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Warum ist der Preis von ETC gestiegen?

TLDR

Ethereum Classic (ETC) stieg innerhalb von 24 Stunden um 27,78 %, angetrieben durch erneutes Interesse an seinen Proof-of-Work-Grundprinzipien, technische Ausbrüche und Entwicklungen im Ökosystem.

  1. Marktreaktion auf die Integritätsdebatte um Ethereum – Vitalik Buterins Aussagen zur „Unbestechlichkeit“ von Ethereum lösten Diskussionen aus und lenkten die Aufmerksamkeit auf ETC, dessen Blockchain seit dem DAO-Hack 2016 unverändert blieb.
  2. Technischer Ausbruch – Der Kurs durchbrach den wichtigen Fibonacci-Widerstand bei 18,11 US-Dollar mit bullischem Schwung.
  3. Wachstum im Ökosystem – Cross-Chain-Integration und eine Finanzierung von 10 Millionen US-Dollar für ETC-Projekte stärkten die Stimmung.
  4. Anstieg der Mining-Aktivität – Die Hashrate hat sich seit 2024 verdoppelt, was auf eine starke Netzwerksicherheit hinweist.

Ausführliche Analyse

1. Integritätsdebatte um Ethereum (positiver Einfluss)

Überblick: Ein Artikel vom 2. November beleuchtete die Diskussionen um die Unveränderlichkeit von Ethereum, nachdem Vitalik Buterin es als „unbestechlich“ bezeichnet hatte. Kritiker, darunter auch Bitcoin-Anhänger, verwiesen auf den DAO-Hack von 2016 und den daraus resultierenden Hard Fork, der Ethereum Classic entstehen ließ, als Beleg dafür, dass Ethereum veränderbar ist. Dies führte zu einem erneuten Interesse an ETC als der ursprünglichen, unveränderten Blockchain.

Bedeutung: Diese Erzählung stellt ETC als „puristische“ Alternative zu Ethereum dar und spricht besonders Befürworter von Dezentralisierung an. Der Zeitpunkt passt zum Kursanstieg von ETC, was darauf hindeutet, dass Händler ETC als Gegenposition zu den wahrgenommenen Kompromissen bei Ethereum sehen.

2. Technischer Ausbruch (gemischte Auswirkungen)

Überblick: ETC durchbrach seinen 7-Tage-Durchschnitt (SMA) bei 15,29 US-Dollar und testete das 23,6%-Fibonacci-Retracement-Level bei 18,11 US-Dollar. Der RSI liegt bei 37,55 und ist neutral, während der MACD eine bärische Divergenz zeigt.

Bedeutung: Kurzfristige Händler trieben den Anstieg wahrscheinlich voran und werteten den Kursanstieg als Ausbruch. Allerdings signalisiert der negative MACD-Histogrammwert (-0,045) Vorsicht, da dies auf mögliche Volatilität hinweist.

Worauf man achten sollte: Ein stabiler Schlusskurs über 18,11 US-Dollar könnte den Weg zum nächsten Ziel bei 20,54 US-Dollar (Swing High) ebnen. Ein Scheitern könnte einen Rücksetzer auf 16,60 US-Dollar (38,2%-Fib-Level) auslösen.

3. Entwicklungen im Ökosystem (positiver Einfluss)

Überblick: Zu den jüngsten Neuerungen gehören Cross-Chain-Swaps über die Nabox Wallet (September 2025) und die ETC Grants DAO, die 10 Millionen US-Dollar von BITMAIN/ANTPOOL erhalten hat. Zudem rücken Hongkongs pro-Web3-Regulierungen das PoW-Modell von ETC in Asien stärker in den Fokus.

Bedeutung: Verbesserte Zugänglichkeit und finanzielle Unterstützung deuten auf langfristiges Wachstumspotenzial hin. Die Entwicklungen in Hongkong sprechen die regionale Nachfrage nach dezentraler Infrastruktur an und stehen im Gegensatz zu Ethereums Umstieg auf Proof-of-Stake (PoS).

Fazit

Der Kursanstieg von ETC ist eine Kombination aus ideologischem Appeal, technischer Dynamik und strategischen Verbesserungen im Ökosystem. Kurzfristig ist die Stimmung positiv, doch Händler sollten beobachten, ob der Ausbruch hält und ob die Entwickleraktivitäten zu einer nachhaltigen Nutzung führen.

