Warum ist der Preis von GRT gefallen?
TLDR
The Graph (GRT) ist in den letzten 24 Stunden um 7,7 % gefallen. Ursache dafür sind Schwächen im gesamten KI-Token-Sektor, Verkaufsdruck durch freigegebene Token und negative technische Signale.
- KI-Sektor-Abverkauf – GRT leidet unter dem Ausverkauf von KI-Token, die im Jahresvergleich um 75 % gefallen sind.
- Verkaufsdruck durch Token-Freigaben – Regelmäßige Freigaben von Token aus der Wallet des zweitgrößten Inhabers führen zu anhaltendem Verkaufsdruck.
- Technischer Einbruch – Der Preis fiel unter wichtige Unterstützungsbereiche ($0,035–$0,038) und befindet sich nun im überverkauften Bereich.
Ausführliche Analyse
1. Schwäche im KI- und Big-Data-Token-Sektor (Negativer Einfluss)
Überblick:
Der KI- und Big-Data-Kryptosektor hat seit Ende 2024 rund 53 Milliarden US-Dollar an Wert verloren (CryptoNews). The Graph (GRT) ist im Jahresvergleich um 82 % gefallen. Im Dezember 2025 beschleunigte sich der Ausverkauf, da Anleger risikoreiche Anlagen wie KI-Token aufgrund sinkender Liquidität und nachlassendem Interesse verkauften.
Bedeutung:
GRT ist als Web3-Dateninfrastruktur-Token eng mit dem KI-Thema verbunden. Als Investoren KI-bezogene Assets wegen nachlassendem Hype und regulatorischen Risiken (z. B. Chip-Restriktionen zwischen USA und China) meiden, trifft das GRT ebenfalls. Der allgemeine Fear & Greed Index im Kryptobereich liegt bei 29/100 (CoinMarketCap) und zeigt eine ausgeprägte Risikoaversion.
2. Verkaufsdruck durch Token-Freigaben (Negativer Einfluss)
Überblick:
Die Wallet des zweitgrößten GRT-Inhabers gibt monatlich große Mengen an Token frei (@koreaOnchain), was den Verkaufsdruck konstant hoch hält.
Bedeutung:
Das zirkulierende Angebot von GRT ist seit Juli 2025 um 4,3 % gewachsen und liegt jetzt bei 10,66 Milliarden von insgesamt 11,43 Milliarden Token. Neue Token, die ohne entsprechende Nachfrage auf den Markt kommen, drücken den Preis. Dieses strukturelle Problem hält GRT trotz hoher Netzwerknutzung (11,6 Milliarden Anfragen pro Quartal) nahe dem Allzeittief von $0,0352.
3. Technischer Einbruch (Gemischte Auswirkungen)
Überblick:
GRT fiel unter die wichtige Unterstützung bei $0,0381, die nun als Widerstand wirkt. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei 35, was auf überverkaufte Bedingungen hinweist. Der 200-Tage-EMA liegt bei $0,076, also 116 % über dem aktuellen Kurs, was einen langfristigen Abwärtstrend signalisiert.
Bedeutung:
Viele Händler verkaufen ihre Positionen, nachdem GRT die Konsolidierungszone zwischen $0,035 und $0,038 nicht halten konnte. Allerdings könnten der überverkaufte RSI und ein bullisches MACD-Kreuz kurzfristig für eine Erholung sorgen, wenn Käufer das Allzeittief bei $0,035 verteidigen.
Fazit
Der Kursrückgang von GRT ist das Ergebnis einer ungünstigen Kombination aus Sektorrotation, Verkaufsdruck durch Token-Freigaben und technischen Schwächen. Obwohl die Netzwerkgrundlagen (z. B. der Start des Horizon-Mainnets) solide bleiben, dominieren makroökonomische Stimmungen und Angebotsfaktoren den Preis.
