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Warum ist der Preis von ENS gefallen?

TLDR

Der Ethereum Name Service (ENS) ist in den letzten 24 Stunden um 1,25 % gefallen und hat damit die breitere Kryptowährungsmarktentwicklung (+1,4 %) nicht mitgehalten. Die wichtigsten Gründe dafür sind:

  1. Streichung des Margin-Handelspaars: Binance hat den Margin-Handel für das Paar ENS/BTC eingestellt, was zur Schließung offener Positionen führte.
  2. Technischer Widerstand: ENS wurde an wichtigen Widerstandsniveaus abgewiesen, was auf eine schwächere Marktlage hindeutet.
  3. Marktrotation: Kapital verlagerte sich von Altcoins weg, was durch den Rückgang des Altcoin Season Index bestätigt wird.

Ausführliche Analyse

1. Streichung des Margin-Handelspaars (Negativer Einfluss)

Überblick: Am 15. Januar 2026 hat Binance den Margin-Handel für das Paar ENS/BTC eingestellt (CoinMarketCap). Dadurch mussten Trader ihre gehebelten Positionen schließen. Dies führte zu einem kurzfristigen Verkaufsdruck, da offene Positionen automatisch liquidiert wurden.
Was das bedeutet: Die Streichung von Margin-Handelspaaren führt oft zu schnellen Verkäufen, da gehebelte Wetten aufgelöst werden müssen. Bei ENS kam dies zu einem Zeitpunkt mit geringer Liquidität, was die Kursbewegungen nach unten verstärkte. Zudem kann eine solche Streichung als Zeichen für nachlassende institutionelle Unterstützung gewertet werden, was die Stimmung belastet.
Worauf man achten sollte: Daten zu Einzahlungen an der Börse – steigende Einzahlungen könnten auf weiteren Verkaufsdruck hindeuten.

2. Technischer Widerstand (Negativer Einfluss)

Überblick: ENS stieß nahe dem 38,2 %-Fibonacci-Retracement-Level bei 10,89 US-Dollar sowie am Pivot-Punkt bei 10,95 US-Dollar auf Widerstand. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei 57,74 und zeigt nachlassende Dynamik. Der MACD-Histogramm ist zwar noch positiv, verengt sich jedoch, was auf eine schwächer werdende Kaufkraft hinweist.
Was das bedeutet: Mehrfache Versuche, den Widerstand zu überwinden, sind gescheitert, was auf eine Dominanz der Verkäufer bei höheren Kursen hindeutet. Das Handelsvolumen ist um 8,09 % gesunken, was den Kursrückgang verstärkte. Kurzfristige Trader haben vermutlich nahe dem Widerstand verkauft, was den Abwärtstrend weiter verstärkt.
Worauf man achten sollte: Ein nachhaltiger Bruch unter die 10,50 US-Dollar könnte die Verluste beschleunigen und den Kurs in Richtung des 61,8 %-Fibonacci-Levels bei 9,84 US-Dollar treiben.

3. Marktrotation (Negativer Einfluss)

Überblick: Der Altcoin Season Index ist diese Woche um 46,94 % gefallen, was auf eine Kapitalverlagerung hin zu Bitcoin hindeutet. Während ENS im 24-Stunden-Vergleich gefallen ist, stieg die Bitcoin-Dominanz auf 59,07 % (+0,43 %), was auf eine risikoscheuere Marktstimmung schließen lässt.
Was das bedeutet: Altcoins wie ENS schneiden oft schlechter ab, wenn die Bitcoin-Dominanz steigt, da Anleger nach relativer Sicherheit suchen. Die stagnierende Dominanz von Ethereum (+12,39 %) begrenzt zudem die Aufwärtschancen für Token aus dem Ethereum-Ökosystem.
Worauf man achten sollte: Veränderungen im Altcoin Season Index – ein Anstieg über 40 könnte die Nachfrage nach Altcoins wiederbeleben.

