Warum ist der Preis von GRT gefallen?
TLDR
The Graph (GRT) ist in den letzten 24 Stunden um 1,43 % gefallen und hat damit den breiteren Kryptomarkt (-0,46 %) unterboten. Das steht im Gegensatz zum Wochengewinn von 3,16 %, passt aber zu den jüngsten technischen und stimmungsmäßigen Veränderungen. Die wichtigsten Gründe:
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Technischer Einbruch
Ein bärisches Flaggenmuster führte zu Verkaufswellen mit einem Ziel bei 0,0317 USD. -
Grayscale-Neugewichtung
Der Anteil von GRT im Grayscale AI Fund wurde von 8,73 % auf 5,30 % reduziert. -
Marktstimmung
Steigende Hebelwirkung und Schwäche bei Altcoins verstärkten den Verkaufsdruck.
1. Technischer Einbruch (Bärischer Einfluss)
Überblick: Am 11. Januar fiel GRT unter das 23,6 %-Fibonacci-Retracement-Level bei 0,0419 USD, was ein bärisches Flaggenmuster bestätigte, das von Analysten beobachtet wurde (Crypto AI by Klondike). Dies löste algorithmische Verkäufe und Stop-Loss-Orders aus.
Was das bedeutet: Technische Einbrüche führen oft zu schnellen Liquidationen. Der RSI von GRT (54) bewegt sich von neutral in den überverkauften Bereich, was Momentum-Trader zum Ausstieg veranlasst. Das Muster deutet auf einen möglichen Kursrückgang von 20 % ab dem Bruchpunkt hin, was das kurzfristige Risiko erhöht.
Wichtig zu beobachten: GRT sollte die Unterstützung bei 38,2 % Fibonacci (0,0401 USD) halten, um einen weiteren Rückgang Richtung 0,0373 USD zu vermeiden.
2. Grayscale-Neugewichtung (Bärischer Einfluss)
Überblick: Grayscale hat den Anteil von GRT im Decentralized AI Fund am 6. Januar von 8,73 % auf 5,30 % reduziert, wie aus der vierteljährlichen Neugewichtung hervorgeht (Binance Square).
Was das bedeutet: Diese Anpassung deutet auf ein geringeres Vertrauen in die kurzfristige AI-Story von GRT hin. Der Fonds verwaltet Vermögenswerte im Wert von 17,73 Milliarden USD und beeinflusst die Marktpositionierung stark. Die Änderung führte wahrscheinlich zu weiteren Verkäufen durch ETF-Arbitrageure und ähnliche Portfolios.
Wichtig zu beobachten: Die nächste Neugewichtung von Grayscale im April 2026 wird zeigen, ob sich die Gewichtung von AI-Token erneut ändert.
3. Marktstimmung & Schwäche bei Altcoins (Bärischer Einfluss)
Überblick: Die Hebelwirkung im Kryptomarkt stieg stark an (Open Interest +12,68 %), während Altcoins gegenüber Bitcoins Dominanz von 58,49 % an Wert verloren. Das Handelsvolumen von GRT stieg in 24 Stunden um 43 % auf 25,2 Mio. USD, was auf eine Verteilung hinweist.
Was das bedeutet: In unsicheren Marktphasen verlagerten Trader ihr Kapital verstärkt in Bitcoin, was Druck auf risikoreichere Altcoins wie GRT ausübte. Die steigenden Finanzierungskosten (+32,75 % monatlich) zeigten überfüllte Short-Positionen, die bei Kursrückgängen zu verstärkten Liquidationen führten.
Wichtig zu beobachten: Solange die Bitcoin-Dominanz über 58 % bleibt, könnte die Schwäche bei Altcoins anhalten.
Fazit
Der Kursrückgang von GRT resultiert aus technischen Auslösern, institutionellen Umschichtungen und der allgemeinen Schwäche bei Altcoins – ein Hinweis darauf, dass Infrastruktur-Token empfindlich auf Stimmungsänderungen reagieren.
Wichtig zu beobachten: Kann GRT die Unterstützung bei 0,040 USD halten, um einen erneuten Test des Dezember-Tiefs bei 0,035 USD zu verhindern?
Was könnte den zukünftigen Preis von GRTbeeinflussen?
TLDR
Der Preis von GRT steht zwischen den positiven Effekten von Protokoll-Updates und den negativen Einflüssen der gesamtwirtschaftlichen Lage.
- Horizon-Upgrade (Bullish) – Modulare Datendienste erweitern die Anwendungsbereiche.