Wichtig zu beobachten: Kann GRT sich über $0,035 stabilisieren, oder löst ein Unterschreiten dieses Niveaus automatische Verkaufsorders aus? Achten Sie auf plötzliche Handelsvolumenanstiege und Veränderungen im Sentiment des KI-Sektors.
Was könnte den zukünftigen Preis von GRTbeeinflussen?
TLDR
Der Preis von The Graph schwankt zwischen Netzwerk-Updates und allgemeinen Herausforderungen im Sektor.
- Einführung des Horizon-Upgrades – Die modulare Architektur könnte die Nutzung verbessern, wenn Entwickler sie aktiv annehmen.
- Cross-Chain Liquidität – Die Integration von CCIP erweitert die Einsatzmöglichkeiten von GRT, birgt aber auch Risiken bei der Umsetzung.
- Auswirkungen der KI-Branche – Ein branchenweiter Einbruch von 75 % zieht GRT trotz Rekordabfragen nach unten.
Ausführliche Analyse
1. Protokoll-Updates & Netzwerknachfrage (Gemischte Auswirkungen)
Überblick:
Das Horizon-Upgrade des Mainnets (Dezember 2025) ermöglicht modulare Datendienste wie Echtzeit-Datenströme und vorgefertigte APIs zusätzlich zu den traditionellen Subgraphs. Mit 11,6 Milliarden Abfragen pro Quartal und über 12.000 aktiven Subgraphs wächst die Nutzung stark, während der GRT-Preis im Jahresvergleich um 83 % gefallen ist.
Was das bedeutet:
Wenn die neuen Dienste erfolgreich angenommen werden, könnte die Nachfrage nach Staking durch Indexer steigen und die Einnahmen aus Abfragegebühren (im August 2025 um 12 % gegenüber dem Vorquartal gestiegen) zunehmen. Allerdings liegt die jährliche Inflationsrate von GRT weiterhin bei 3 %, was bedeutet, dass das Nutzungswachstum proportional steigen muss, um eine Verwässerung zu vermeiden.
2. Cross-Chain-Erweiterung durch CCIP (Positive Auswirkungen)
Überblick:
Seit November 2025 ist GRT dank Chainlinks CCIP auf den Netzwerken Arbitrum, Base und Avalanche übertragbar; die Unterstützung für Solana wird für 2026 erwartet. Ziel der Integration ist es, Staking und Abfragezahlungen über verschiedene Blockchains hinweg zu vereinheitlichen.
Was das bedeutet:
Die Multi-Chain-Verfügbarkeit könnte Entwickler von Solana (die 15 % der gesamten Blockchain-Aktivität ausmachen) für The Graph gewinnen. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Die CCIP-Integration von LINK im Jahr 2019 leitete eine Kurssteigerung von 650 % ein. Verzögerungen bei der Einführung weiterer Funktionen, wie der Cross-Chain-Delegation, bergen jedoch Risiken für die Umsetzung.
3. Auswirkungen der KI- und Daten-Token-Krise (Negative Auswirkungen)
Überblick:
Der Rückgang von GRT um 82 % im Jahresvergleich spiegelt den branchenweiten Einbruch von 75 % im KI- und Big-Data-Krypto-Sektor wider. Trotz der hohen Anzahl von 11,6 Milliarden Abfragen im vierten Quartal (gegenüber 6,1 Milliarden im ersten Quartal) leidet GRT unter der Liquiditätsknappheit im Sektor.
Was das bedeutet:
Solange institutionelles Kapital nicht in Infrastruktur-Token zurückkehrt, könnte GRT trotz solider Grundlagen Schwierigkeiten haben. Der Fear & Greed Index steht bei 29 (Extreme Angst), was auf anhaltenden verkaufsgetriebenen Druck durch die Stimmungslage hindeutet.
