleibt über der wichtigen Unterstützung bei 0,135 US-Dollar. Marktbeobachter führen den Kursrückgang eher auf eine Sektorrotation als auf fundamentale Schwächen zurück und verweisen auf die weiterhin starke Netzwerknutzung von Polygon. (AMBCrypto)
3. Missbrauch von Smart Contracts durch Ransomware (16. Januar 2026)
Überblick:
Die Sicherheitsfirma Group-IB hat aufgedeckt, dass die DeadLock-Ransomware-Gruppe seit August 2025 Proxy-Server-Adressen in Polygon-Smart Contracts speichert. Sie nutzt dabei die Unveränderlichkeit der Blockchain, um Infrastrukturabschaltungen zu umgehen.
Bedeutung:
Dies ist keine Schwachstelle im Protokoll selbst, zeigt aber die Herausforderungen bei der Überwachung von Missbrauch auf der Blockchain. Das Polygon-Team betonte, dass keine Nutzerfonds gefährdet sind, doch der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit einer besseren Überwachung öffentlicher Vertragsdaten. (CoinMarketCap)
Fazit
Polygons entschlossener Wechsel zu regulierten Zahlungsdiensten steht vor Herausforderungen durch Token-Volatilität und externe Missbrauchsfälle auf der Blockchain. Die Übernahmen deuten jedoch auf eine langfristige strategische Neuausrichtung hin. Mit bereits über 400 Millionen US-Dollar in POL, die für AggLayer-Belohnungen eingesetzt sind, bleibt spannend, ob die reale Zahlungsinfrastruktur kurzfristigen Marktskeptizismus ausgleichen kann.
Was steht als Nächstes auf der Roadmap von POL?
TLDR
Die Roadmap von Polygon konzentriert sich auf Skalierung, Interoperabilität und reale Zahlungsanwendungen.
- AggLayer Integration (2026) – Vereinheitlichung von Liquidität über verschiedene Blockchains hinweg und ZK-basierte Interoperabilität.
- Erweiterung der Staking-Schicht (2026) – Validatoren erhalten Belohnungen für Multi-Chain-Dienste wie Sequenzierung und Datenverarbeitung.
- Gigagas Durchsatz (2026) – Ziel sind 100.000 Transaktionen pro Sekunde (TPS) für eine globale Zahlungsinfrastruktur.
- Fokus auf Stablecoin-Zahlungen – Regulierte Plattform durch Übernahmen von Coinme und Sequence im Wert von 250 Mio. USD.
Ausführliche Analyse
1. AggLayer Integration (2026)
Überblick: Polygon plant mit AggLayer v0.3, Liquidität und Statusinformationen über verschiedene Blockchains hinweg zu vereinen. Dadurch sollen Transaktionen zwischen Blockchains ohne Brücken möglich werden. Diese ZK-basierte Interoperabilität ist zentral für Polygons Vision eines „Internets der Blockchains“. In jüngsten Testnetzen wurden bereits 1.400 TPS erreicht, die vollständige Integration ist für 2026 geplant (Polygon Blog).
Bedeutung: Positiv für die Nutzung von POL, da Gebühren für AggLayer und Cross-Chain-Transaktionen die Nachfrage nach Staking erhöhen könnten. Risiken bestehen in möglichen Verzögerungen bei der technischen Umsetzung und Konkurrenz durch andere Interoperabilitätslösungen.
2. Erweiterung der Staking-Schicht (2026)
Überblick: Das Upgrade der Staking-Schicht ermöglicht es Validatoren, mehrere Dienste wie Sequenzierung und Datenverifikation abzusichern und dafür POL-Belohnungen zu erhalten. Damit erweitert sich die Rolle von POL über die reine Proof-of-Stake-Validierung hinaus. Die neu geschaffenen Token-Emissionen werden zwischen Validatoren (1 %) und einem Gemeinschaftsfonds aufgeteilt (PIP-18).
Bedeutung: Neutral bis positiv – die Diversifizierung des Stakings könnte institutionelle Validatoren anziehen. Allerdings könnte die jährliche Inflation von 2 % (bis zur Anpassung durch Governance) den Preis unter Druck setzen, falls die Akzeptanz langsamer wächst.
3. Gigagas Roadmap (2026)
Überblick: Polygon strebt mit Optimierungen wie dem Rio Hard Fork (leichtere Nodes, sofortige Transaktionsbestätigung) und dem Bhilai-Upgrade (Erhöhung der Gas-Limits um 10 %) eine Kapazität von 100.000 TPS an. Damit soll Polygon zur Basisinfrastruktur für Mikrozah-lungen und Abwicklungen realer Vermögenswerte (RWA) werden (CoinMarketCap).
Bedeutung: Langfristig positiv, wenn die höheren Durchsatzraten zu einer stärkeren Nutzung durch Unternehmen führen, wie etwa Polymarket mit einem Handelsvolumen von 40 Milliarden USD. Kurzfristig besteht das Risiko von Stabilitätsproblemen während der Upgrades.
4. Fokus auf Stablecoin-Zahlungen
Überblick: Polygon hat Coinme (über 50.000 Einzelhandelsstandorte) und Sequence (Wallet-Infrastruktur) übernommen, um eine regulierte Stablecoin-Zahlungsplattform aufzubauen. POL wandelt sich von einem DeFi-Gas-Token zu einer Abwicklungsschicht für regelkonforme Transaktionen (Coinspeaker).