Wichtiger Punkt: Kann ETC die Marke von 18,11 US-Dollar halten, und wird das Olympia Upgrade (geplant für Ende 2026) als Meilenstein in der Governance an Bedeutung gewinnen?


Was könnte den zukünftigen Preis von ETCbeeinflussen?

TLDR

Der Preis von Ethereum Classic steht zwischen Hoffnungen auf Protokoll-Verbesserungen und Skepsis am Markt.

  1. Olympia Upgrade (2026) – On-Chain-DAO-Governance und Gebührenverbrennungen könnten das Angebot verknappen.
  2. Proof-of-Work-Sentiment – Fokus auf Sicherheit versus Kritik am Energieverbrauch, besonders nach ETHs Umstieg auf PoS.
  3. Marktwahrnehmung – Trotz eines Ökosystem-Fonds von 10 Mio. USD gilt ETC oft als „tote Kette“.

Ausführliche Analyse

1. Protokoll-Verbesserungen (Positiver Einfluss)

Überblick:
Das Olympia Upgrade, geplant für Ende 2026, führt eine Gebührenverbrennung ähnlich EIP-1559 ein (80 % der Basisgebühren gehen in die Treasury) und eine On-Chain-DAO-Governance (Ethereum Classic DAO). Damit wird das deflationäre Modell von Ethereum nachgeahmt und gleichzeitig die Finanzierung dezentralisiert.

Was das bedeutet:
Die Gebührenverbrennung könnte das jährliche Angebot von ETC (derzeit ca. 3,7 % Zuwachs) verringern, wenn die Nutzung steigt. Die DAO-Struktur könnte Entwickler anziehen, doch der Entwicklerfonds von ETC mit 273 Mio. USD (Crypt0_DeFi) braucht greifbare Projekterfolge, um den Eindruck von Stillstand zu widerlegen.

2. Proof-of-Work-Positionierung (Gemischte Auswirkungen)

Überblick:
ETC präsentiert sich als „unveränderliche“ PoW-Alternative zu Ethereum und hat nach ETHs Merge einen deutlichen Anstieg der Hashrate (+525 % seit 2022) verzeichnet. Allerdings steht PoW in ESG-orientierten Märkten wegen des hohen Energieverbrauchs unter Druck.

Was das bedeutet:
Sicherheitskosten sind entscheidend – ein 51%-Angriff auf ETC kostet etwa 144.000 USD pro Tag, während es bei Bitcoin rund 6 Milliarden USD sind (The Defiant). Für Dezentralisierungs-Puristen ist ETC attraktiv, doch mit einem Tagesvolumen von 438 Mio. USD (5 % von ETH) zeigt es nur begrenzte Marktakzeptanz.

3. Marktsentiment & Konkurrenz (Risiko für Abwärtstrend)

Überblick:
37 % der analysierten Artikel bezeichnen ETC als „toten Token“ (CCN), da die DeFi-Aktivität im Vergleich zu Ethereum mit 65 Mrd. USD Total Value Locked (TVL) sehr gering ist.

Was das bedeutet:
ETCs „Code is Law“-Philosophie hat es schwer gegen Layer-1-Konkurrenten, die schnellere und günstigere Transaktionen bieten. Der Fear & Greed Index steht bei 21 (extreme Angst) und der Altcoin Season Score bei 26 (CMC) – Händler bevorzugen BTC und ETH gegenüber risikoreicheren Altcoins.

Fazit

Das Upgrade 2026 und die PoW-Strategie bieten spekulatives Potenzial, benötigen aber eine stärkere Entwicklerbasis, um das Image als „Geisterkette“ abzulegen. Besonders der Start des Mordor-Testnets im ersten Quartal 2026 wird zeigen, ob dezentrale Governance echte Projekte anzieht oder ETC weiterhin vor allem als Volatilitäts-Spiel im Schatten von ETH bleibt.


Was sagen die Leute über ETC?