Fazit
Die Zukunft von GRT hängt davon ab, ob die Protokoll-Updates den allgemeinen Pessimismus im Sektor ausgleichen können. Die Akzeptanz des Horizon-Upgrades durch Entwickler (zu beobachten an der Anzahl der Subgraph-Deployments) und das durch CCIP ermöglichte Wachstum des TVL auf Solana werden entscheidend sein. Kann The Graph ein Wachstum der Abfragen von über 20 % pro Quartal aufrechterhalten und gleichzeitig die Krise der KI-Token überstehen?
Was sagen die Leute über GRT?
TLDR
Die Diskussion um GRT schwankt zwischen „schmerzhaft unterbewertet“ und „warum steigt der Preis nicht?“ Hier die aktuellen Trends:
- Horizon-Upgrade-Hype – Modulare Architektur ermöglicht neue KI- und Datennutzung
- CCIP-Integration – Mehr Liquidität über verschiedene Blockchains, aber kaum Preisreaktion
- Institutionelle Gerüchte – These der Akkumulation gegen Verkaufsdruck durch Token-Freigaben
Ausführliche Analyse
1. @deexra: GRT als fehlendes Puzzlestück für KI 🧩 bullish
"Ohne The Graph keine dezentrale KI. 11,6 Milliarden Abfragen im letzten Quartal, aber der Preis auf dem Niveau von 2018 – klassisches Zeichen für eine bevorstehende Infrastruktur-Rally."
– @deexra (793 Follower · 8.101 Beiträge · 25.12.2025, 05:17 UTC)
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Bedeutung: Die positive Einschätzung basiert darauf, dass GRT zur wichtigsten Datenbasis für KI-Modelle wird. Das Horizon-Upgrade (seit 11. Dezember live) ermöglicht Echtzeitanalysen. Die Nutzung des Netzwerks steht in keinem direkten Zusammenhang mit dem Preis, was auf eine spekulative Diskrepanz hinweist.
2. @koreaOnchain: Token-Freigaben = dauerhafter Verkaufsdruck 🔄 bearish
"Der Token-Lock-Wallet (Platz 2 der größten Inhaber) verkauft monatlich 9 Millionen GRT – warum sollte man in diesen Verkaufsdruck investieren?"
– @koreaOnchain (781 Follower · 2.199 Beiträge · 20.12.2025, 08:49 UTC)
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Bedeutung: Die negative technische Einschätzung wird durch einen monatlichen Verkaufsdruck von über 3,2 Millionen US-Dollar durch frühe Investoren verstärkt. Trotz eines RSI von 34 (überverkauft) zieht die schwache Dominanz von Bitcoin (58,9 %) riskantere Altcoins wie GRT mit nach unten.
3. @graphprotocol: Unternehmensanwendungen in Vorbereitung ☕ bullish
"Die DTCC benötigte früher Jahre, um Datenverbindungen aufzubauen – jetzt sind es nur noch Wochen dank The Graph. Billionenschwere traditionelle Finanzwelt trifft auf Web3-Indexierung."
– @graphprotocol (342.000 Follower · 9.257 Beiträge · 04.12.2025, 18:02 UTC)
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Bedeutung: Ein positives Signal für die Akzeptanz, da die traditionelle Finanzwelt GRT-basierte Datenpipelines testet. 1,2 Billionen Abfragen seit Jahresbeginn zeigen eine stabile Nachfrage von Unternehmen trotz des aktuellen Krypto-Winters.
Fazit
Das Meinungsbild zu GRT ist gemischt – starke Grundlagen (11,6 Milliarden Abfragen pro Quartal, DTCC-Pilotprojekt) stehen einem schwierigen Tokenomics-Umfeld gegenüber (98,76 % unter dem Allzeithoch, Verkaufsdruck durch Token-Freigaben). Beobachten Sie das 30-Tage-CCIP-Transfervolumen nach der Solana-Integration genau; eine erfolgreiche Migration von Ethereum könnte endlich den Nutzen mit der Preisentwicklung in Einklang bringen.
Was sind die neuesten Nachrichten über GRT?