Bedeutung: Kurzfristig negativ wegen Stellenabbau und Neubewertung, langfristig jedoch positiv, falls POL auch nur 1 % des 8 Billionen USD schweren grenzüberschreitenden Zahlungsmarktes erobert.
Fazit
Polygon entwickelt sich von einer allgemeinen Layer-2-Lösung zu einer leistungsfähigen Abwicklungsschicht für Zahlungen und reale Vermögenswerte. AggLayer und Gigagas bilden dabei die technischen Eckpfeiler. Die jüngste Volatilität spiegelt die Unsicherheit über den regulierten Kurswechsel wider, doch die deflationären Mechanismen von POL (ab 2026 durch Governance gesteuert) und Partnerschaften mit institutionellen Akteuren könnten den Wert von Polygon neu definieren. Wird Polygon mit seinem Fokus auf reale Anwendungsfälle die Konkurrenz überholen, die sich vor allem auf spekulative Nutzung konzentriert?
Was ist das neueste Update in der Codebasis von POL?
TLDR
Der Code von Polygon entwickelt sich stetig weiter, mit Updates, die auf bessere Skalierbarkeit, effizientere Verbindungen zwischen Blockchains und verbesserte Token-Ökonomie abzielen.
- Madhugiri Hardfork (9. Dezember 2025) – Erhöhte die Verarbeitungsgeschwindigkeit um 33 % durch dynamische Blockzeiten.
- Heimdall v2 Mainnet (10. Juli 2025) – Verkürzte die endgültige Bestätigung von Transaktionen auf 4–6 Sekunden.
- AggLayer Expansion (laufend) – Vereinfachte den Austausch von Liquidität zwischen verschiedenen Blockchains.
Ausführliche Erklärung
1. Madhugiri Hardfork (9. Dezember 2025)
Überblick: Mit den Updates PIP-75 und PIP-74 wurde die Blockerzeugung und Synchronisation der Netzwerkknoten optimiert.
Dieser Hardfork erlaubt es, die Blockzeiten dynamisch anzupassen – sie können jetzt bis auf 1 Sekunde verkürzt werden, ohne dass dafür weitere Hardforks nötig sind. Außerdem wurden wichtige Sicherheitsverbesserungen aus dem Ethereum-Netzwerk übernommen (Fusaka EIPs: EIP-7883, EIP-7825), die die Sicherheit der Ethereum Virtual Machine (EVM) und die Gas-Limits verbessern. Ziel ist es, Polygon als bevorzugte Plattform für Anwendungen mit hohem Transaktionsvolumen, wie Zahlungsdienste und reale Vermögenswerte (RWAs), zu stärken.
Bedeutung: Das ist positiv für POL, da schnellere und günstigere Transaktionen Polygon als globale Zahlungsplattform attraktiver machen. Entwickler können ihre Anwendungen nun effizienter skalieren. (Quelle)
2. Heimdall v2 Mainnet Migration (10. Juli 2025)
Überblick: Das Konsensprotokoll wurde von Tendermint/Cosmos-SDK v0.37 auf CometBFT/Cosmos-SDK v0.50 aktualisiert.
Diese Umstellung beseitigte veralteten Code und verbesserte die Sicherheit, was besonders für regulierte Anwendungen wichtig ist. Die Zeit bis zur endgültigen Bestätigung einer Transaktion sank von etwa 90 Sekunden auf nur noch 4–6 Sekunden. Dies entspricht dem Fahrplan von Polygon 2.0 für die AggLayer-Entwicklung. Validatoren mussten ihre Knoten aktualisieren, um Ausfallzeiten zu vermeiden.
Bedeutung: Für POL ist das neutral, da es sich um eine grundlegende Infrastrukturverbesserung handelt. Sie schafft die Basis für zukünftiges Wachstum, hat aber keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Preis. Betreiber von Knoten profitieren von einfacherer Wartung. (Quelle)
3. AggLayer Expansion (laufend)
Überblick: Im dritten Quartal 2025 wurde AggLayer v0.3 eingeführt, das den nahtlosen Austausch von Liquidität zwischen verschiedenen Polygon-Blockchains ermöglicht.
Das Protokoll verbindet die Zustände der verschiedenen Chains ohne den Einsatz von Brücken, was die Nutzung für Anwender deutlich vereinfacht. In zukünftigen Phasen sollen Zero-Knowledge-Beweise (ZK-Proofs) integriert werden, um eine vertrauenslose Interoperabilität zu gewährleisten. Das Ziel ist eine Transaktionsrate von 100.000 TPS bis 2026.
Bedeutung: Das ist positiv für POL, da eine einheitliche Liquidität mehr Entwickler und Institutionen anzieht. Das steigert die Nachfrage nach POL als Staking- und Utility-Token über mehrere Chains hinweg. (Quelle)
Fazit
Die Weiterentwicklung von Polygons Code zeigt den Fokus, zur zentralen Infrastruktur für reale Zahlungsanwendungen und Multi-Chain-Ökosysteme zu werden. Die Updates Madhugiri und Heimdall verbessern Geschwindigkeit und Sicherheit, während AggLayer POL als verbindendes Element zwischen verschiedenen Chains positioniert. Mit wachsender Nutzung von Stablecoins und Unternehmensanwendungen stellt sich die Frage: Kann Polygon seinen technischen Vorsprung in langfristigen Netzwerkwert umsetzen?