- Regulatorische Veränderungen (Gemischt) – Der CLARITY Act könnte institutionelle Nachfrage fördern.
- Angebotsdynamik (Bearish) – Die Freigabe von Token durch frühe Unterstützer erhöht den Verkaufsdruck.
Ausführliche Analyse
1. Horizon-Upgrade & Cross-Chain-Wachstum (Positiver Einfluss)
Überblick:
Das Horizon-Upgrade von The Graph, das seit Dezember 2025 aktiv ist, ermöglicht modulare Datenebenen – darunter Echtzeit-Datenströme, vorindizierte APIs und KI-Tools – die auf dem Kernprotokoll aufbauen. Die kürzliche Integration von TRON und das Cross-Chain-Staking über CCIP (Arbitrum, Solana) erweitern die Nutzungsmöglichkeiten deutlich. Mit über 1,2 Billionen Anfragen im Jahr 2024 zeigt sich eine starke und nachhaltige Nachfrage.
Bedeutung:
Die Ausweitung auf mehr als 90 Blockchains und neue Datenprodukte könnte das Staking und die Nutzung von GRT deutlich steigern. Das bedeutet, dass die Aktivität im Netzwerk direkt die Nachfrage nach dem Token beeinflusst. Wenn das Anfragevolumen im ersten Quartal 2026 um mehr als 15 % im Vergleich zum Vorquartal wächst (gegenüber 2 % im vierten Quartal 2025), wäre das ein Zeichen für eine positive Kursentwicklung.
2. US-Regulatorische Impulse (Gemischter Einfluss)
Überblick:
Der CLARITY Act, dessen Verabschiedung bis Mitte 2026 erwartet wird, soll die Struktur des Kryptomarktes klarer definieren. Die Graph Foundation arbeitet aktiv mit politischen Entscheidungsträgern zusammen und setzt sich für Ausnahmen bei dezentraler Infrastruktur ein. Allerdings könnten strenge Datenschutzbestimmungen die Nutzung durch Unternehmen erschweren.
Bedeutung:
Mehr regulatorische Klarheit könnte Partnerschaften mit traditionellen Finanzinstitutionen fördern (zum Beispiel nutzt DTCC The Graph bereits für Analysen im Bereich Abwicklung). Andererseits könnten aufwändige Compliance-Anforderungen für Indexer und Kuratoren die Betriebskosten erhöhen und damit das Gebührenmodell von 0,03 % pro Anfrage unter Druck setzen.
3. Token-Freigaben & Inflation (Negativer Einfluss)
Überblick:
Bis Juli 2026 werden 17 % des GRT-Angebots, das frühen Unterstützern gehört, vollständig freigegeben. Der Anteil von Edge & Node (8 %) beginnt im Januar 2026 mit einer fünfjährigen linearen Freigabe. Die jährliche Neuemission bleibt bei 3 %.
Bedeutung:
Selbst wenn 50 % der freigegebenen Token erneut gestaked werden, könnte im ersten Halbjahr 2026 ein Verkaufsdruck von etwa 58 Millionen US-Dollar entstehen. Mit einer 30-Tage-Volatilität von 62 % (im Vergleich zu 54 % bei ETH) könnten diese Token-Freigaben in einem schwachen Marktumfeld zu stärkeren Kursrückgängen führen.
Fazit
Die Entwicklung von GRT hängt davon ab, wie gut Innovationen im Protokoll gegen Angebotsinflation und regulatorische Unsicherheiten abgewogen werden. Die Akzeptanz des Horizon-Upgrades (messbar über Subgraph-Deployments) und die genaue Ausgestaltung des CLARITY Acts werden entscheidend sein. Kann GRT durch seine Verbrennungsmechanismen die Auswirkungen der Token-Freigaben ausgleichen, wenn die Gebühren bis zum dritten Quartal 2026 verdoppelt werden?
Was sagen die Leute über GRT?
TLDR
Die Diskussion um The Graph (GRT) schwankt zwischen großen langfristigen Hoffnungen und kurzfristigen Rücksetzern: Langfristige Anleger träumen von starken Kursgewinnen, während pessimistische Trader auf einen Kursrückgang setzen. Hier die wichtigsten Trends:
- 🐻 Bären zielen auf $0,0317 nach einem Zusammenbruch eines steigenden Keils
- 🚀 Bullen sehen bis zu 1400 % Kursanstieg nach Ausbruch aus fallendem Keil
- 📈 Das Handelsvolumen hat sich verdoppelt, was auf eine mögliche Trendwende hindeutet
Ausführliche Analyse
1. @KlondikeAI: Bärisches Flaggenmuster signalisiert Short-Trade
"Auf dem Chart von $GRT hat sich ein steigender Keil gebildet. Einstieg in Short-Position bei $0,0417, Stop-Loss bei $0,0457, Ziel $0,0317 für einen deutlichen Kursrückgang."