Fazit

Der Kursrückgang von ENS spiegelt technische Verkaufsdrucke durch Binance, eine schwächere technische Struktur und eine breitere Kapitalverlagerung weg von Altcoins wider. Für Anleger ist es wichtig, Börsenrichtlinien und Trends bei der Bitcoin-Dominanz genau zu beobachten.
Wichtig zu beobachten: Kann ENS die Unterstützung bei 10,50 US-Dollar halten, während die BTC-Dominanz weiter steigt?


Was könnte den zukünftigen Preis von ENSbeeinflussen?

TLDR

ENS steht zwischen der zunehmenden Nutzung von Web3-Identitäten und der Volatilität des Marktes unter Druck.

  1. ENSv2 Einführung (Positiv) – Verbesserte Skalierbarkeit könnte die Nachfrage durch praktische Anwendungen steigern.
  2. Wettbewerb im Bereich Web3-Identitäten (Gemischt) – Führungsanspruch trifft auf Konkurrenten wie Unstoppable Domains.
  3. Token-Freigaben (Negativ) – Noch bis 2026 werden 50 % der Token freigegeben, was Verkaufsdruck erzeugen könnte.

Ausführliche Analyse

1. ENSv2 & Namechain-Integration (Positiver Einfluss)

Überblick:
ENSv2 bringt mit Taiko eine ZK-Rollup-Lösung namens „Namechain“ auf den Markt, die die Transaktionskosten (Gas-Gebühren) um 90 % senken und die Auflösung von .eth-Namen über verschiedene Blockchains hinweg ermöglichen soll (ENS Domains). Die Einführung auf dem Testnetz ist für das erste Quartal 2026 geplant. Zusätzlich wird die Nutzeroberfläche ähnlich wie bei Shopify überarbeitet, um auch Menschen ohne Krypto-Erfahrung anzusprechen.

Bedeutung:
Geringere Kosten und eine einfachere Nutzung könnten die Registrierung von .eth-Namen beschleunigen (aktuell +8 % monatlich). Historisch stieg der ENS-Preis im Juli 2025 um 71 %, nachdem Coinbase ENS für Web3-Benutzernamen eingeführt hatte – ein Hinweis darauf, wie stark der Preis auf Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit reagiert.


2. Wettbewerb im Bereich Web3-Identitäten (Gemischte Auswirkungen)

Überblick:
ENS ist mit über 2 Millionen .eth-Namen führend, aber Unstoppable Domains verzeichnet bereits 5 Millionen Registrierungen. Neue Anbieter wie Shido Name Service bieten alternative Domains wie .shido an (ShidoNetwork).

Bedeutung:
ENS profitiert von seinem Vorsprung und der engen Integration in Ethereum, die von Plattformen wie Coinbase und Gemini genutzt wird. Dennoch könnten Konkurrenten, die kostenlose Domains oder plattformunabhängige Lösungen anbieten, den Markt aufteilen. Die Partnerschaft mit Doma Protocol, die .com-Domains mit ENS verbindet, ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil, den es zu beobachten gilt.


3. Token-Freigaben & DAO-Governance (Risiko für den Preis)

Überblick:
50 % der ENS-Token (50 Millionen Stück) sind noch gesperrt und werden bis 2026 schrittweise freigegeben. Im November 2025 wurden 0,96 % des Angebots freigegeben (ca. 21 Millionen US-Dollar), was mit einem Preisrückgang einherging (CMC Daten).

Bedeutung:
Die geplanten Token-Freigaben könnten den Preis belasten, wenn Mitglieder der DAO ihre freigewordenen Token verkaufen. Andererseits zeigen jüngste Abstimmungen zur Finanzierung von acht Entwicklerteams ein langfristiges Engagement, das die Befürchtungen einer Verwässerung abmildern könnte.