TLDR

Die Ethereum Classic-Community ist gespalten: Einerseits gibt es überzeugte Verfechter der Dezentralisierung, andererseits Händler, die auf volatile Kursschwankungen setzen. Aktuelle Trends im Überblick:

  1. DAO-gesteuertes Upgrade sorgt für langfristigen Optimismus
  2. Bären warnen vor einem Risiko eines Kursrückgangs auf 19,62 $
  3. Puristen verteidigen das unveränderliche Prinzip „Code is Law“
  4. Kursprognosen schwanken stark zwischen 26 $ und 158 $

Ausführliche Analyse

1. @EthClassicDAO: Olympia-Upgrade-Roadmap sorgt für Zuversicht

„Erstes On-Chain-Treasury + DAO-Governance für Ethereum Classic“
– @EthClassicDAO (2,5K Follower · 410K Impressionen · 01.07.2025, 22:51 UTC)
Originalbeitrag ansehen
Was das bedeutet: Das ist positiv für $ETC, da eine Finanzierung auf Protokollebene und eine dezentrale Steuerung langfristige Entwicklungsprobleme lösen könnten. Die Aktivierung im Mainnet wird allerdings erst für Ende 2026 erwartet.

2. @johnmorganFL: Absteigendes Dreieck signalisiert 7 % Kursverlust

„Bruch unter 20,25 $ zielt auf 19,62 $“
– @johnmorganFL (35,2K Follower · 1,2M Impressionen · 01.08.2025, 11:30 UTC)
Originalbeitrag ansehen
Was das bedeutet: Kurzfristig negativ, da die Sorge besteht, dass $ETC wichtige Unterstützungsniveaus nicht halten kann – vor allem bei einer 342 % höheren Volatilität im Handelsvolumen.

3. @Crypt0_DeFi: Unveränderlichkeit als Kernprinzip

„ETC hat sich geweigert, den DAO-Hack rückgängig zu machen – das ist echte Dezentralisierung“
– @Crypt0_DeFi (30,9K Follower · 2,01M Impressionen · 09.09.2025, 07:00 UTC)
Originalbeitrag ansehen
Was das bedeutet: Neutral bis langfristig positiv – für Puristen ist das ein starkes Argument, aber die strikte Haltung „Code is Law“ könnte die Flexibilität bei zukünftigen Netzwerkproblemen einschränken.

4. @xpugHODL: Skepsis gegenüber ETC-Maximalismus

„Meine Reaktion, wenn jemand komplett auf Ethereum Classic setzt“
– @xpugHODL (17,8K Follower · 130K Impressionen · 26.10.2025, 18:30 UTC)
Originalbeitrag ansehen
Was das bedeutet: Negativ gestimmte Marktmeinung, die Zweifel an der Wettbewerbsfähigkeit von $ETC gegenüber neueren Layer-1-Blockchains ausdrückt – trotz seiner historischen Bedeutung.

Fazit

Die Meinungen zu $ETC sind gemischt: Positiv wird die philosophische Verpflichtung zur Dezentralisierung gesehen, negativ die kurzfristigen Kursaussichten und Herausforderungen bei der Akzeptanz. Beobachten Sie die Widerstandsmarke bei 21,50 $: Ein nachhaltiger Anstieg darüber könnte bullische Signale bestätigen, während ein Scheitern bärische Muster festigen würde. Mit dem Fortschreiten des Olympia-Upgrades sollten Sie die Entwickleraktivität und die Mittelverwendung im Treasury im Auge behalten, um Hinweise auf die fundamentale Stärke zu erhalten.


Was sind die neuesten Nachrichten über ETC?

TLDR

Ethereum Classic steht im Spannungsfeld zwischen Grundsatzdebatten und Marktzweifeln. Hier die wichtigsten Neuigkeiten:

  1. Debatte um Unveränderlichkeit flammt wieder auf (2. November 2025) – Vitalik Buterins Aussagen zu Ethereum lösen neue Kritik an der Legitimität von ETC nach dem DAO-Fork aus.
  2. Bezeichnung als „Zombie-Token“ (31. Oktober 2025) – Berichte zeigen, dass ETC trotz weiterem Handel kaum Entwicklungsschritte macht.
  3. Sicherheitsrisiken erneut im Fokus (15. Oktober 2025) – Analysen heben die historischen 51%-Attacken auf ETC hervor.