– @KlondikeAI (3.024 Follower · 12. Januar 2026, 00:01 Uhr UTC+0)
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Bedeutung: Dieses Muster ist negativ für GRT, da es einen möglichen Kursverlust von etwa 24 % vom aktuellen Niveau anzeigt, falls sich das bärische Signal bestätigt. Das zeigt kurzfristige Skepsis bei Tradern.
2. @nustleo: Ausbruch aus fallendem Keil mit 1400 % Gewinnpotenzial
"Großer fallender Keil im Monatschart. Boden bei $0,032 bestätigt. Kursziele: $0,75 bis $2,40 (+1400 %). Geduld ist entscheidend für den langfristigen Erfolg."
– @nustleo (530 Follower · 10. Januar 2026, 22:09 Uhr UTC+0)
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Bedeutung: Dieses Muster ist positiv für GRT, da es auf eine mögliche langfristige Trendwende hindeutet. Wenn sich die historische Akkumulation bestätigt, könnten langfristige Anleger stark profitieren.
3. @Layer2Alex: Volumenanstieg deutet auf Trendwechsel hin
"Das Handelsvolumen von $GRT heute ist doppelt so hoch wie das durchschnittliche Tagesvolumen der letzten Wochen. Endlich zeigt sich wieder Aufwärtsdynamik."
– @Layer2Alex (1.557 Follower · 10. Januar 2026, 13:04 Uhr UTC+0)
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Bedeutung: Das steigende Volumen ist ein positives Zeichen für GRT, da es auf ein wachsendes Interesse der Trader hinweist. Dies könnte eine bevorstehende Preisentwicklung ankündigen, wenn das Volumen anhält.
Fazit
Die Meinungen zu GRT sind gemischt: Technische Trader streiten über die Bedeutung der Keilmuster, während das steigende Volumen auf eine mögliche Akkumulation hindeutet. Besonders wichtig wird der Bereich zwischen $0,040 und $0,045, da hier sowohl Bullen als auch große Investoren (Whales) aktiv sind und eine Entscheidung über den weiteren Kursverlauf fallen könnte.
Was sind die neuesten Nachrichten über GRT?
TLDR
The Graph bewegt sich durch institutionelle Akzeptanz und technische Verbesserungen trotz Marktschwankungen. Hier sind die neuesten Nachrichten:
- Grayscale AI Fund nimmt GRT auf (8. Januar 2026) – Die Aufnahme von GRT zeigt das wachsende Vertrauen von Institutionen in seine Rolle im Web3.
- Cross-Chain GRT über Chainlink CCIP (31. Oktober 2025) – Ermöglicht reibungslose Transfers zwischen Arbitrum, Base und Avalanche.
- Horizon Mainnet Upgrade ist live (11. Dezember 2025) – Das Protokoll wird auf eine modulare Architektur umgestellt, die mehrere Datenservices unterstützt.
Ausführliche Analyse
1. Grayscale AI Fund nimmt GRT auf (8. Januar 2026)
Überblick: Grayscale hat seinen Decentralized AI Fund neu ausgerichtet und 5,30 % GRT neben Bittensor (29,88 %) und NEAR (27,31 %) aufgenommen. Das zeigt, dass Institutionen The Graph als wichtige Infrastruktur für die Indexierung von Blockchain-Daten in KI-Anwendungen anerkennen.
Bedeutung: Das ist positiv für GRT, da die Aufnahme in den Fonds seine Bedeutung im dezentralen KI-Ökosystem bestätigt und langfristiges Kapital anziehen könnte. Die unmittelbare Auswirkung auf den Preis dürfte jedoch begrenzt sein, da GRT im Fonds nur einen kleinen Anteil hat. (Binance)
2. Cross-Chain GRT über Chainlink CCIP (31. Oktober 2025)
Überblick: The Graph hat Chainlinks CCIP integriert, wodurch GRT-Transfers zwischen Arbitrum, Base und Avalanche möglich sind (Solana-Unterstützung folgt bald). Das erleichtert Entwicklern das Bezahlen von Abfragegebühren oder das Staken über verschiedene Blockchains hinweg.