TLDR
The Graph meistert die Herausforderungen im rückläufigen KI-Sektor und treibt gleichzeitig wichtige Protokoll-Updates voran – hier sind die neuesten Entwicklungen:
- Start des Horizon Mainnets (11. Dezember 2025) – Umstieg auf eine modulare Architektur für mehrere Datenservices.
- Cross-Chain-Erweiterung durch Chainlink CCIP (7. November 2025) – Ermöglicht GRT-Transfers zwischen Arbitrum, Base und Solana.
- Einbruch im KI-Token-Sektor (25. Dezember 2025) – GRT fiel im Jahresvergleich um 82 % im Zuge eines $53 Mrd. schweren Ausverkaufs bei KI-Kryptos.
Ausführliche Analyse
1. Start des Horizon Mainnets (11. Dezember 2025)
Überblick: The Graph hat das Horizon-Upgrade eingeführt und wechselt von einzelnen Subgraphen zu einer offenen Plattform mit mehreren Diensten. So können Substreams (Echtzeit-Datenströme), Token API (Analyse von On-Chain-Token) und klassische Subgraphen gleichzeitig genutzt werden – alles abgesichert durch GRT-Staking.
Bedeutung: Dieses Upgrade soll die Nutzung in Unternehmen ausweiten, zum Beispiel bei Institutionen wie der DTCC, die überprüfbare Blockchain-Datenbanken benötigen. Durch die Bündelung der Dienste unter der wirtschaftlichen Schicht von GRT stärkt The Graph seine Rolle als zentrale Datenbasis für Web3. (The Graph)
2. Chainlink CCIP Integration (7. November 2025)
Überblick: The Graph hat das Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) von Chainlink integriert. Damit sind reibungslose GRT-Transfers zwischen den Netzwerken Arbitrum, Base und Solana möglich. In Phase 2 sollen auch Cross-Chain-Staking und Gebührenzahlungen für Abfragen folgen.
Bedeutung: Diese Verbindung schafft mehr Liquidität über verschiedene Ökosysteme hinweg, in denen The Graph aktiv ist, und erleichtert Entwicklern die Arbeit in Multi-Chain-Umgebungen. Allerdings zeigt der Kurs von GRT (-7,7 % nach der Ankündigung), dass der Markt die Vorteile der Interoperabilität bisher nur verhalten aufnimmt. (Chainlink)
3. Einbruch im KI-Krypto-Sektor (25. Dezember 2025)
Überblick: KI-Token verloren 2025 rund 75 % ihres Werts, was einem Marktverlust von $53 Mrd. entspricht. GRT sank um 82 %, ähnlich wie andere Token wie RNDR (-82 %) und FET (-73 %). Gründe sind nachlassender Hype um KI und Spannungen im Technologie-Bereich zwischen den USA und China.
Bedeutung: Trotz The Graphs Ausrichtung auf KI-Datenindexierung (über die MCP-Beta) überwiegt die negative Stimmung im gesamten Sektor. Die enge Verbindung von GRT mit KI-Themen macht den Token anfällig für weitere Abflüsse aus dem Markt. (CryptoNews)
Fazit
The Graph steht vor der Herausforderung, ambitionierte technische Verbesserungen gegen den starken Gegenwind im KI-Token-Markt auszuspielen. Es bleibt spannend zu beobachten, ob Horizon die Akzeptanz bei Unternehmen steigern und so die branchenweiten Verkäufe ausgleichen kann – wird die Nachfrage nach institutionellen Daten GRTs Wert wiederbeleben, oder verlängert der Bärenmarkt im KI-Sektor den Abwärtstrend?
Was steht als Nächstes auf der Roadmap von GRT?
TLDR
Die Entwicklungsstrategie von The Graph konzentriert sich auf die Erweiterung über verschiedene Blockchains hinweg, die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) und Verbesserungen der Infrastruktur.