Fazit

Der Preis von ENS wird davon abhängen, wie gut der Übergang zur Layer-2-Lösung gelingt und wie sich die Token-Freigaben auf das Angebot auswirken. Der aktuelle Kurs von 10,68 US-Dollar liegt über einer wichtigen Fibonacci-Unterstützung bei 9,39 US-Dollar, aber die MACD-Indikatoren deuten auf eine kurzfristige Seitwärtsbewegung hin. Können die Verbesserungen in der Nutzererfahrung von ENSv2 den Verkaufsdruck durch Token-Freigaben ausgleichen, bevor der Wettbewerb um „Identity Apps“ 2026 an Fahrt gewinnt? Beobachten Sie die Ausgaben der DAO im November und die Registrierungszahlen von .eth-Namen nach dem Start des Namechain-Testnetzes.


Was sagen die Leute über ENS?

TLDR

Die Diskussion rund um den Ethereum Name Service (ENS) schwankt zwischen optimistischer Erwartung für Web3-Identitäten und kurzfristigen Preisschwankungen. Aktuelle Trends im Überblick:

  1. ENSv2-Hype – Layer-2-Upgrades sollen die Transaktionsgebühren deutlich senken
  2. Partnerschaft mit Gemini – Vereinfachte Wallet-Wiederherstellung über ENS-Subnamen
  3. Geteilte Trader-Meinungen – Optimisten peilen 20 US-Dollar an, Pessimisten warnen vor einem Rücksetzer auf 10 US-Dollar
  4. Whale-Alarm – Trend Research hat über 20 Millionen ENS-Token gekauft

Ausführliche Analyse

1. @ensdomains: Vorbereitung auf ENSv2 & Namechain Layer-2-Start

"Jeder Base App Benutzername ist jetzt ein .base.eth ENS-Name – über 750.000 registriert"
– @ensdomains (265.000 Follower · 7.193 Tweets · 25.07.2025)
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Bedeutung: Positiv für die ENS-Nutzung, da das Layer-2-Ökosystem von Ethereum wächst. Die Integration von Base zeigt, dass ENS zur Standard-Identitätsschicht für wichtige Blockchains wird.


2. @EdgenTech: Preisprognose für November?

"Optimistisches Szenario: 22-25 US-Dollar bei stabilisiertem Bitcoin, pessimistisches Szenario: 10-12 US-Dollar bei Token-Freigaben"
– @MrMinNin via @EdgenTech (2.900 Follower · 943 Tweets · 22.10.2025)
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Bedeutung: Gemischte Stimmung. Die On-Chain-Daten zeigen ein monatliches Wachstum von 8 % bei Domains (910.000 aktive Namen), doch Händler warten auf mehr Klarheit bezüglich der Web3-Nutzung und der allgemeinen Marktrisiken.


3. @BiconomyCom: Neue Börsen-Listung sorgt für Volatilität

"ENS/USDT-Handelspaar gestartet – 24-Stunden-Handelsvolumen steigt nach Listung um 203 % auf 382 Millionen US-Dollar"
– @BiconomyCom (220.000 Follower · 17.000 Tweets · 26.11.2025)
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Bedeutung: Neutral. Die erhöhte Liquidität ist positiv, jedoch haben frühere Listungen (z. B. Coinbase Deutschland im Juli 2025) kurzfristige Kursanstiege von 19 % gefolgt von Korrekturen von 31 % ausgelöst – ein Risiko bleibt bestehen.


Fazit

Die allgemeine Einschätzung zu ENS ist vorsichtig optimistisch – der Nutzen als Web3-Identitätslösung ist kaum durch Konkurrenz bedroht, aber die Token-Ökonomie und die Abhängigkeit vom Ethereum-Kurs sorgen für kurzfristige Unsicherheiten. Besonders wichtig sind die Fortschritte bei der ENSv2-Migration (Reduzierung der Gas-Gebühren) und die Entwicklung bei den .eth-Registrierungen (Ziel: über 1 Million aktive Domains). Die Preise könnten bis zum Start von Namechain im ersten Quartal 2026 stark schwanken, wenn die Skalierungsvorteile klarer werden.


Was sind die neuesten Nachrichten über ENS?

TLDR

ENS reagiert auf jüngste Marktveränderungen mit einer bedeutenden Delistung an einer großen Börse und fortlaufenden Innovationen im Bereich der digitalen Identität. Dabei wird kurzfristige Volatilität gegen den langfristigen Nutzen abgewogen.