Bedeutung: Das ist positiv für GRT, weil die Cross-Chain-Funktionalität die Liquidität und Nutzbarkeit verbessert. So können Datenservices auf Layer-2-Netzwerken einfacher bezahlt werden. Die Akzeptanz durch Entwickler könnte steigen, hängt aber vom Wachstum des Ökosystems ab, um eine echte Nachfrage nach dem Token zu erzeugen. (The Graph)
3. Horizon Mainnet Upgrade ist live (11. Dezember 2025)
Überblick: Das Horizon-Upgrade hat The Graph auf eine modulare Architektur umgestellt, die Substreams, Token-APIs und Echtzeit-Analysen in einem Protokoll vereint. Dadurch erweitert sich die Nutzung von GRT über Subgraphs hinaus zu einem einheitlichen Datenservice.
Bedeutung: Das ist positiv für GRT, da das Protokoll so zu einer vielseitigen Datenplattform wird, was potenziell mehr Gebühren und Staking-Belohnungen generiert. Allerdings müssen die Nutzungszahlen, wie das Abfragevolumen, steigen, damit sich der technische Aufwand wirklich lohnt. (The Graph)
Fazit
Die institutionelle Unterstützung und technische Weiterentwicklung unterstreichen die wichtige Rolle von GRT in der Web3-Infrastruktur, auch wenn der Markt volatil bleibt. Werden steigende Abfragezahlen und Cross-Chain-Funktionalitäten im ersten Quartal 2026 eine Preisrallye auslösen?
Was steht als Nächstes auf der Roadmap von GRT?
TLDR
Der Fahrplan von The Graph konzentriert sich auf die Erweiterung über verschiedene Blockchains hinweg, die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) und Protokoll-Verbesserungen.
- Horizon Mainnet (9. Dezember 2025) – Modulare Blockchain-Architektur mit mehreren Diensten.
- Cross-Chain Staking über CCIP (Q1 2026) – GRT wird auf Solana, Arbitrum und Base interoperabel.
- KI-Agenten-Tools (Q2 2026) – Abfragen in natürlicher Sprache und KI-gestützte Analysen.
- Erweiterung der Token-API (2026) – Unterstützung von Solana SPL-Token und Einsatz in Unternehmen.
- Wirtschaftliche Transparenz (kein Datum) – Mechanismen zur Balance von Angebot und Nachfrage bei GRT.
Ausführliche Erklärung
1. Horizon Mainnet (9. Dezember 2025)
Überblick: Das Horizon-Upgrade verwandelt The Graph in eine Blockchain mit mehreren Diensten, die Subgraphs, Substreams und die Token-API auf einem einheitlichen Protokoll vereint. Seit November 2025 getestet, soll es die Kosten für das Indexieren um 40 % senken und Echtzeit-Datenströme ermöglichen.
Bedeutung: Positiv für GRT, da es The Graph als modulare Datenschicht stärkt und dadurch mehr Abfragen und Staking nach sich ziehen könnte. Risiken bestehen in der technischen Komplexität bei der Umstellung bestehender Subgraphs.
2. Cross-Chain Staking über CCIP (Q1 2026)
Überblick: GRT nutzt Chainlinks Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) für Übertragungen zwischen Blockchains, was Staking und Gebührenzahlungen auf Solana, Arbitrum und Base ermöglicht. Dies folgt der Integration von TRON im Dezember 2025.
Bedeutung: Neutral bis positiv – erweitert die Einsatzmöglichkeiten von GRT, hängt aber von einer reibungslosen CCIP-Einführung ab. Entwickler auf Solana könnten neue Nachfrage schaffen, jedoch können Verzögerungen oder Sicherheitsprobleme beim Brückenbau Risiken darstellen.
3. KI-Agenten-Tools (Q2 2026)
Überblick: Die KI-Beta von The Graph startete 2025 mit MCP-Servern; 2026 liegt der Fokus auf einem „Graph Assistant“ ohne Programmieraufwand für natürliche Sprachabfragen und KI-kuratierte Datensätze, z. B. zur Erkennung von NFT-Betrug.
Bedeutung: Positiv – könnte auch Nutzer ohne technische Vorkenntnisse und Firmenkunden anziehen. Allerdings könnte die Konkurrenz durch zentralisierte KI-Dienste wie OpenAI die Verbreitung begrenzen.
4. Erweiterung der Token-API (2026)
Überblick: Die Token-API unterstützt bereits 8 EVM-kompatible Blockchains plus Solana. Geplant sind zusätzliche Funktionen für SPL-Token-Metadaten, Liquiditätsanalysen und Steuerberichte. Partnerschaften mit Raydium und Jupiter deuten auf DeFi-Integration hin.