- Cross-Chain Staking über CCIP (2026) – Ermöglicht das Staken von GRT auf Solana, Arbitrum und Base.
- SQL-basierte Daten-Engines (2026) – Einführung skalierbarer Abfragen für professionelle Analysen in Unternehmen.
- KI-gestützte Abfrage-Tools (2026) – Natürliche Sprachschnittstellen für den einfachen, codefreien Datenzugriff.
- Interoperabilitäts-Standards (2026) – Ausbau von Multi-Chain-Indexierung und Echtzeit-Datenströmen.
Ausführliche Analyse
1. Cross-Chain Staking über CCIP (2026)
Überblick
The Graph plant, die Cross-Chain-Funktionalität von GRT vollständig mit Chainlinks CCIP (Cross-Chain Interoperability Protocol) umzusetzen. Dadurch können Nutzer ihre GRT-Token auf den Blockchains Solana, Arbitrum und Base staken und delegieren. Dies baut auf der Integration im Juli 2025 auf, die die Grundlage für eine einheitliche GRT-Liquidität geschaffen hat.
Bedeutung
Dies ist positiv für GRT, da die Nutzung über mehrere Blockchains hinweg die Teilnahme am Staking und die Nachfrage nach dem Token erhöhen könnte. Allerdings bestehen Risiken durch mögliche Verzögerungen bei der Brücken-Infrastruktur oder Sicherheitsprüfungen.
2. SQL-basierte Daten-Engines (2026)
Überblick
Eine neue Datenschicht mit SQL-Kompatibilität soll komplexe Blockchain-Analysen für Unternehmen vereinfachen. Dabei wird auf die Datenschutzfunktionen von Hypergraph und die Multi-Chain-Unterstützung der Token API aufgebaut.
Bedeutung
Dies wird als neutral bis positiv bewertet, da der Erfolg von der Akzeptanz durch Entwickler abhängt. Gelingt dies, könnte GRT zum Standard für institutionelle Onchain-Analysen werden. Allerdings gibt es Konkurrenz durch zentralisierte Lösungen.
3. KI-gestützte Abfrage-Tools (2026)
Überblick
Die KI-Beta von The Graph wird um einen „Graph Assistant“ erweitert, der natürliche Sprachabfragen ermöglicht. Dies basiert auf dem bestehenden MCP-Framework, das KI-Agenten mit Subgraphs verbindet.
Bedeutung
Dies ist positiv, da KI-Tools auch technisch weniger versierte Nutzer ansprechen und so das Abfragevolumen erhöhen könnten. Allerdings müssen Herausforderungen bei der Genauigkeit der KI-Auswertung von Onchain-Daten genau beobachtet werden.
4. Interoperabilitäts-Standards (2026)
Überblick
Nach den Integrationen von TRON und Solana wird The Graph standardisierte Protokolle für die Cross-Chain-Indexierung vorantreiben, um neue Netzwerke wie Monad und Peaq zu unterstützen.
Bedeutung
Dies wird neutral bewertet, da eine breitere Unterstützung von Blockchains die Nutzung diversifiziert, aber auch die Ressourcen des Protokolls stärker beansprucht. Die Geschwindigkeit der Umsetzung und eine gute Entwickler-Dokumentation sind entscheidend.
Fazit
The Graph entwickelt sich von einem spezialisierten Indexierungsprotokoll hin zu einer Multi-Chain-Datenplattform mit KI-Unterstützung. Während technische Neuerungen wie CCIP und SQL-Engines darauf abzielen, die Nachfrage von Unternehmen zu bedienen, hängt der Erfolg davon ab, wie gut Risiken durch eine fragmentierte Ökosystemstruktur ausgeglichen werden. Kann GRT mit seiner Cross-Chain-Liquidität und KI-gestützten Tools die Konkurrenz, etwa durch Chainlinks Abfragedienste, überholen?
Was ist das neueste Update in der Codebasis von GRT?