  1. Binance delistet ENS/BTC (13. Januar 2026) – Die Entfernung des Margin-Handelspaars kann kurzfristig zu Schwankungen führen, der Spot-Handel bleibt jedoch unverändert.
  2. ENSv2 & verbesserte Nutzererfahrung (22. Dezember 2025) – Neue Funktionen ähnlich wie bei Shopify und Verbesserungen bei der Namensvergabe über verschiedene Blockchains sollen die Verbreitung fördern.
  3. Diskussion zur Verhinderung von Adressbetrug (24. Dezember 2025) – Ein branchenweiter Vorschlag für schwarze Listen gewinnt an Bedeutung, um Phishing-Risiken zu verringern.

Ausführliche Analyse

1. Binance delistet ENS/BTC (13. Januar 2026)

Überblick: Binance hat am 15. Januar 2026 ENS/BTC sowie 37 weitere Margin-Handelspaare entfernt. Als Begründung nennt die Börse regelmäßige Überprüfungen von Liquidität und Risiko. Dieser Schritt entspricht dem Vorgehen anderer großer Plattformen wie Coinbase oder Kraken, die sich auf Handelspaare mit hohem Volumen konzentrieren. Der Handel mit ENS im Spot-Markt bleibt davon unberührt.
Bedeutung: Langfristig ist dies neutral für ENS, da die Maßnahme vor allem spekulative Hebelgeschäfte betrifft und nicht die eigentliche Nutzung von ENS. Kurzfristig könnte es durch das Schließen von Margin-Positionen zu Verkaufsdruck kommen, doch der Wert von ENS hängt vor allem von der Verbreitung der Namensvergabe ab, nicht von einzelnen Handelspaaren. (CoinMarketCap)

2. ENS setzt auf eine Nutzererfahrung wie bei Shopify (22. Dezember 2025)

Überblick: James Beck, Leiter Wachstum bei ENS Labs, stellte die Verbesserungen von ENSv2 vor. Dazu gehört Namechain – ein ZK-Rollup, das mit Taiko entwickelt wurde und eine nahezu sofortige Namensauflösung über verschiedene Blockchains hinweg ermöglicht, bei fast keinen Transaktionsgebühren. Die neue ENS-App nutzt sogenannte „Intents“, um Token-Swaps und Brücken automatisch auszuführen, ähnlich dem einfachen „Ein-Klick“-Checkout bei Shopify.
Bedeutung: Dies ist ein positives Signal für ENS, da es den Einstieg für neue Nutzer deutlich erleichtert. Gelingt dies, könnte ENS seine Rolle als Identitätsschicht im Web3 deutlich ausbauen, besonders durch Integrationen wie die Subnamen von Gemini (gemini.eth). Verbesserte Skalierbarkeit könnte auch Nutzer ohne Krypto-Vorkenntnisse anziehen. (CCN)

3. Diskussion zur Verhinderung von Adressbetrug (24. Dezember 2025)

Überblick: Der Binance-Gründer CZ schlug nach Phishing-Verlusten von 50 Millionen US-Dollar vor, branchenweite schwarze Listen für betrügerische Adressen einzuführen. Hintergrund sind Fälle, in denen Angreifer ENS-Namen nachahmten (z. B. stevencharles.eth vs. stevencharIes.eth), um Gelder zu stehlen. Kritiker fordern, dass Wallet-Benutzeroberflächen besser vor solchen ähnlichen Namen warnen müssen.
Bedeutung: Für ENS ist dies neutral, zeigt aber die Bedeutung von Sicherheit. Schwarze Listen könnten Betrug reduzieren, doch die leicht lesbaren ENS-Namen bleiben eine wichtige Lösung. Der Erfolg in der breiten Nutzung hängt davon ab, wie gut Sicherheit und Dezentralisierung miteinander in Einklang gebracht werden. (U.Today)

Fazit

ENS steht vor kurzfristiger Volatilität durch Börsenentscheidungen, begegnet dieser aber mit Verbesserungen in der Nutzererfahrung, die seine Rolle als Identitätsschicht im Web3 festigen könnten. Wird ENSv2 mit seinem einfachen Einstieg endlich den Durchbruch bei Mainstream-Nutzern schaffen?