Bedeutung: Positiv – die tiefere Einbindung von Solana passt zur Wachstumsstrategie 2025-2026. Die Nutzung durch Unternehmen könnte den GRT-Preis stabilisieren, allerdings hängt dies stark von der Gesundheit des Solana-Ökosystems ab.
5. Wirtschaftliche Transparenz (kein Datum)
Überblick: Die Community fordert seit November 2025 mehr Klarheit bei den GRT-Tokenomics, etwa bei Inflationskontrollen für Delegatoren und der Verwaltung der Treasury. Ein konkreter Zeitplan fehlt noch.
Bedeutung: Negativ bei Verzögerungen – mangelndes Vertrauen könnte wieder aufkommen. Der Erfolg ist entscheidend für die langfristige Bindung der Inhaber, besonders da 90 % der GRT im Umlauf sind.
Fazit
Der Fahrplan von The Graph für 2026 kombiniert technische Verbesserungen (Horizon, CCIP) mit dem Wachstum des Ökosystems (KI, Solana). Wichtig wird sein, wie schnell CCIP angenommen wird und ob die KI-Tools auch außerhalb der Krypto-Community Anklang finden. Eine zentrale Frage bleibt: Kann die Nutzung von GRT die Inflationsbedenken übersteigen, während weiterhin Token freigegeben werden?
Was ist das neueste Update in der Codebasis von GRT?
TLDR
Aktuelle Updates im Code verbessern die Modularität von The Graph und erleichtern Entwicklern die Arbeit.
- Horizon Upgrade Live (Dezember 2025) – Ermöglicht mehrere Datendienste innerhalb eines Protokolls.
- Subgraph Dev Mode & Features (Oktober 2025) – Schnellere lokale Entwicklung und modulare Datenstruktur.
Ausführliche Erklärung
1. Horizon Upgrade Live (Dezember 2025)
Überblick: Das Horizon-Upgrade verwandelt The Graph in ein modulares Protokoll, das mehrere Datendienste neben Subgraphs unterstützt. Bestehende Subgraphs bleiben unverändert, aber das Protokoll kann jetzt auch Echtzeit-Datenströme, Analysewerkzeuge und vorindizierte APIs verarbeiten.
Entwickler können Subgraph-Daten mit Substreams oder der Token API kombinieren und dabei eine einheitliche Bezahlung nutzen. Das Upgrade verwendet langfristige Ressourcen-Zuweisungen, um die Verfügbarkeit zu verbessern und Ausfälle zu reduzieren. Damit wird ein Problem gelöst, das durch das Abschalten zentraler Dienste entsteht.
Was das bedeutet: Das ist positiv für GRT, da The Graph dadurch mehr Einsatzmöglichkeiten bekommt und mehr Nutzer sowie Dienste anzieht. Gleichzeitig wird die Zuverlässigkeit erhöht, ohne bestehende Arbeitsabläufe zu stören.
(The Graph)
2. Subgraph Dev Mode & Features (Oktober 2025)
Überblick: Vier neue Funktionen wurden eingeführt: 1) Dev Mode für lokale Tests ohne IPFS oder erneutes Deployment, 2) Composition, um Subgraphs wie Bausteine wiederzuverwenden, 3) Aggregations für vorab berechnete stündliche oder tägliche Trends und 4) Declarative eth_calls für paralleles Auslesen von Smart Contracts.
Diese Neuerungen beschleunigen die Entwicklung erheblich: Der Dev Mode verkürzt die Testzyklen von Stunden auf Sekunden, während eth_calls die Synchronisation um das Zehnfache beschleunigen. Aggregations erleichtern Analysen wie das tägliche Handelsvolumen.
Was das bedeutet: Das ist ebenfalls positiv für GRT, weil schnellere und einfachere Entwicklung mehr Subgraphs entstehen lässt und so die Nutzung des Netzwerks erhöht. Es löst direkt ein häufiges Problem von Entwicklern, nämlich langsame Testprozesse.
(The Graph)
Fazit
Die Weiterentwicklung von The Graph zu einem Multi-Service-Protokoll (Horizon) zusammen mit verbesserten Werkzeugen (Dev Mode) stärkt seine Rolle als zentrale Datenbasis für Web3. Wie werden diese Verbesserungen die Akzeptanz in neuen Ökosystemen wie Solana und TRON beschleunigen?