TLDR
Der Code von The Graph konzentriert sich zunehmend auf Multi-Chain-Skalierbarkeit und verbesserte Entwicklerwerkzeuge.
- Horizon Upgrade (11. Dezember 2025) – Umstellung auf ein modulares, mehrschichtiges Datenprotokoll.
- Subgraph Dev Mode (30. Oktober 2025) – Lokales Testen und schnelle Anpassungen von Subgraphs.
- Token API Beta 4 (1. August 2025) – Erweiterte Unterstützung für Solana, Avalanche und Uniswap V4.
Ausführliche Erklärung
1. Horizon Upgrade (11. Dezember 2025)
Überblick: The Graph entwickelt sich von einer Plattform, die nur einzelne Subgraphs bedient, hin zu einem modularen Protokoll, das verschiedene Datenservices unterstützt – zum Beispiel Echtzeit-Datenströme und vorindizierte APIs.
Diese neue Architektur ermöglicht es, dass verschiedene Datenprodukte wie Analyse-Tools oder KI-gestützte Arbeitsabläufe gleichzeitig mit Subgraphs im selben Netzwerk laufen, alles betrieben mit $GRT. Technisch bedeutet das eine einheitliche Blockchain-Ebene zur Koordination zwischen den Services und verbesserte Node-Software für Multi-Chain-Datenströme.
Was das bedeutet: Das ist positiv für GRT, weil das Protokoll dadurch vielseitiger wird und Entwickler anzieht, die KI-Agenten, Echtzeit-Dashboards oder Cross-Chain-Anwendungen bauen wollen. (Quelle)
2. Subgraph Dev Mode (30. Oktober 2025)
Überblick: Entwickler können Subgraph-Änderungen jetzt lokal testen, ohne sie erst in einer Testumgebung bereitstellen zu müssen.
Die Abhängigkeit von IPFS entfällt, und durch parallele eth_call-Ausführung werden Synchronisationszeiten um bis zu 40 % verkürzt. Neue Funktionen wie deklarative Aggregationen erlauben vorab berechnete stündliche oder tägliche Kennzahlen (z. B. Handelsvolumen) direkt im Schema.
Was das bedeutet: Das ist neutral bis positiv für GRT, da es die Entwicklung von Subgraphs erleichtert und beschleunigt. Das könnte langfristig zu mehr Abfragen und damit höheren Gebühren führen. (Quelle)
3. Token API Beta 4 (1. August 2025)
Überblick: Unterstützung für Solana SPL-Token-Transfers, Avalanche NFT- und Token-Daten sowie Uniswap V4 OHLC-Preisdaten wurde hinzugefügt.
Die Ausgabe wurde standardisiert, um besser mit KI-Tools wie ClaudeAI und ChatGPT kompatibel zu sein. Außerdem wurden Batch-Abfragen eingeführt, die API-Aufrufe für Analyseplattformen reduzieren.
Was das bedeutet: Das ist positiv für GRT, weil es The Graph als wichtige Infrastruktur für Multi-Chain-DeFi und KI-Datenpipelines stärkt und so der steigenden Nachfrage nach Cross-Chain-Interoperabilität gerecht wird. (Quelle)
Fazit
The Graph entwickelt sich von einer Subgraph-zentrierten Plattform hin zu einem allgemeinen Dateninfrastrukturprotokoll. Die letzten Updates verbessern die Effizienz für Entwickler (Dev Mode), die Skalierbarkeit über mehrere Blockchains (Horizon) und die Vorbereitung auf KI-Anwendungen (Token API). Wichtige Kennzahlen wie Abfragevolumen und Subgraph-Bereitstellungen bleiben entscheidend, doch diese Neuerungen positionieren GRT als zentrale Grundlage für dezentrale Datenökonomien. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die steigende Entwickleraktivität auf Solana nach dem Horizon-Upgrade auf die Nutzung des GRT-Netzwerks auswirken wird.