Was steht als Nächstes auf der Roadmap von ENS?

TLDR

Der Fahrplan von ENS konzentriert sich auf Skalierbarkeit und Benutzerfreundlichkeit mit diesen wichtigen Meilensteinen:

  1. Namechain Public Testnet (Q2 2026) – Einführung der Layer-2-Lösung ENSv2 für schnellere und günstigere Transaktionen.
  2. ENSv2 Mainnet Migration (2026) – Vollständige Umstellung zur Verbesserung der Cross-Chain-Kompatibilität und Nutzererfahrung.
  3. Doma Protocol Mainnet Integration (Termin noch offen) – Ermöglicht .com-Domains als native ENS-Namen.

Ausführliche Erklärung

1. Namechain Public Testnet (Q2 2026)

Überblick:
Namechain ist eine speziell für ENS entwickelte Layer-2-Rollup-Lösung, die mit Taikos Technologie-Stack und dem Surge-Framework von Nethermind gebaut wird. Ziel ist es, die Skalierbarkeitsprobleme von Ethereum zu lösen, indem die Gasgebühren um etwa 90 % gesenkt und nahezu sofortige Transaktionsbestätigungen ermöglicht werden. Das öffentliche Testnetz erlaubt Entwicklern und Nutzern, die Infrastruktur vor dem Start im Mainnet ausführlich zu testen.

Was das bedeutet:
Das ist positiv für ENS, da niedrigere Kosten und höhere Geschwindigkeit die Registrierung von Domains und das Wachstum des Ökosystems deutlich fördern könnten. Technische Schwierigkeiten oder Verzögerungen während der Testphase könnten jedoch vorübergehend die Stimmung dämpfen.

2. ENSv2 Mainnet Migration (2026)

Überblick:
ENSv2 verlagert die Kernfunktionen des Protokolls auf Namechain, sodass .eth-Domains nahtlos auf allen Blockchains funktionieren – sowohl EVM-kompatiblen als auch nicht-EVM. Wichtige Verbesserungen sind Cross-Chain-Resolver, sub-sekündliche Statusaktualisierungen durch Vorbestätigungen und ein einheitlicher Namensraum (z. B. optimism.on.eth). Bestehende Nutzer müssen keine manuelle Migration durchführen, der Übergang erfolgt reibungslos.

Was das bedeutet:
Das ist positiv für ENS, da die Cross-Chain-Interoperabilität ENS als universelle Identitätsschicht für Web3 positioniert und so die Nutzung in DeFi- und Social-Apps steigern kann. Risiken bestehen in möglichen Schwachstellen bei Smart Contracts während der Migration oder einer langsameren Integration des Layer-2-Ökosystems als erwartet.

3. Doma Protocol Mainnet Integration (Termin noch offen)

Überblick:
In Zusammenarbeit mit D3 wird ENS traditionelle DNS-Domains (z. B. .com) als ERC-721-NFTs tokenisieren und diese als vollwertige ENS-Namen nutzbar machen. Dadurch entsteht eine Brücke zwischen Web2 und Web3, die es Nutzern ermöglicht, über bekannte Domains Krypto-Zahlungen zu empfangen. Die Integration befindet sich derzeit im Testnetz, der Mainnet-Start hängt noch von Sicherheitsprüfungen ab.

Was das bedeutet:
Das ist positiv für ENS, da dadurch der adressierbare Markt über Krypto-Enthusiasten hinaus erweitert wird, was die Nutzung und Nachfrage steigert. Herausforderungen sind regulatorische Unsicherheiten bei der Domain-Tokenisierung sowie Konkurrenz durch Projekte wie Unstoppable Domains.