Ausführliche Betrachtung

1. Debatte um Unveränderlichkeit flammt wieder auf (2. November 2025)

Überblick:
Vitalik Buterin betonte kürzlich die „Unveränderlichkeit“ von Ethereum, was bei Bitcoin-Anhängern Kritik auslöste. Sie argumentieren, dass Ethereum Classic (ETC) diese Eigenschaft nach der Rückabwicklung des DAO-Hacks 2016 verloren habe. Kritiker wie Samson Mow, CEO von JAN3, sehen in ETCs Entscheidung, die gehackte Blockchain beizubehalten, einen Bruch mit der Integrität. Befürworter hingegen verteidigen ETCs Prinzip der Unveränderlichkeit als Kernwert.

Bedeutung:
Diese Debatte verdeutlicht die ideologische Trennung zwischen ETC und Ethereum, könnte aber auch den Eindruck von Stillstand verstärken. Positiv gesehen bestätigt sie ETCs Motto „Code is Law“ – ein Alleinstellungsmerkmal. Negativ könnte die anhaltende Kritik potenzielle Entwickler abschrecken. (U.Today)

2. Bezeichnung als „Zombie-Token“ (31. Oktober 2025)

Überblick:
Marktanalysten bezeichneten ETC in Halloween-Berichten als „Zombie-Token“, da die Entwicklung kaum vorankommt und der Handel vor allem spekulativ ist. Trotz einer Marktkapitalisierung von 1,5 Milliarden US-Dollar wächst das ETC-Ökosystem langsamer als bei neueren Layer-1-Blockchains. Das tägliche Handelsvolumen auf dezentralen Börsen liegt unter 2 Millionen US-Dollar.

Bedeutung:
Diese Einschätzung könnte den Preis unter Druck setzen, wenn die Nutzerzahlen nicht steigen. Andererseits behält ETC durch seinen Proof-of-Work-Ansatz eine spezielle Anhängerschaft. Die jüngste Kurssteigerung von 25 % innerhalb einer Woche (Stand 7. November) zeigt, dass spekulatives Interesse weiterhin vorhanden ist. (CCN)

3. Sicherheitsrisiken erneut im Fokus (15. Oktober 2025)

Überblick:
Ein Artikel von The Defiant beleuchtet die Geschichte von 51%-Attacken auf ETC. Die Rechenleistung (Hashrate) stieg auf 150 TH/s, verglichen mit 24 TH/s im Jahr 2022. Das erhöht die Sicherheit, doch das Netzwerk bleibt kleiner als Bitcoin oder Ethereum, wodurch Angriffe mit etwa 144.000 US-Dollar pro Tag vergleichsweise günstig bleiben.

Bedeutung:
Sicherheit ist ein zweischneidiges Schwert: Eine höhere Hashrate zeigt Vertrauen der Miner, aber ETCs Proof-of-Work-Modell steht weiterhin in der Kritik wegen Skalierbarkeit und Zentralisierung. Börsen könnten bei hoher Volatilität strengere Bestätigungsregeln für Einzahlungen einführen. (The Defiant)

Fazit

Ethereum Classic kämpft mit ideologischen Streitfragen, Bedenken wegen stagnierender Entwicklung und anhaltenden Sicherheitsrisiken. Dennoch zeigt der Kurs eine gewisse Widerstandsfähigkeit, was auf anhaltendes spekulatives Interesse hinweist. Ob kommende Protokoll-Updates oder Partnerschaften das „Zombie“-Image verändern oder ETC weiterhin als Symbol für Blockchain-Purismus bestehen bleibt, bleibt abzuwarten.


Was steht als Nächstes auf der Roadmap von ETC?

TLDR

Die Entwicklung von Ethereum Classic schreitet mit folgenden wichtigen Meilensteinen voran:

  1. Olympia Upgrade (Ende 2026) – Einführung von DAO-Governance auf Protokollebene und Reformen bei den Gebühren.
  2. Testnet-Einführung auf Mordor (2025–2026) – Überprüfung der neuen Funktionen vor dem Start im Hauptnetz.
  3. Dezentrale Finanzierung & Governance – Gemeinschaftlich gesteuerter Fahrplan über den ECIP-Prozess.

Ausführliche Erklärung

1. Olympia Upgrade (Ende 2026)

Überblick:
Das Olympia Upgrade bringt vier wichtige ECIPs mit sich (Ethereum Classic DAO):

Bedeutung:
Das Upgrade ist positiv für Ethereum Classic, da es langjährige Probleme bei der dezentralen Finanzierung löst, die Geldmenge durch Gebührenverbrennung kontrolliert und Anreize für Entwickler und Inhaber besser ausrichtet. Risiken bestehen in möglichen Verzögerungen bei der Abstimmung in der Community oder bei der technischen Umsetzung.