Fazit

Der Fahrplan von ENS setzt Prioritäten bei Skalierbarkeit (Namechain), Interoperabilität (ENSv2) und breiter Zugänglichkeit (Doma). Ein Erfolg könnte ENS als zentrale Identitätsplattform für Web3 etablieren, doch Risiken bei der Umsetzung und regulatorische Hürden sollten genau beobachtet werden. Wie sich die breitere Einführung von Layer-2-Lösungen auf Ethereum auf den Zeitplan von ENS auswirkt, bleibt spannend.


Was ist das neueste Update in der Codebasis von ENS?

TLDR

ENS hat bedeutende Updates an seinem Code vorgenommen, die sich auf Skalierbarkeit, Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit konzentrieren.

  1. Namechain-Einführung (November 2025) – Umstellung auf einen speziellen Rollup für schnellere und günstigere ENS-Transaktionen.
  2. Start der App & des Explorers (Oktober 2025) – Neue Werkzeuge zur Verwaltung und Suche von ENS-Identitäten.
  3. Sicherheitsfix für npm (November 2025) – Behebung von Schwachstellen in Entwickler-Bibliotheken nach einem Angriff auf die Lieferkette.

Ausführliche Erklärung

1. Namechain-Einführung (November 2025)

Überblick: ENS verlagert seine Kernfunktionen auf „Namechain“, einen speziellen Layer-2-Rollup, der mit der Technologie von Taiko entwickelt wurde. Dadurch werden die Transaktionsgebühren (Gas Fees) gesenkt und die Verarbeitungsgeschwindigkeit erhöht.
Diese Umstellung verlagert die ENS-Auflösung vom Ethereum-Hauptnetz weg, behält aber die Sicherheit durch die Abwicklung auf Ethereum bei. Betreiber von Knotenpunkten müssen sich auf eine Testnetz-Integration im zweiten Quartal 2026 vorbereiten.
Bedeutung: Das ist positiv für ENS, da Nutzer von schnelleren und günstigeren Registrierungen und Namensauflösungen profitieren. Das senkt die Hürden für eine breite Nutzung. (Quelle)

2. Start der ENS App & des Explorers (Oktober 2025)

Überblick: Die neue ENS App ermöglicht die einfache Verwaltung von Domains, während der ENS Explorer die Suche nach Identitäten auf der Blockchain erleichtert. Beide basieren auf einem einheitlichen Web3-Identitätsrahmen.
Diese Werkzeuge vereinfachen das Anlegen von Subdomains (z. B. wallet.deinname.eth) und die Anpassung von Profilen, etwa mit Header-Bildern. Nutzer-Tests finden derzeit bei Devconnect-Veranstaltungen statt.
Bedeutung: Das ist ebenfalls positiv für ENS, da benutzerfreundliche Oberflächen Web3-Identitäten zugänglicher machen und so mehr Nutzer und Entwickler anziehen. (Quelle)

3. Sicherheitsfix für npm (November 2025)

Überblick: Nach einem Angriff auf die Lieferkette, bei dem über 400 Entwickler-Bibliotheken kompromittiert wurden, wurden Schwachstellen in mehr als 40 npm-Paketen behoben. Dabei wurden Entwickler-Zugangsdaten gestohlen.
ENS Labs hat schädliche Paketversionen zurückgezogen, Sicherheitsschlüssel zurückgesetzt und Anleitungen zur Aktualisierung von Zugangsdaten veröffentlicht. Weder Nutzervermögen noch Hauptnetz-Verträge waren betroffen.
Bedeutung: Das ist neutral für ENS, da die schnelle Reaktion positiv ist, der Vorfall aber die Risiken bei Open-Source-Tools verdeutlicht. Entwickler sollten ihre Abhängigkeiten regelmäßig prüfen. (Quelle)

Fazit

ENS entwickelt sich durch Skalierbarkeitsverbesserungen (Namechain), benutzerfreundliche Werkzeuge (App/Explorer) und erhöhte Sicherheitsmaßnahmen zur Identitätsschicht von Ethereum. Es bleibt spannend zu beobachten, wie die Einführung von Layer-2-Lösungen die Web3-Namensökonomie verändern wird.