2. Testnet-Einführung auf Mordor (2025–2026)

Überblick:
Das Mordor-Testnetz wird ab dem vierten Quartal 2025 die Funktionen des Olympia Upgrades testen. Entwickler können Governance-Abstimmungen, Mittelverteilungen und Gebührenmechanismen simulieren.

Bedeutung:
Dies ist neutral bis positiv zu bewerten, da gründliche Tests das Risiko von Fehlern im Hauptnetz verringern. Allerdings könnten lange Testphasen den Start im Hauptnetz über 2026 hinaus verzögern.


3. Dezentrale Finanzierung & Governance

Überblick:
Der Fahrplan von ETC wird nicht zentral gesteuert, sondern entwickelt sich über den ECIP-Prozess (Ethereum Classic). Aktuelle Schwerpunkte sind:

Bedeutung:
Dies spiegelt die Philosophie von ETC wider: „Code ist Gesetz“. Die organische Entwicklung sorgt für Stabilität, kann aber im Vergleich zu Blockchains mit zentral gesteuerten Fahrplänen bei der Einführung neuer Funktionen langsamer sein.


Fazit

Der Fahrplan von Ethereum Classic setzt auf Dezentralisierung, Unveränderlichkeit und gemeinschaftliche Steuerung durch das Olympia Upgrade und den ECIP-Prozess. Die DAO-gesteuerte Treasury und die Gebührenreformen könnten den Wert von $ETC als Proof-of-Work-Smart-Contract-Plattform stärken.

Bleibt abzuwarten, ob die organische Governance mit der Geschwindigkeit zentral gesteuerter Wettbewerber mithalten kann.


Was ist das neueste Update in der Codebasis von ETC?

TLDR

Die Codebasis von Ethereum Classic entwickelt sich weiter durch Protokoll-Updates und neue Ansätze in der Governance.

  1. Olympia Upgrade Entwurf (Juli 2025) – Führt die EIP-1559-Gebührenreform und DAO-basierte Governance ein.
  2. Mystique Upgrade (Februar 2022) – Bringt ETC technisch auf das Niveau des Ethereum London Hard Forks.

Ausführliche Analyse

1. Olympia Upgrade Entwurf (Juli 2025)

Überblick:
Das Olympia Upgrade, vorgeschlagen durch vier ECIPs, zielt darauf ab, die Finanzierung und Verwaltung des Netzwerks zu dezentralisieren. Basisgebühren sollen in einen gemeinsamen Fonds (Treasury) fließen, und die Community kann über eine On-Chain-DAO mitbestimmen.

Details:

Bedeutung:
Dieses Upgrade ist positiv für Ethereum Classic, da es eine nachhaltige Finanzierung für die Weiterentwicklung sichert und der Community mehr Einfluss auf die Zukunft des Netzwerks gibt. Allerdings könnte die späte Einführung im Mainnet (2026) die schnelle Verbreitung bremsen.
(Quelle)

2. Mystique Upgrade (Februar 2022)

Überblick:
Der Mystique Hard Fork brachte ETC technisch auf den Stand des Ethereum London Upgrades und verbesserte die Vorhersagbarkeit der Gebühren sowie die Effizienz des Netzwerks.

Details:

Bedeutung:
Dieses Upgrade stärkte die technische Gleichwertigkeit von Ethereum Classic mit Ethereum, was die Migration von Entwicklern und die Interoperabilität erleichtert. Allerdings bleibt ETC beim Proof of Work, während Ethereum auf Proof of Stake umgestiegen ist.
(Quelle)


Fazit

Ethereum Classic verbindet Innovation mit seinen Grundprinzipien: Das Olympia Upgrade fördert dezentrale Governance im Sinne des „Code Is Law“-Prinzips, während Mystique die Kompatibilität mit der Ethereum Virtual Machine sichert. Mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Community-Kontrolle stellt sich die Frage, ob das Proof of Work-Modell von ETC Entwickler anzieht, die in einem sich wandelnden Ökosystem Stabilität suchen.